ThemaFDPRSS

Alle Artikel und Hintergründe

  • Drucken
  • Senden
  • Feedback
23.07.2010
 

Liberale im Tief

Lindner empfiehlt FDP-Anhängern starke Nerven

Liberaler Lindner: "Die FDP ist keine Partei für Leute mit schwachen Nerven"Zur Großansicht
AP

Liberaler Lindner: "Die FDP ist keine Partei für Leute mit schwachen Nerven"

Miese Umfragewerte bringen die FDP in Bedrängnis. Generalsekretär Christian Lindner müht sich, seinen Liberalen die bedrohliche Nähe zur Fünfprozenthürde schönzureden. Sein Rezept: bloß nicht die Nerven verlieren.

Berlin - Die Fünfprozenthürde - dieses Hindernis schien für die FDP bei der vergangenen Bundestagswahl noch weit weg. Mehr als 14 Prozent der Wählerstimmen bekamen die Liberalen im September 2009. Und nun? Wäre am Sonntag Bundestagswahl, müsste die Regierungspartei um ihren Einzug ins Parlament bangen. Aktuelle Umfragen sehen die FDP mal bei vier, mal bei fünf Prozent.

Diesen Trend bestätigt auch der "Deutschlandtrend" der ARD. In der Befragung liegen die Liberalen bei fünf Prozent. Die Union kommt in der Erhebung von Infratest dimap auf 33 Prozent. Dagegen würden sich 30 Prozent für die SPD entscheiden und 17 Prozent für die Grünen. Die Linkspartei käme auf zehn Prozent. Schwarz-Gelb verlöre mit gemeinsam 38 Prozent seine Mehrheit an SPD und Grüne, die demnach auf 47 Prozent hoffen können. Es gab keine Änderung gegenüber dem Deutschland-Trend vom 1. Juli.

Mit Blick auf die schlechten Umfragewerte sagte FDP-Generalsekretär Christian Lindner: "Es zeigt sich in diesen Tagen: Die FDP ist keine Partei für Leute mit schwachen Nerven. Aber wir müssen gleichwohl die Nerven behalten." Bei den Wählern seien offenbar die Werte seiner Partei nicht angekommen, "marktwirtschaftlich, leistungsorientiert, aber mit Verantwortung; fair und solidarisch, aber nicht gleichmacherisch, umweltorientiert und nachhaltig, aber nicht staatsgläubig", sagte er im ARD-"Morgenmagazin". Daran müssten nun alle arbeiten.

Zur Kritik an der Arbeit der schwarz-gelben Koalition räumte er ein, "einige" seien enttäuscht gewesen. Nach mehreren Monaten stelle man dann fest, "da gibt es nicht die Fortschritte, die man sich versprochen hat von dieser Regierung", sagte er. Union und FDP hätten ihre Erfolge nicht richtig gemeinsam öffentlich dargestellt, weil sie sich über andere Dinge gestritten hätten.

Zur weiteren Arbeit der schwarz-gelben Koalition nach der Sommerpause sagte der FDP-Generalsekretär: "Ich hoffe, dass wir einfach stilvoll und respektvoll miteinander über offene Punkte sprechen können."

ffr/dpa/Reuters

Diesen Artikel...

Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

Auf anderen Social Networks posten:

  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • deli.cio.us
  • Xing
  • Digg
  • Google Bookmarks
  • reddit
  • Windows Live

Forum

insgesamt 2799 Beiträge zum Forum...
Die neuesten Beiträge:
27.12.2010 von Heimatloserlinker:

Gelbe Asche setzt eine wie auch immer geartete gelbe Substanz voraus! Kann also nichts werden mit der gelben Asche! mehr...

27.12.2010 von w.r.weiß: Ich persönlich.....

...halte von bewusstseinserweiterndenundstimulierenden Mitteln in der Politik so rein gar nichts! Und auch ich wiederhole mich gerne, bitte in 2011 ganz ganz ganz viel gelbe Asche....! mehr...

25.12.2010 von kdshp:

Hallo, so ist es wer nix wird geht zur FDP: 27.11.2004 Pleite mit der Firma – Glück in der Partei Die Politik hat ihn damals offenbar nicht ausgefüllt: eine von Lindner geführte Firma hat in der Rekordzeit von 18 Monaten [...] mehr...

24.12.2010 von Reformhaus: FDP 2010 - Ein Nachruf

Was Stuttgart21 für Mappus ist Guido für die FDP. Die kurze Formel des vergangenen Jahres lautet für die FDP: *Guido21* mehr...

23.12.2010 von Knippi2006:

Irrtum, das war immer die SPD - die FDP war immer das Fähnchen im Wind, und die Schwarzen die korrupten mit den schwarzen Kassen. mehr...

Und Ihre Meinung? Diskutieren Sie mit! zum Forum...

News verfolgen

HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:

alles aus der Rubrik Politik
alles aus der Rubrik Deutschland
alles zum Thema FDP

© SPIEGEL ONLINE 2010
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH




Streitpunkte von Schwarz-Gelb

Sparpaket

dpa
Bis 2014 wollen Union und FDP im Bundeshaushalt 81,6 Milliarden Euro einsparen, vor allem bei Arbeitslosen, Familien und im Öffentlichen Dienst. Auch die Wirtschaft soll zur Kasse gebeten werden. Aus der Union gibt es aber Forderungen, Spitzenverdiener stärker zu belasten, weil das Paket zu unsozial sei.

Gesundheit

Bildung

Atomlaufzeiten

Wehrpflicht

Hartz IV

Vorratsdatenspeicherung

Sicherungsverwahrung






TOP



TOP