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Rheinland-Pfalz: Falscher Feueralarm stört AfD-Abschlusskundgebung

Ein Anti-AfD-Demonstrant wird von einem Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes aus dem Saal in Neuwied gebracht Zur Großansicht
DPA

Ein Anti-AfD-Demonstrant wird von einem Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes aus dem Saal in Neuwied gebracht

Der schrille Alarm unterbrach die Rede der AfD-Bundesvorsitzenden Petry. Unter Pfiffen und "Nazis raus!"-Schreien mussten die rund 300 Zuhörer die Wahlkampfveranstaltung verlassen.

Der Wahlkampfabschluss der rechtskonservativen AfD zwei Tage vor der rheinland-pfälzischen Landtagswahl ist von einem falschen Feueralarm unterbrochen worden. Nach Angaben der AfD mussten rund 300 Zuhörer in Neuwied vorübergehend das Veranstaltungsgebäude verlassen.

Der schrille Alarm unterbrach die Rede der AfD-Bundesvorsitzenden Frauke Petry. Dazwischen schallten Pfiffe und Schreie von laut Polizei rund 350 Gegendemonstranten. Die AfD-Gegner riefen beispielsweise "Nazis raus!"

Zuvor hatte Petry in einem Hotelsaal gesagt, es gebe eine Wechselstimmung. Die Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt seien auch eine Abstimmung über die verfehlte Flüchtlingspolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).

Der frühere tschechische Präsident Vaclav Klaus rief bei der AfD-Veranstaltung in Neuwied auf Deutsch dazu auf, das "europäische Migrationsproblem" vor allem in Deutschland zu lösen. Europa beginne, "ein gefährliches Schlachtfeld zu sein".

Umfragen sagen der AfD neun bis elf Prozent bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz am Sonntag voraus. Damit könnte die Partei drittstärkste Kraft im Mainzer Landtag werden.

brt/dpa

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