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12.07.2010
 

Stasi-Akten

Birthler-Behörde gibt gesperrte Unterlagen frei

Archiv der Birthler-Behörde in Berlin: Freigabe von insgesamt 27 AktenordnernZur Großansicht
picture alliance / dpa

Archiv der Birthler-Behörde in Berlin: Freigabe von insgesamt 27 Aktenordnern

Zwanzig Jahre lang wurden sie unter Verschluss gehalten - jetzt können 27 Akten über die NS-Vergangenheit früherer westdeutscher Geheimdienstler aus Hamburg, Schleswig-Holstein und Berlin eingesehen werden. Die Birthler-Behörde hat die Stasi-Unterlagen aus den siebziger Jahren freigegeben.

Berlin - Zwanzig Jahre nach Öffnung der Archive hat die Stasiunterlagen-Behörde bislang gesperrte Akten des DDR- Staatssicherheitsdienstes freigegeben. Nach einem Bericht der "Berliner Zeitung" betreffen sie die NS-Vergangenheit von früheren westdeutschen Geheimdienstmitarbeiten und Polizeibeamten. Die Sperrung der Akten des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) hatte die Behörde nach Rücksprache mit dem Bundesinnenministerium im November 2000 verfügt, als die betreffenden Unterlagen erstmals von einem Journalisten zur Akteneinsicht angefordert wurden.

Bei den bis vor kurzem als vertraulich eingestuften Unterlagen handelt es sich laut "Berliner Zeitung" um zwei Bände eines insgesamt 27 Aktenordner umfassenden Forschungsvorgangs der Stasi-Hauptabteilung IX/11 aus den Jahren 1971 bis 1980. Darin sammelte das MfS Informationen über die Verwicklung westdeutscher Sicherheitsbeamter in Kriegsverbrechen während der Nazizeit. In den jetzt freigegebenen Akten, die die "Berliner Zeitung" einsehen konnte, finden sich die Namen von früheren Mitarbeitern des Bundesnachrichtendienstes, des Verfassungsschutzes, des Militärischen Abschirmdienstes sowie der Landespolizei von Schleswig-Holstein, von Hamburg und von West- Berlin.

anr/dpa/AFP

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13.07.2010 von Brand-Redner: Spät kommt ihr...

Immerhin: Besser spät als nie! Mich würde schon interessieren, ob Globke, Oberländer und Filbinger die einzigen Naziaktivisten im Adenauer-Staat waren und ob z.B. Heuss, Kiesinger oder FJS tatsächlich nur die harmlosen Mitläufer [...] mehr...

13.07.2010 von Rainer Helmbrecht: Bitte geben Sie einen Titel für den Beitrag an!

Mal abgesehen davon, das es viel aufzuarbeiten gäbe, aber wer oder was sind BRD Schergen? MfG. Rainer mehr...

13.07.2010 von einfachgudd: jaja, warum hält man wichtiges zurück

das ist ja wie beim Kennedy-Mord oder besser Morden...da wird auch alles dafür getan die akteneinsicht zu verweigern. Und ich denke mal das Mutti ihre Akte selbst schon vernichten ließ, ich hoffe nur einer hat vorher Kopien [...] mehr...

12.07.2010 von roflem: .

Die sind doch alle schon lange tot! Soviel zur " Aufarbeitung".....20 Jahre lang geheim halten bis auch der letzte garantiert unter der Erde ist.... Ich glaub dem Haufen sowieso nix mehr: warum ziehen die den Kurras [...] mehr...

12.07.2010 von kalumeth: wer verhehlt oder verschweigt machte sich mitschuldig!

Aufarbeitung der NS-Vergangenheit? Fehlanzeige. Jetzt wo die letzten noch lebenden BRD/NS-Schergen in Altersheimen sitzen, ist das keine wirkliche Aufarbeitung mehr. Heutzutage lieber mal die Elf-Aquitaine Akten von Amigo [...] mehr...

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