Neuer Regelsatz Acht Euro mehr für Hartz-IV-Empfänger

Empfänger von Hartz-IV-Leistungen werden ab kommenden Januar acht Euro mehr pro Monat bekommen. Diese Erhöhung beschloss das Kabinett.


Berlin - Gute Nachrichten für die rund 6,1 Millionen Empfänger von Hartz-IV-Leistungen: Das Kabinett billigte am Mittwoch die Anhebung der Regelsätze für Langzeitarbeitslose. Damit bekommt ein Single ab Anfang kommenden Jahres 382 Euro pro Monat und damit acht Euro mehr.

Um acht Euro soll auch der sogenannte Partnersatz auf 345 Euro steigen. Mehr als 25 Jahre alte Personen, die bei ihren Eltern oder in Wohngemeinschaften leben, bekommen künftig 306 Euro (plus 7 Euro). Die Sätze für Kinder und Jugendliche steigen um 2 bis 5 Euro. Der Bundesrat muss der Verordnung noch zustimmen.

Die Regelsätze für das Arbeitslosengeld II, meist Hartz IV genannt, werden jährlich angepasst, und zwar anhand der Preis- und Lohnentwicklung. Die Preisentwicklung geht dabei zu 70 Prozent, die Lohnentwicklung zu 30 Prozent in den Index ein. Zusätzlich wird die ursprünglich festgesetzte Summe pro Jahr um 0,55 Prozent erhöht.

als/dpa/dapd

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insgesamt 40 Beiträge
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Seite 1
herr_kowalski 19.09.2012
1. Wieviel war das noch was der Bundesschmarotzer bekommt ?
Zitat von sysopEmpfänger von Hartz-IV-Leistungen werden ab kommenden Januar acht Euro mehr pro Monat bekommen. Diese Erhöhung beschloss das Kabinett. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,856678,00.html
Da werden bei den Hartzern aber die Champagnerkorken nur so knallen.
beobachter23 19.09.2012
2. Beschämend!
Die Sätze für Kinder und Jugendliche steigen um 2 bis 5 Euro. Nach dem Armutsbericht/Reichenbericht von gestern ist dies einfach nur beschämend! Fast ohne Worte!
kritiker111 19.09.2012
3. Politiker - fernab jeglicher Realität!
Zitat von herr_kowalskiDa werden bei den Hartzern aber die Champagnerkorken nur so knallen.
Man treibt in allen Bereihen, vor allem bei der Energiewirtschaft die Kosten! Lebensmittel werden bbald von Tag zu Tag teurer! Und das dürften die Hauptausgaben der Hartz IV-Empfänger aber auch der Bezieher von Grundsicherung im Alter, was viele Rentner und vor allem Rentnerinnen betrifft. Wobei letztere früher den Fehler machten und Kinder geboren und noch selbst aufgezogen haben und es als Selbstverständlichkeit betrachteten, dass sie in dieser Zeit zuhause blieben und für ihre Kinder da waren! Kein Kindergeld, viele Einschränkungen - das war früher selbstverständlich. Dafür werden diese Frauen heute von den Politikern "belohnt" und können das von früher gewohnte entbehrunsgreiche Leben jetzt wieder weiter führen! Es ist ein Unverschäntheit, mit welcher Slebstverständlichkeit sich unsere Politiker selbst bedienen, für Fremde Milliarden und Abermilliarden aus dem Fenster werfen und für die eigene Bevölkerung letztendlich nicht mehr übrig haben! Und dazu noch die selbstherrlichen Sprüche einer von der Leyen - da wird´s dann langsam wirklich zu viel! Die Rentner haben nur ein Proble: Sie haben keine Lobby!
gerdjuergen 19.09.2012
4. Na die werden sich besinnungslos besaufen...
... oder gleich einen Urlaub auf Bali buchen. Wenn man das mit den Erhöhungen für die NRW-MdLs vergleicht oder Wulffs kargem Sold, dann ist das Luxus pur! Aber der Staat muss Prioritäten setzen und da sind die Bankst€r "alternativlos".
Progressor 19.09.2012
5. Anderer Ansatz
Nach den Vorstellungen der klassischen Volkswirtschaftslehre sind die Bedürfnisse eines Menschen unbegrenzt. Will sagen, diese Masse an Arbeitslosen könnten doch jede Menge Waren und Dienstleistungen herstellen für die es Abnehmer geben könnte. Jeder der nicht produktiv könnte doch mit Arbeit zum Wohlstand unserer Gesellschaft beitragen. Warum ist das nicht möglich? Das Argument die Leute wären alle zu faul und wollten gar nicht arbeiten, kann ich aus meiner Praxiserfahrung als Betreuer von Langzeitarbeitslosen nicht bestätigen.
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