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Sachsen-Anhalt: Journalisten bei AfD-Demo in Magdeburg angegriffen

Höcke (2.v.l.) und Poggenburg (Mitte) bei der AfD-Kundgebung in Magdeburg: Etwa 600 Teilnehmer Zur Großansicht
DPA

Höcke (2.v.l.) und Poggenburg (Mitte) bei der AfD-Kundgebung in Magdeburg: Etwa 600 Teilnehmer

Attacke mit Pfefferspray: Bei einer AfD-Kundgebung in Magdeburg ist ein Kamerateam des MDR angegangen worden. Laut dem Sender haben zwei Journalisten Augenreizungen davongetragen.

Bei einer AfD-Demonstration in Magdeburg sind Journalisten angegriffen worden. Das Kamerateam des MDR sei aus der Menge heraus mit Pfefferspray attackiert worden, sagte ein Polizeisprecher am Mittwochabend der Nachrichtenagentur dpa. Die Journalisten würden medizinisch versorgt.

Nach Angaben des MDR erlitten zwei Redakteure Augenreizungen. Auch sei ein Sicherheitsmitarbeiter verletzt worden. Laut Polizei ist der mutmaßliche Täter vorläufig festgenommen worden, ihn erwartet eine Strafanzeige wegen Körperverletzung.

Zu der Demonstration der rechtskonservativen Alternative für Deutschland (AfD) waren nach Polizeiangaben etwa 600 Teilnehmer gekommen. Angeführt wurde der Demonstrationszug über den Domplatz unter anderem von Björn Höcke, dem Vorsitzenden der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag, und dem Landesvorsitzenden der AfD in Sachsen-Anhalt, Andre Poggenburg.

An einer Gegendemonstration beteiligten sich laut Polizei etwa 150 Menschen.

mka/dpa

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