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26.02.2010
 

Streit über AKW-Laufzeiten

Unionsfraktion will Atomausstieg erst nach 2030

Minister Röttgen und Kanzlerin Merkel: Starker Gegenwind für den UmweltministerZur Großansicht
picture alliance / dpa

Minister Röttgen und Kanzlerin Merkel: Starker Gegenwind für den Umweltminister

Es ist der nächste Nackenschlag für Norbert Röttgen: Die Unionsfraktion hält den vom Umweltminister geforderten Atomausstieg bis 2030 für nicht verantwortbar. Das geht laut einem Zeitungsbericht aus einem internen Positionspapier hervor. Darin wird eine rasche Verlängerung der AKW-Laufzeiten gefordert.

Berlin - Die Union streitet weiter über ihren künftigen Kurs in der Atompolitik. In einem Positionspapier warnt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Michael Fuchs vor einem Abschalten der Atomkraftwerke bis 2030. Ein Ausstieg aus der Nutzung der Nuklearenergie bis zu diesem Zeitpunkt sei "aktuell nicht verantwortbar, weil Wind-Sonnenenergie von Wetterlagen abhängig und nicht speicherbar sind", zitiert die "Bild"-Zeitung aus dem achtseitigen Schreiben.

In dem Papier werde eine "zeitnahe" Verlängerung der Laufzeiten der Atomkraftwerke gefordert. Die 17 bestehenden AKW müssten "aus energie- und umweltpolitischen Gründen bis auf weiteres am Netz bleiben, um auch die Verfügbarkeitslücken der erneuerbaren Energien aufzufangen".

Auch Fuchs geht damit auf Gegenkurs zu Umweltminister Norbert Röttgen. Der CDU-Politiker hatte erklärt, dass die Bedingungen für einen Ausstieg aus der Atomenergie spätestens 2030 erfüllt seien. Als Begründung nannte Röttgen die mangelnde Akzeptanz in der Bevölkerung.

Die Bundesregierung will erst im Herbst über die Zukunft der Atomenergie entscheiden. Nach dem von der rot-grünen Regierung mit den Versorgern vereinbarten Atomausstieg würde der letzte Reaktor etwa 2022 abgeschaltet. Die jetzige Koalition hat eine Laufzeitverlängerung in Aussicht gestellt.

als/dpa/AFP/Reuters

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Vielleicht mal an der Zeit, meinen Beitrag zu lesen und nicht reflexartig loszuschreien. In meinem Beitrag war nicht die Rede von der Studie der alten Herren über die Schönheit der Atomtechnologie. mehr...

14.09.2010 von platten: Sie funktionieren nur nicht

Kernfusionsreaktoren haben einen entscheidenen Nachteil. Sie funktionieren (noch) nicht. Wann und ob sie jemals Energie liefern können ist unbekannt. Natürlich sollte man die Kernfusion weiter erforschen. Aber man soll nicht [...] mehr...

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Aber ostap, vielleicht mal an der Zeit die Studie der Deutschen Physikalischen Gesellschaft - sparen Sie sich den pathetischen Anpinkelversuch, das einzige das dabei nass wird ist Ihr Hosenbein - auch zu lesen. Da hat es auch [...] mehr...

14.09.2010 von platten: im normalen Rahmen

Er liegt dabei im normalen Rahmen. Auch andere Anlagen lohnen sich erst nach mehr als 10 Jahren. Das Hauptproblem dürfte der Verkäufer gewesen sein, der die Werte des ITW als machbar bezeichnet hat. Der Jahresertrag ist [...] mehr...

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