Hamburg - Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck hat, exakt 20 Jahre nach der Unterzeichnung des Einigungsvertrags im August 1990, die Art der Wiedervereinigung scharf kritisiert. Mit dem Beitritt habe eine "gnadenlose Deindustrialisierung Ostdeutschlands" begonnen, sagte der Sozialdemokrat dem SPIEGEL.
Die westdeutsche "Anschlusshaltung" sei verantwortlich für "viele gesellschaftliche Verwerfungen bei uns nach 1990, so der SPD-Politiker. Es fehlten selbst kleinste symbolische Gesten gen Osten". Den Ostdeutschen sei das Gefühl vermittelt worden, sie müssten alles wegwerfen, "es war alles Stasi und alles ideologieverseucht".
Zugleich forderte Platzeck einen Komplettumzug der Bundesregierung nach Berlin. "Es ist doch ein Aberwitz, wie viel da bis heute gependelt wird. Damit muss nun Schluss sein. Wir müssen den Rest der Regierung endlich nach Berlin holen", so Platzeck im SPIEGEL.
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Es war um 1922, da fragte Thomas Mann seinen Bruder Heinrich, warum dessen Roman "Der Untertan" sich nach wie vor so prächtig verkaufe, obwohl doch das Kaiserreich schon längst der Geschichte angehörte. Er erhielt [...] mehr...
* Erich Honecker, am 14.08.1989, 87 Tage vor dem Fall der Mauer. Nur mal so interessehalber: In welcher Parallelrealität wurde denn die DDR durch die Bundesrepublik auf Initiative der Bundesrepublik besetzt? Falls Sie kein [...] mehr...
..... Die Okkupation der DDR durch die BRD hat für mich zwei überaus erstaunliche Elemente: Einmal, daß das ganze ohne Blutvergießen möglich war und sich selbst die Altkader zurückhielten sowie die Tatsache, daß die [...] mehr...
Herrje. Unser Jammerossi hat wohl eine Überdosis Renter-Bravo (Apotheken-Umschau) abbekommen? Das ist mir schon klar. Ich halte Platzeck auch nicht für grenzdebil genug, um selbst den Sch... zu glauben, den er verzapft. Das [...] mehr...
Vorschlag zur Güte: Wischen Sie sich den Schaum vom Mund, nehmen Sie Ihr Doppelherz und atmen Sie dreimal tief durch! Sie ändern's nicht - Platzeck bleibt nicht nur MP in Brandenburg, er wird sich auch künftig in öffentliche [...] mehr...
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