ThemaGuido WesterwelleRSS

Alle Artikel und Hintergründe

  • Drucken
  • Senden
  • Feedback
12.03.2010
 

Zeitungsbericht

Westerwelle soll Künstlerin auf Staatskosten in Türkei mitgenommen haben

Außenminister Westerwelle: Wer flog mit ihm und mit welcher Begründung?Zur Großansicht
REUTERS

Außenminister Westerwelle: Wer flog mit ihm und mit welcher Begründung?

Bundesaußenminister Westerwelle hat auf seine Türkeireise im Januar laut "Financial Times Deutschland" eine Künstlerin als Sondergast mitgenommen. Die Einladung an die Bonner Lokalpolitikerin soll angeblich auf ein privates Versprechen aus dem Jahr 2004 zurückgehen.

Hamburg - Auf seine Antrittsreise in die Türkei Anfang Januar hat Außenminister Guido Westerwelle einem Bericht der "Financial Times Deutschland" zufolge eine Künstlerin aus seinem Wahlkreis Bonn als Sondergast auf Staatskosten mitgenommen.

Nurten Schlinkert, türkischstämmige Ehefrau des geschäftsführenden Gesellschafters des Bonner Meinungsforschungsinstituts Dimap, sei mit Westerwelle im Januar nach Ankara und Istanbul gereist, schreibt die Zeitung. Im Reiseprogramm sei sie als "Sondergast" und "Künstlerin" geführt worden. Das Auswärtige Amt habe allerdings auf Anfrage nicht beantworten können, auf welchem Kunstgebiet sie aktiv sei, berichtet die "Financial Times Deutschland".

Bekannt ist über Nurten Schlinkert, dass sie als stellvertretendes Mitglied für die FDP im Kulturausschuss der Stadt Bonn sitzt.

Bisher wurde Westerwelle vor allem dafür kritisiert, Menschen aus seinem engeren Umfeld in Wirtschaftsdelegationen auf Auslandsreisen mitgenommen zu haben. Bei Schlinkert geht die Einladung der Zeitung zufolge auf ein privates Versprechen zurück. Bei einem Türkei-Besuch 2004 soll Westerwelle ihr zugesagt haben, sie auf seine erste Dienstreise als Außenminister in die Türkei mitzunehmen, schreibt die "Financial Times Deutschland".

Das Auswärtige Amt erklärte am Freitagnachmittag, der Vorwurf einer "kostenfreien Luxusreise" sei abwegig. Die türkischstämmige Künstlerin habe die Reise- und Hotelkosten selbst bezahlt. Nach der Weiterreise des Bundesaußenministers auf die arabische Halbinsel sei sie auf eigene Kosten zurückgereist, so das Auswärtige Amt.

jok/sev

Diesen Artikel...

Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

Auf anderen Social Networks posten:

  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • deli.cio.us
  • Xing
  • Digg
  • Google Bookmarks
  • reddit
  • Windows Live

Forum

insgesamt 2915 Beiträge zum Forum...
Die neuesten Beiträge:
14.05.2010 von kdshp:

Hallo, stimmt so aber auch nicht ganz. Die CDU/CSU (union) war nur vorsichtiger als die FDP. Wohl zu recht man kannte die zahlen ja besser! *15.06.2009 * Spitzentreffen in Berlin Unionsparteien einigen sich auf [...] mehr...

14.05.2010 von kdshp:

Hallo, ich denke schon und das passiert ja auch schon. Wir erleben ja eine wirklichen linksrutsch der wenn er weiter geht/größer wäre auch was erreicht. So denke ich schon das die finanzbranche neu geregelt werden wird auch [...] mehr...

14.05.2010 von samsonax:

Aber es hat doch Steuerentlastungen gegeben? Für die Hoteliers. Hat sich für die FDP doch schon gelohnt. mehr...

14.05.2010 von bammy:

Na die CDU ist ohne Programm in die Wahl gegangen. Man hat sich in dem Koalitionsvertrag lediglich drarauf geeinigt, die FDP Vorschläge zu prüfen. Auf dem Parteitag der FDP vor der Wahl im letzten Jahr, hat man ja schon [...] mehr...

14.05.2010 von samsonax:

das dient allein dem Zweck, Ihre Klientel vor der Steuerfahndung zu schützen. mehr...

Und Ihre Meinung? Diskutieren Sie mit! zum Forum...

News verfolgen

HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:

alles aus der Rubrik Politik
alles aus der Rubrik Deutschland
alles zum Thema Guido Westerwelle

© SPIEGEL ONLINE 2010
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH



Mehr dazu im SPIEGEL

Illustration Tim O'Brien für den SPIEGEL

Heft 10/2010:
Die Euro-Lüge

"Ein Mitgliedstaat haftet nicht für die Verbindlichkeiten eines anderen Mitgliedstaats"

Inhaltsverzeichnis

Titelthema - diskutieren Sie mit

Hier geht es zum E-Paper

Hier finden Sie Ihre Abo-Angebote und Prämien







TOP



TOP