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Umfrage: AfD legt auf sieben Prozent zu

Frauke Petry im Januar in Bremen: Im Vergleich zur Vorwoche noch einmal zugelegt Zur Großansicht
REUTERS

Frauke Petry im Januar in Bremen: Im Vergleich zur Vorwoche noch einmal zugelegt

Die Alternative für Deutschland erreicht ein neues Umfragehoch: Laut Forsa kommt die rechtspopulistische Partei auf sieben Prozent. Kanzlerin Merkels Beliebtheit fällt auf den bislang schwächsten Wert in diesem Jahr.

Ihre ablehnende Haltung gegenüber Flüchtlingen beschert der rechtspopulistischen Alternative für Deutschland (AfD) offenbar weiter Zulauf: Im aktuellen Wahltrend des Magazins "Stern" und des Fernsehsenders RTL kommt die Partei auf sieben Prozent. Das sind zwei Prozentpunkte mehr als in der Vorwoche.

Die Zustimmung zu Bundeskanzlerin Angela Merkel hingegen sinkt: Könnte die Regierungschefin direkt gewählt werden, würden sich nur noch 47 Prozent der Befragten für Merkel entscheiden. In der Vorwoche waren es zwei Prozentpunkte mehr.

Ihren schwächsten Wert in diesem Jahr verdankt die Kanzlerin der Umfrage zufolge vor allem dem fehlenden Rückhalt bei den Anhängern der CSU, von denen sich nur noch 63 Prozent für sie entscheiden würden.

Insgesamt verlieren die Unionsparteien einen Punkt und kommen nun auf 39 Prozent. Auch die Grünen und die Linke sacken in der Umfrage um einen Punkt auf jeweils neun Prozent ab. Die SPD gewinnt einen Punkt hinzu auf jetzt 25 Prozent, während die FDP weiterhin bei fünf Prozent verharrt.


Datenbasis: Das Forsa-Institut befragte vom 28. September bis 2. Oktober 2015 2505 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger. Sie wurden durch eine computergesteuerte Zufallsstichprobe ermittelt. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei +/- 2,5 Prozentpunkten.

vks/dpa

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Forum - Diskussion über diesen Artikel
insgesamt 356 Beiträge
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1.
spon_2999818 07.10.2015
Ich hoffe, dass es bis zur Wahl nicht nur bei diesen immer noch mickrigen 7% bleibt und die AfD auf Werte Richtung 30% kommt. Aber die Zeit arbeitet für die AfD und Pech für die Merkel, dass sie sich dieses Mal nicht wegducken kann.
2. Da schau her...
Carll 07.10.2015
Unsere "Rechtspopulisten" werden immer populärer. Vielleicht weil sie die Einhaltung von deutschem und EU-Recht einfordern statt Kanzlerinnen-Willkür zu tolerieren, Chaos in Kauf zu nehmen und windigen Versprechungen zu glauben?
3. !!
janne2109 07.10.2015
soviel zum Thema - wir schaffen das--, die Mehrzahl der Deutschen will es gar nicht schaffen. Die Mehrzahl der Deutschen, nein der Menschen generell ist dumm genug um nun so eine unsägliche Partei zu wählen. Allerdings -- wenn Wohnraum gekündigt werden darf ( wollen wir mal hoffen, dass der Gesetzgeber anders entscheidet) um Flüchtlingen ein Heim zu geben, wenn Gewerbeimmobilien ohne Einwilligung der Eigentümer genutzt werden dürfen -- dann darf sich der Saat nicht wundern.
4. Wenig verwunderlich
jskor 07.10.2015
Wahrscheinlich wissen wir alle warum. Frau Merkel hat es durch ihre desaströse Politik endlich geschafft, die Mitte in die Hände der Rechtspopulisten zu treiben. Immerhin zeigt das Volk noch eine Regung, und lässt nicht alles mit sich geschehen.
5.
thelix 07.10.2015
Igitt.
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