Von Veit Medick und Florian Gathmann
Berlin - Er lächelt jetzt. Er winkt in die Reihen der Abgeordneten von Union und FDP, die ihm zujubeln und irgendwann in rhythmisches Klatschen verfallen. Er sieht fast so entspannt aus, wie am Anfang dieses Tages.
Um 21.13 Uhr an diesem warmen Juniabend ist Christian Wulff der zehnte Bundespräsident dieser Republik.
Gewählt mit der absoluten Mehrheit von 625 Stimmen, sein Widersacher Joachim Gauck bekam 494 Stimmen, 123 enthielten sich. Er ist es doch noch geworden. Es hat Stunden gedauert. Zehrende, dramatische Stunden, auf die Wulff gerne verzichtet hätte. Genau wie Kanzlerin Angela Merkel. Die Koalition wackelte, der Kandidat zitterte.
Dass Wulff durch zwei Wahlgänge rasselte, lässt sich durchaus als verdeckte Rebellion gegen Merkel verstehen. Auch wenn es am Ende gerade so gut ging - sie hat jetzt schwarz auf weiß, dass sie auf die eigenen Reihen nur noch bedingt zählen kann. Einen Neustart, auf den viele in der zerstrittenen Bundesregierung gehofft hatten, wird dieser Mittwoch jedenfalls nicht einläuten. Der Wulff-Effekt - er bleibt wohl Phantasie.
SPIEGEL ONLINE fasst das Drama dieser Wahl zusammen.
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Ich sehe: Die Deutschen haben keine Sorgen. mehr...
Du hast's jut, du bist doof! mehr...
[QUOTE=Ernst August;6007577] Hallo, ja super wenn wir jetzt schon brötchen in massen durchs land fahren! Mein brötechen backt der bäcker um die ecke und das ist auch gut so. mehr...
Im Gegenteil. Das lässt Zyniker hoffen. mehr...
Wie sollte mir das auffallen? Im Artikel steht nichts von Gejammer. Aber jammern Sie ruhig weiter über die neidischen Deutschen - auch wenn diese nur in Ihrer Phantasie existieren. Wulff kann sich derweil gern weiter an [...] mehr...
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