Frankfurt/Main - Es soll künftig anders zugehen auf der Islamkonferenz (DIK) - Innenminister Thomas de Maizière (CDU) hat deshalb die Teilnehmerlisten seines Vorgängers Wolfgang Schäuble zu der Veranstaltung radikal verändert. Prominente Vertreter wie die streitbare Autorin Necla Kelek, die Juristin Seyran Ates und der Schriftsteller Navid Kermani werden fortan nicht mehr im Plenum der Veranstaltung sitzen. Keine Einladung bekam auch der Islamrat. De Mazière schloss den großen islamischen Verband aus, weil die Staatsanwaltschaft gegen führende Mitglieder des Vereins ermittelt.
Gegen diesen Ausschluss gibt es heftigen Protest seitens der islamischen Verbände, die noch zur DIK eingeladen wurden. Nach Vorgesprächen im Bundesinnenministerium sei "völlig offen, ob und in welcher Form die islamischen Dachorganisationen teilnehmen", sagte der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, Ayyub Axel Köhler, der "Frankfurter Rundschau". Der Zentralrat stehe sowohl den von Innenminister de Maizière angekündigten Themen und Zielen als auch der Zusammensetzung des Plenums skeptisch gegenüber. Die religiösen Vereine fühlten sich "gegenüber zehn allein durch das Innenministerium legitimierten Einzelpersonen eindeutig unterrepräsentiert", sagte Köhler. Zudem fehlen auf der Tagesordnung der zweiten Runde der DIK Themen wie Islamophobie und Diskriminierung, wozu auch deutsche Kopftuchverbote zählten, sagte Köhler.
Der Zentralrat hatte 2007 mit den anderen Verbandsteilnehmern der DIK - der Türkisch-Islamischen Union, dem Verband Islamischer Kulturzentren, der Alevitischen Gemeinde sowie dem Islamrat für Deutschland - den "Koordinierungsrat der Muslime" gebildet. Nachdem de Maizière den Islamrat wegen staatsanwaltschaftlicher Ermittlungen gegen viele Mitglieder ausschloss, müsse sich der gesamte Koordinierungsrat fragen, "ob wir in der Islamkonferenz fehl am Platz sind", sagte Köhler. Eine Entscheidung solle am Freitag fallen.
Das Innenministerium habe gelassen reagiert. "Die eingeladenen Verbände haben die Neuausrichtung der Islamkonferenz mit Zustimmung aufgenommen", sagte eine Sprecherin. "Darin sehen wir eine gute Grundlage für die Fortsetzung."
anr/ddp/AFP
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Sowie sich noch nicht einmal, sogar in 3. und 4. Generation, beerdigen lassen will, dies zeigt deutlich, man ist hier nicht zu Hause. mehr...
Die Baeckerinnung haette sich rechtzeitig einen Lobbyisten halten sollen. mehr...
Gar nicht so kompliziert. Es leben eine Menge Kulturen, Religionen und Nationalitäten alleine in Berlin. Da geht man dann mal gucken: "Ach, so einfach funktioniert Integration, super, wieso hat mir dass denn keiner [...] mehr...
Integration heißt doch nicht Unterwerfung! Das heißt einfach Anerkennung Gesellschaft und Kultur des Landes, in dem man wohnt und Teilnahme daran, unter anderem auch durch so einfache Dinge wie Erlernen der Sprache. Es wird mir [...] mehr...
..dann kommen mir die Worte Integrationsgipfel oder Islamkonferenz überflüssig vor. Sollte es nicht eine Selbstverständlichkeit für eine Gesellschaft sein, Religionsfreiheit zuzulassen und Integration zu unterstützen. Muss man [...] mehr...
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