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02.06.2010
 

Bundeswehr

Guttenberg bereitet drastischen Sparkurs vor

Guttenberg (mit deutschen Soldaten in Afghanistan): Sparkurs soll Sicherheit am Hindukusch nicht gefährdenZur Großansicht
DDP

Guttenberg (mit deutschen Soldaten in Afghanistan): Sparkurs soll Sicherheit am Hindukusch nicht gefährden

Die Bundeswehr muss sparen, und Verteidigungsminister Guttenberg denkt radikal: Mehreren Zeitungen zufolge lässt er einen Truppenabbau um 100.000 Mann und eine Aussetzung der Wehrpflicht prüfen. Die Ideen sollen noch diese Woche mit dem Finanzministerium abgestimmt werden.

Berlin - Den Sparkurs hatte Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg bereits angekündigt, jetzt sickern Details durch, wie der CSU-Politiker bei der Bundeswehr die Kosten senken will. Derzeit werde ein Abbau von 250.000 auf 150.000 Mann geprüft, berichten das "Hamburger Abendblatt" und die "Stuttgarter Zeitung". Die Blätter berufen sich auf Bundeswehr- und Koalitionskreise.

Auch nach Angaben der "Bild"-Zeitung wird zudem eine Aussetzung der Wehrpflicht geprüft. Damit könnten allein mehr als 400 Millionen Euro im Jahr gespart werden. Das Konzept Guttenbergs solle bei der Kabinettsklausur am Sonntag und Montag im Bundeskanzleramt geprüft werden, heißt es. Ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums wollte nach Angaben des "Abendblatts" die Information weder bestätigen noch dementieren.

"Zur Vorbereitung der Kabinettsklausur werden im Moment unterschiedliche Szenarien durchgerechnet. Dabei gibt es keine Denkverbote, aber auch noch keine Entscheidungen", sagte er dem "Abendblatt". Erst vor kurzem hat das Bundeskabinett eine Verkürzung der Wehrpflicht von neun auf sechs Monate beschlossen.

Am Freitag will der Verteidigungsminister dem Vernehmen nach mit dem Finanzministerium abstimmen, mit welcher Position er in die Haushaltsklausur des Kabinetts gehen will. Guttenberg hatte in der vergangenen Woche eine Verkleinerung der Bundeswehr als Teil der laufenden Strukturreform nicht ausgeschlossen. Details hatte er aber nicht genannt. Auch die gerade erst auf sechs Monate verkürzte Wehrpflicht werde aus haushalterischen Gründen erneut auf den Prüfstand kommen, hatte Guttenberg gesagt. Zudem will Guttenberg die Zahl der Bundeswehrstandorte aus finanziellen Gründen straffen. Zum Tabu erklärte er Sparmaßnahmen auf Kosten der Sicherheit der Soldaten im Einsatz.

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25.01.2011 von DiKi: Wie kann die Politik sparen,ohne die Konjunktur abzuwürgen?

Lieber Münchener,wenn Sie einen Vergleich zwischen Schröder und Merkel anstellen,dann sollten Sie aber nicht nur das Bruttoinlandsprodukt (BIP) vergleichen! Wie sieht es denn z.B.mit den Arbeitslosenzahlen in der Ära [...] mehr...

14.01.2011 von Knippi2006:

Nun, China hat sein 500 Mrd. Konjunkturprogramm leider erst nach der OECD-Prognose aufgelegt. Das zumindest fehlte der OECD. Im übrigen sind Prognosen hinsichtlich wirtschaftlicher Entwicklung über längere Zeiträume ohnehin [...] mehr...

14.01.2011 von syramon:

Hier sollte man sich keine Illusionen machen, Politiker sparen nicht, sie geben aus. Da D. keine Direktdemokratie ist, wo der Bürger der Politik Fesseln anlegen kann, z.B. mittels eines Schuldenstopps festgeschrieben in der [...] mehr...

14.01.2011 von Palmstroem: Merkels Wirtschaftswunder

Wenn man die OECD-Prognose für 2010 betrachtet, war die Tigerente doch wirklich Klasse! *OECD erwartet für Deutschland 700.000 mehr Arbeitslose* Der von der Finanzkrise verursachte Konjunktureinbruch wird nach Meinung der [...] mehr...

14.01.2011 von Knippi2006:

Na Palmstroem, wieder zu viel Prozac geschluckt und vergessen die rosarote Brille abzunehmen? Wirtschaftswachstum von 3,6 % in 2010 ein Rekordwachstum? Ja, nachdem das BIP in 2009 um – 4,7 % geschrumpft ist, ist das [...] mehr...

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