Berlin - Unter dem Motto "Schluss mit dem Raubbau an sozialen und demokratischen Rechten! Wir wollen menschenwürdig leben" protestierten die Teilnehmer unter anderem gegen die Hartz-IV-Regelungen. Sie wandten sich auch gegen die vom Bundestag gerade beschlossene Verlängerung des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan.
Demonstranten in Berlin: Gegen Hartz IV und "Verfolgungswahn"
Zum Abschluss am Brandenburger Tor sprachen sich die Redner gegen die Sozial- und Innenpolitik der Bundesregierung aus. Die Hartz-IV-Arbeitsmarktreform lasse Erwachsene und Kinder verarmen, hieß es. Die von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) geplante Online-Überwachung bezeichneten Redner als "Verfolgungswahn".
Demonstranten forderten auf Plakaten und Transparenten Mindestlöhne und die Einführung der 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich sowie die Abschaffung der Rente mit 67. Sie schwenkten die Fahnen linker Parteien und Gruppierungen sowie von Gewerkschaften wie der IG Metall und ver.di.
hda/ddp/dpa
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