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10.03.2010
 

Umfrage

Schwarz-Gelb stürzt auf Neunjahrestief

Koalitionäre Westerwelle, Merkel: 84 Prozent der Bürger bezeichnen Bündnis als zerstrittenZur Großansicht
dpa

Koalitionäre Westerwelle, Merkel: 84 Prozent der Bürger bezeichnen Bündnis als zerstritten

Der Dauerkrach in der Koalition geht immer mehr Wählern auf die Nerven: In einer neuen Forsa-Umfrage fällt Schwarz-Gelb in der Gunst der Bürger auf den niedrigsten Wert seit neun Jahren. Die Mehrheit der Befragten gab demnach der FDP die Schuld am ständigen Streit.

Hamburg - Die schwarz-gelben Koalitionäre streiten über Steuern, Gesundheitspolitik und Guido Westerwelles Hartz-IV-Tiraden - in den vergangenen Tagen haben die Vorwürfe gegen den deutschen Außenminister, Berufliches und Privates nicht zu trennen, das Bild der Regierung in der Öffentlichkeit zusätzlich beschädigt. Die Folgen: Union und FDP verlieren in der Bevölkerung immer stärker an Rückhalt.

CDU/CSU sanken in der wöchentlichen Umfrage des Magazins "Stern" und des Fernsehsenders RTL im Vergleich zur Vorwoche um zwei Punkte auf 33 Prozent. Dies sei der niedrigste Wert in diesem Jahr. Die FDP büßte einen Punkt auf acht Prozent ein. Die gemeinsamen 41 Prozent - drei Punkte weniger als bei Forsa in der letzten Woche - sind den Angaben zufolge das schlechteste Ergebnis für Schwarz-Gelb seit Februar 2001. Der Absturz der Regierungsparteien ist bei den Forsa-Umfragen besonders stark. In einer Umfrage vom Donnerstag vergangener Woche des Instituts Infratest dimap kamen Union und FDP noch zusammen auf 46 Prozent, CDU/CSU lagen dort bei 36 Prozent, die FDP bei zehn.

In der neuen Umfrage für den "Stern" bezeichneten 84 Prozent der Bürger die Koalition als zerstritten. Lediglich acht Prozent sagten, CDU, CSU und FDP würden an einem Strang ziehen. Mehr als jeder Zweite (55 Prozent) hielt die FDP für schuldig am Streit in der Koalition. Eine gleichmäßige Verteilung der Verantwortung hierfür machten 28 Prozent aus.

Leichte Zuwächse kann derweil die SPD verzeichnen: Die Sozialdemokraten verbesserten sich laut der Umfrage in der Wählergunst um einen Punkt auf 23 Prozent. Für die Partei von Sigmar Gabriel ist das das beste Ergebnis in diesem Jahr. Auch die Linke stieg um einen Punkt auf zwölf Prozent. Für die Grünen würden erneut 16 Prozent der Wähler stimmen.

Für die Erhebung der Parteipräferenz wurden 2502 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger vom 1. bis 5. März durch das Meinungsforschungsinstitut Forsa befragt.

anr/ddp

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insgesamt 2915 Beiträge zum Forum...
Die neuesten Beiträge:
14.05.2010 von kdshp:

Hallo, stimmt so aber auch nicht ganz. Die CDU/CSU (union) war nur vorsichtiger als die FDP. Wohl zu recht man kannte die zahlen ja besser! *15.06.2009 * Spitzentreffen in Berlin Unionsparteien einigen sich auf [...] mehr...

14.05.2010 von kdshp:

Hallo, ich denke schon und das passiert ja auch schon. Wir erleben ja eine wirklichen linksrutsch der wenn er weiter geht/größer wäre auch was erreicht. So denke ich schon das die finanzbranche neu geregelt werden wird auch [...] mehr...

14.05.2010 von samsonax:

Aber es hat doch Steuerentlastungen gegeben? Für die Hoteliers. Hat sich für die FDP doch schon gelohnt. mehr...

14.05.2010 von bammy:

Na die CDU ist ohne Programm in die Wahl gegangen. Man hat sich in dem Koalitionsvertrag lediglich drarauf geeinigt, die FDP Vorschläge zu prüfen. Auf dem Parteitag der FDP vor der Wahl im letzten Jahr, hat man ja schon [...] mehr...

14.05.2010 von samsonax:

das dient allein dem Zweck, Ihre Klientel vor der Steuerfahndung zu schützen. mehr...

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