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07.06.2010
 

Sparplan

Schwarz-Gelb stutzt den Sozialstaat

Foto: REUTERS

2. Teil: Sozialer Bereich

  • Der auf zwei Jahre befristete Zuschlag beim Übergang vom Arbeitslosengeld I in das Arbeitslosengeld II soll wegfallen. Das soll den Staat um 200 Millionen Euro im Jahr entlasten.
  • Die Bundesagentur für Arbeit soll Leistungen stärker nach eigenem Ermessen gewähren können und dadurch ihre Ausgaben um 1,5 bis 3,0 Milliarden Euro drücken können.
  • Die Rentenversicherung bei Hartz-IV-Empfängern wird eingespart. Das soll die Kassen um 1,8 Milliarden Euro jährlich entlasten.
  • Der Heizkostenzuschuss für Wohngeldempfänger, der 2009 wegen der hohen Energiekosten eingeführt worden war, wird wieder abgeschafft. Das Einsparpotential liegt bei hundert Millionen Euro.
  • Das Elterngeld für Hartz-IV-Empfänger wird komplett gestrichen, was 400 Millionen Euro einsparen soll.
  • Beim Elterngeld soll zwar der Höchstbetrag von maximal 1800 Euro im Monat erhalten bleiben, allerdings werden künftig nur 65 statt 67 Prozent des Nettoeinkommens als Berechnungsgrundlage genommen. Die Regierung erwartet dadurch Einsparungen in Höhe von 200 Millionen Euro im Jahr.

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insgesamt 11605 Beiträge zum Forum...
Die neuesten Beiträge:
26.06.2010 von 1810234:

Ich sehe das wie Sie. Und man schließt von sich auf andere. mehr...

26.06.2010 von klaus meucht: Menschenbild

Wer nicht gut zu anderen Menschen ist, ist deshalb sicherlich noch kein Faschist. Aber das mit dem Menschenverachter scheinen ja bei Ihren Postings zu stimmen: Sie haben generell ein schlechtes Menschenbild. Sie gehen [...] mehr...

26.06.2010 von SIBO:

Gut und folgerichtig gekontert. Schon irre, was man sich hier so alles anhören muss, aber da stehen wir drüber ;-) mehr...

26.06.2010 von SIBO:

Hätte ich auch kein Problem damit - kenne noch ein paar Mitstreiter, die da durchaus dabei wären ;-) mehr...

26.06.2010 von henningr:

Zur geistigen Eilte gehört er sicher nicht, was andere Eliten betrifft, passt er doch gut ins Bild? Hier das Neueste von der geistigen Elite - schade dass man die nur noch im kabaret finden kann: [...] mehr...

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Eckpunkte des schwarz-gelben Sparpakets

Die schwarz-gelbe Regierung hat das größte Sparpaket in der Geschichte der Bundesrepublik geschnürt. 80 Milliarden Euro will sie bis 2014 einsparen. Der Überblick zeigt, in welchen Bereichen gekürzt wird.

Sozialleistungen

Arbeitslose

Hartz-IV-Empfänger

Bundesagentur für Arbeit und Arbeitslosenversicherung

Elterngeld

Heizkostenzuschuss

Subventionsabbau

Brennelementesteuer

Luftverkehrsabgabe

Finanzmarktabgabe

Bahn

Bundeswehr

Bund und Beamte

Berliner Stadtschloss



Leseraufruf

DPA
Ganz Deutschland spricht vom Sparen. Städte und Gemeinden setzen überall den Rotstift an, um die Löcher in den Haushalten zu stopfen. Aber wird auch sinnvoll gestrichen? Oder eher sinnlos gekürzt? Schicken Sie Ihre skurrilsten Erfahrungen an sparen@spiegel.de. Betreff: Rotstift.

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Hintergrund: Die neue Föderalismusreform

Neue Schuldengrenzen

Bund und Länder wollen im Grundgesetz Obergrenzen für Neuschulden festsetzen. Grundsätzlich steht für beide das Ziel im Vordergrund, von 2020 an keine neuen Kredite mehr aufzunehmen. Für die Länder gilt ab diesem Zeitpunkt ein striktes Neuverschuldungsverbot. Für den Bund soll zwar von 2011 an eine Obergrenze der Neuverschuldung von 0,35 Prozent festgesetzt werden, er räumt sich aber dafür bis 2016 eine Übergangsfrist ein. In Konjunkturkrisen und Notsituationen wie Naturkatastrophen sind unter strengen Bedingungen, die noch nicht abschließend geklärt sind, Ausnahmen möglich. In wirtschaftlich guten Jahren müssen Rücklagen gebildet oder Schulden getilgt werden.

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