Hamburg - Erstmals hat sich Mamoun Darkazanli zu dem Bericht geäußert, wonach der Deutsch-Syrer aus Hamburg vom US-Geheimdienst CIA ermordet werden sollte: "Es ist kaum in Worte zu fassen, was ich durchmachen musste", sagte der Kaufmann den ARD-"Tagesthemen". Immer öfter seien ihm zuletzt Autos aufgefallen. "Es hat nicht aufgehört. Man wusste nicht, wer hinter mir ist", sagte er. "Es macht mich sprachlos, ehrlich gesagt. Das ist ein Mordauftrag."
Einem Artikel des US-Magazins "Vanity Fair" zufolge sollen Söldner im Auftrag der CIA nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 in New York und Washington die Exekution Darkazanlis vorbereitet haben. Sie sollen sich vor einigen Jahren wochenlang in Hamburg aufgehalten, letztlich aber kein grünes Licht erhalten haben. Die geheime Operation wurde laut "Vanity Fair" ohne Wissen der Bundesregierung oder offizieller CIA-Stellen angeordnet.
Die Hamburger Staatsanwaltschaft kündigte an, den angeblichen Sachverhalt mit Blick auf eine mögliche Verabredung zu einem Mord zu prüfen.
Der Hamburger Innensenator Christoph Ahlhaus (CDU) forderte die Bundesregierung auf, die angebliche Mordpläne der CIA gegen Darkazanli aufzuklären. "Ich habe die Erwartung, dass die Bundesregierung an die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika herantritt und eine lückenlose Aufklärung des Sachverhaltes einfordert", sagte Ahlhaus. "Sollte es Anhaltspunkte dafür geben, dass amerikanische Organisationen in Deutschland ohne Wissen ihrer deutschen Partner in dieser Form operativ tätig waren, können wir nicht einfach zur Tagesordnung übergehen."
Terrorermittlungen gegen Darkazanli 2006 eingestellt
Darkazanli war nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 in den Verdacht geraten, ein Helfer des Terrornetzwerks al-Qaida zu sein. Er hatte nach Erkenntnissen der Bundesanwaltschaft Kontakt zu einigen Mitgliedern der "Hamburger Zelle", die für die Anschläge auf das World Trade Center und das Pentagon verantwortlich waren. Die Bundesanwaltschaft fand allerdings keine Hinweise auf eine Verwicklung des Geschäftsmanns in Terroraktionen. Sie stellte die Ermittlungen gegen ihn 2006 ein, ohne dass es zu einer Anklage kam.
Zudem war er in den neunziger Jahren als Vermittler von Handelsgeschäften in das Firmengeflecht von al-Qaida eingebunden und wurde von spanischen Behörden als mutmaßlicher Kontaktmann für eine spanischen Zelle der Organisation identifiziert. Ein Auslieferungsersuchen Spaniens lehnten die deutschen Behörden im Jahr 2007 auf Anweisung des Bundesjustizministeriums ab.
hen/ffr/AFP/dpa/AP
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Nach der totalen Negierung des legitimen Wahlerfoges durch den Westen und seine Pudelstaaten sind alle gemaessigten Kraefte innerhalb der HAMAS sofort verstummt. Warum auch, die Doppelmoral und der Wahlbetrug waren so [...] mehr...
Da ist schon was dran. Nur muß man sich auch folgende Fragen stellen : Im Irak hat man mit Krieg eine Diktatur beendet und eine neue Regierung installiert. Warum tat man das nicht ebenso in Palästina ? Warum also beseitigt [...] mehr...
Ich muss ihnen leider wiedersprechen. Die erbaermliche Doppelmoral des Westens hat zu diesem Zustand gefuehrt. Zuerst draengte man auf demokratische Wahlen, als das Ergebnis dann nicht in den Kram passte hat man sich lieber dem [...] mehr...
Nicht das Wahlergebnis macht sie (die Hamas) zu Terroristen, sondern ihre Vorgehensweise zur Erreichung ihrer Ziele und ihre Charta, ganz einfach. Die Menschen sind damals auf falsche Propheten und schönes Geschwätz [...] mehr...
Ja klar - der böse Mossad und seine Clubs. Es reicht völlig der Abschnitt der Hamas-Charta, in der der heilige Krieg im direkten Einklang steht mit der Ausrottung der Juden um zu kapieren wes Geistes Kinder diese Gestörten [...] mehr...
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