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Netz-Spott über AfD-Vize: "Hab ich mich verstorcht"

EU-Abgeordnete von Storch: "Technischer Fehler" Zur Großansicht
DPA

EU-Abgeordnete von Storch: "Technischer Fehler"

Erst stimmt Beatrix von Storch der Forderung zu, auch auf Frauen und Kinder an den Grenzen zu schießen. Dann sagt die AfD-Politikerin, sie sei nur auf der Computermaus abgerutscht. Im Netz gibt es dafür jede Menge Spott.

Immer diese Technik! Da hatte AfD-Vize Beatrix von Storch mal eben für einen handfesten Skandal gesorgt - um kurz darauf einen Rückzieher zu machen. Die Sache mit dem Waffeneinsatz an der Grenze stellt sie nun so dar: Sie habe nur aus Versehen gefordert, auch auf Frauen und Kinder unter den Flüchtlingen zu schießen. "Ein technischer Fehler", sagte die EU-Abgeordnete, laut einem Bericht des SPIEGEL (lesen Sie hier mehr). Sie sei auf ihrer Computermaus "abgerutscht".

Zu diesem Zeitpunkt musste die AfD mal wieder heftige Kritik einstecken. Parteichefin Frauke Petry hatte in einem Interview gesagt, Polizisten müssten illegale Grenzübertritte von Flüchtlingen verhindern, "notfalls auch von der Schusswaffe Gebrauch machen. Von Storch ging daraufhin noch einen Schritt weiter.Auf Facebook wurde sie gefragt: "Wollt Ihr etwa Frauen mit Kindern an der grünen Wiese den Zutritt mit Waffengewalt verhindern?" Dann rutschte von Storch ab - und in ihrer Antwort stand: "Ja".

Später soll von Storch zugegeben haben, "Mist gebaut" zu haben. Ihre eigenwillige Erklärung sorgt trotzdem für Verwunderung - und jede Menge Spott im Netz.

Journalist Nils Minkwart nimmt den Fall ironisch.

Auch die politischen Gegner nutzen die Gelegenheit, um sich auf Kosten der AfD-Frau zu amüsieren. Zu einer kleinen Tiergeschichte fühlt sich Alexander Fischer, früherer Sprecher von Thüringens Linken-Ministerpräsident Bodo Ramelow inspiriert.

Andere kramen aus ihrer Sicht passende Bildchen hervor.

Ein Nutzer denkt über neue Formen von Ausreden nach: "Hab ich mich verstorcht"

Andere zeigen ironisch Verständnis.

kev

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