Berlin - Die prominenteste Vertreterin der Freien Union mag nicht mehr an der Spitze der Partei stehen: Gabriele Pauli ist als Parteichefin zurückgetreten. Das teilte die Freie Union am Donnerstag auf ihrer Internetseite mit.
Sie vertraue darauf, "dass andere jetzt an die Stelle treten können, unsere Ideen zu vervollständigen und weiter zu verbreiten", erklärte die Politikerin. Sie wolle sich nicht mit jenen verbinden, die nicht die Einheit der Partei anstrebten.
Ende vergangenen Jahres hatten Vorstandsmitglieder der Partei in einem Brief an Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) das Verbot der eigenen Gruppierung gefordert. In dem Schreiben stuften sie die Partei als "verfassungsfeindlich" ein und warfen Pauli diktatorische Anwandlungen vor. So habe Pauli in einer Sitzung des Vorstandes gesagt: "Ich bin die Partei."
Die frühere Landrätin von Fürth hatte die Partei im Juni 2009 gegründet, aber den Einzug in den Bundestag verpasst. Wegen eines Formfehlers konnte die Freie Union bei der Bundestagswahl nicht mit Landeslisten, sondern nur mit Einzelkandidaten antreten.
In der CSU hatte sie zuvor maßgeblichen Anteil am Sturz des Parteichefs und bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber gehabt: Er hatte nach Vorwürfen einer Bespitzelung Paulis und darauf folgenden monatelangen innerparteilichen Querelen im September 2007 beide Ämter zurückgegeben.
Pauli war 2008 für die Freien Wähler in den bayerischen Landtag eingezogen.
hen/apn/AFP
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*wie die Merkel.* Letztere hat mit Stoiber in Wolfratshausen die hoffentlich frische Bäckerware zum Muckefuck probiert. Die Pauli hat da schon wesentlich Besseres vollbracht, nämlich den Stoiber zum indirekten Rücktritt [...] mehr...
... und auch können - oder aber eben auch niemals. Die Pauli ist Teil des populistischen Geschwätzes, das der SPIEGEL und SPON seit längerer Zeit verbreiten. Und deswegen müssen wir halt auch gänzlich überflüssige Geschichten [...] mehr...
Es fehlt auch der Verweis auf das niederschmetternde Wahlergebnis der Freien Union in NRW. Die Partei trat mit einer Landesliste an und war landesweit wählbar. Sie errreichte 1.443 Stimmen, das sind knapp 0,02%. Wenn man die [...] mehr...
Der Bericht enthält einen entscheidenden Fehler: die Partei hat nicht den Einzug in den Bundestag verpasst, sie ist zur Wahl nicht zugelassen worden. Ich persönlich glaube zwar nicht, dass die Freie Union in den Bundestag [...] mehr...
Das ist aber wirklich eine schreckliche Nachricht. Hoffentlich kann ich heute nacht schlafen. Hat Frau Pauli in letzter Zeit auch Blähungen gehabt? Warum wurde darüber kein Thema im Forum eröffnet? mehr...
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