Berlin - Die Politiker machen Sommerpause - der Streit um Atomkraft, Steuern und Gesundheit ruht. Dennoch verzeichnet das Umfrageinstitut Forsa für die Regierungsparteien CDU und CSU ein neues Tief. Erstmals seit fast vier Jahren ist die Union im Forsa-Wahltrend unter die 30-Prozent-Marke gefallen. In der Umfrage für das Magazin "Stern" und RTL verloren CDU und CSU im Vergleich zur Vorwoche einen Punkt und kommen nur noch auf 29 Prozent. Die FDP gewinnt in der am Mittwoch veröffentlichten Erhebung einen Punkt, bleibt mit 5 Prozent aber weiterhin schwach.
Mit insgesamt 34 Prozent verharrt Schwarz-Gelb wie in der Vorwoche auf dem niedrigsten Wert, den das Institut seit Beginn seiner kontinuierlichen Erhebungen für den "Stern" 1986 für die drei Parteien gemeinsam gemessen hat. Unter 30 Prozent lag die Union im Stern-RTL-Wahltrend zuletzt im Herbst 2006 - bei der Bundestagswahl im September 2009 hatte sie 33,8 Prozent erreicht.
Die SPD hält in der Umfrage ihr Jahreshoch von 28 Prozent, zum ersten Mal seit langer Zeit liegen die Sozialdemokraten nur noch einen Prozentpunkt hinter der Union. Auch die Werte der zwei anderen Oppositionsparteien änderten sich nicht: Die Grünen verteidigen ihr Rekordhoch von 19 Prozent, die Linke verharrt bei elf Prozent.
Wäre am kommenden Sonntag Bundestagswahl, könnten SPD und Grüne (zusammen 47 Prozent) laut Forsa erneut mit einer absoluten Mehrheit der Mandate rechnen. Insgesamt hat die Opposition aus SPD, Grünen und Linkspartei mit zusammen 58 Prozent weiter einen Vorsprung von 24 Prozentpunkten vor Union und FDP.
Korrekturhinweis: In einer früheren Version dieses Artikels hieß es, die Union sei auf den tiefsten Umfragewert seit zehn Jahren gefallen. Das Magazin "Stern" hat seine Angaben berichtigt. Ein Wert von unter 30 Prozent für CDU/CSU wurde zuletzt nicht im Jahr 2000 erreicht, sondern im Herbst 2006.
anr/dpa/AFP
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Fein aufgesagt! Das Jobwunder, das keines ist: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,725853,00.html Die Abstände zwischen den Jubelmeldungen werden immer kürzer. Wie schlimm muss es da um die Regierung stehen! [...] mehr...
Also, ich muss schon sagen Morotti, ich bin ja schon wegen eines fehlenden b's hier kürzlich "gemobt" worden, aber ihr Satzbau ist auch abenteuerlich. Abgesehen davon gab es Flaschenpfand auch schon vor der Ära Merkel [...] mehr...
Da kann man nichts mehr ändern, die haben jetzt langsam alles versiebt. Man kann nur hoffen, dass ein konstruktives Misstrauensvotum dem Trauerspiel ein Ende setzt oder dass sich die Koalition bis zu den nächsten Wahlen nicht [...] mehr...
Der "Wüstenfuchs" ist tot. Hören Sie doch endlich auf, dem Einsatz im Irak hinterher zu trauern. mehr...
...und das ist gut so. Denn dort wo es den Mindestlohn gibt, ist die wirtschaftliche Erholung noch weit zurück und einzig die Arbeitslosigkeit ist auf Rekordniveau. Vor allem die Jungen leiden unter Drittweltarbeitslosigkeit - [...] mehr...
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