Am 2. Mai sollen in Berlin die Einzelheiten für die Anwerbung von ausländischen Computerspezialisten festgelegt werden. Wie der stellvertretende Regierungssprecher Bela Anda am Montag sagte, nehmen daran der Staatsminister im Kanzleramt, Hans Martin Bury, der Vorstand der D-21-Initiative großer deutscher Elektronikunternehmen sowie der Präsident der Bundesanstalt für Arbeit, Bernhard Jagoda, teil.
Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), forderte die rot-grüne Regierung auf, bei der Green-Card-Verordnung möglichst schnelle, unbürokratische Regelungen zu finden. Bei der Erteilung von Visa müsse man dem Staat eine minimale Überprüfung zugestehen, damit sicher sei, dass nicht gerade ein Mafiaboss einreist, sagte Geschäftsführer Christoph Kannengießer der "Berliner Morgenpost". Allerdings müsse das in zehn Tagen zu leisten sein.
Nach Ansicht von Kannegießer sollten sich die Unternehmen ihre Arbeitskräfte selbst suchen können, beispielsweise über das Internet. Auf keinen Fall dürften die Spezialisten nur über einen "zentralisierten Kanal" zugeteilt werden. Allerdings sei eine "flankierende Unterstützung" durch die Zentralstelle für Arbeitsvermittlung (ZAV) und die Außenhandelskammern sinnvoll.
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