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Umfrage: AfD steigt auf zwölf Prozent

Die Alternative für Deutschland erzielt in einer Umfrage einen neuen Rekordwert. Die Union hingegen sinkt auf ein Dreijahrestief.

Die AfD hat in einer neuen Wahlumfrage ihr bislang bestes Ergebnis erzielt. Im Emnid-"Sonntagstrend", den das Meinungsforschungsinstitut wöchentlich für die "Bild am Sonntag" erhebt, kommt die Partei auf zwölf Prozent. Im Vergleich zur Vorwoche entspricht dies einem Zuwachs von zwei Prozentpunkten. Damit festigten die Rechtspopulisten ihre Position als drittstärkste Kraft vor der Linkspartei (zehn Prozent; plus ein Prozentpunkt) und den Grünen (unverändert neun Prozent).

Die Union hingegen sackt in der Umfrage auf den schlechtesten Wert seit Juli 2012 ab. CDU und CSU verlieren zwei Prozentpunkte und erreichen nur noch 34 Prozent. Die SPD büßt ebenfalls einen Prozentpunkt ein und landet bei 24 Prozent. Abgeschlagen ist weiterhin die FDP mit unverändert fünf Prozent.

cvo/dpa

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Forum - Diskussion über diesen Artikel
insgesamt 89 Beiträge
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1. AfD steigt auf 12 Prozent, ...
winki 31.01.2016
und es wird noch mehr werden. Warum ist das wohl so? Schuld hat die Kanzlerin mit ihrer Flüchtlingspolitik. Viele wissen das und von denen die etwas ändern könnten tut keiner etwas. Durch das ständige Einschlagen auf die AfD wird diese Partei nicht schwächer. Im Gegenteil, die Zahl der Protestwähler zu Gunsten der AfD nimmt stetig zu. Auf die nächsten Bundestagswahlen darf man sehr gespannt sein.
2. Es werden noch mehr werden
hellsguenni 31.01.2016
Dank Schäubles 'Tanken für Flüchtlinge' Vorschlag wird die CDU bei der nächsten Wahl noch weiter verlieren und die AfD zugewinnen. Wenn die Antwort der etablierten Parteien auf die aktuellen Probleme aus Aussitzen und Steuererhöhungen besteht, sollte man sich nicht wundern, wenn die extremeren Parteien Boden gutmachen. Da helfen später auch keine Krokodilstränen.
3.
der_bulldozer 31.01.2016
Wenn die AFD schon mit irgendwelchen Wortungetümen selbst in einer einfachen Nachricht bedacht werden muss, sollte man dies aber auch konsequent bis zum Ende durchhalten. Hier mein Vorschlag für eine politisch korrekte, den Regeln des professionellen Journalismus entsprechende Meldung: „Die mit radikalen Forderungen in der Flüchtlingsdebatte auftretende AfD hat in einer neuen Wahlumfrage ihr bislang bestes Ergebnis erzielt. Im Emnid-"Sonntagstrend", den das für seine verfehlten Prognosen bekannte Meinungsforschungsinstitut wöchentlich für die "Bild am Sonntag" erhebt, kommt die Alternative für Deutschland auf 12 Prozent. Im Vergleich zur Vorwoche entspricht dies einem Zuwachs von zwei Prozentpunkten. Damit festigt die rechtspopulistische Partei ihre Position als drittstärkste Kraft vor der zerstrittenen SED-Nachfolgepartei Die Linken (10 Prozent; plus 1 Prozentpunkt) und den durch besonders realitätsferne Politikvorschläge auffallenden Grünen (unverändert 9 Prozent). Die durch gebrochene Wahlversprechen und eine verfehlte Flüchtlingspolitikprofilierte Union hingegen sackt in der Umfrage auf den schlechtesten Wert seit Juli 2012 ab. CDU und CSU, zerstritten und ohne politisches Konzept, verlieren zwei Prozentpunkte und erreichen nur noch 34 Prozent. Die in die politische Bedeutungslosigkeit abgesackte SPD büßt ebenfalls einen Prozentpunkt ein und landet bei 24 Prozent. Abgeschlagen ist weiterhin die im hohen Bogen aus dem Bundestag geflogene FDP mit unverändert 5 Prozent.“
4. Höhepunkt der AFD erreicht
monika-fo 31.01.2016
Frau Petry und Herr Hoecke demaskieren die AFD fortwährend. Längst sollte jedem klar sein, wem er da seine Proteststimme gibt. Der Schaden, den die AFD als Oppositionspartei anrichten würde, ist gegenwärtig noch nicht zu beziffern. Soviel vorweg - die AFD wird im Ausland mit grosser Sorge beobachtet. Deutschland hatte bisher immer eine Vorbildfunktion. Rechtes Spektrum taugt nicht dazu. Deutschland wuerde außerdem einen Stillstand von bis zu 6 Jahren verzeichnen. Investoren abgeschreckt bzw. käme es zu Rückzügen aus Deutschland. In Osteuropa kann jeder mitverfolgen, was völkisch-dumme Politik anrichtet. Die ewig Gestrigen drehen die Zeit zurück und richten ihre Politik entsprechend aus. All dies ist mit einer AFD denkbar. Erste Anzeichen, wie einem Schiessbefehl an der deutschen Grenze gibt es ja schon. Frau Petry sollte in alle Talkshows eingeladen werden. Nur wenn sie sich selbst entlarvt, ist das authentisch und dem Spuk mit der AFD wird hoffentlich bald ein Ende gesetzt.
5. Nur der Anfang
roger13 31.01.2016
Merkel orakelte doch im September,dass sich Deutschland sehr ändern werde. Da sollte sie recht behalten! Nur anders,als sie meinte. Frau Merkel kämpft ums politische Überleben. Ihren nunmehrigen Kurswechsel in der Flüchtlingspolitik ,ist unglaubhaft. Die Afd wird am13.3.16 einen unglaublichen Triumpf feiern. Die CSU ist Merkels Schwachpunkt. Sollte Merkel den 13.3.überstehen,wird die Afd mit der geplanten Frühjahrsoffensive in Bayern die Wende herbeiführen. Das gesamte Führungspersonal der Afd wird wöchentlich auf den Marktplätzen in Bayern zu sehen sein! Höcke kann in Bayern begeistern. Die CSU muss Bundesweit unter 5 Prozent gedrückt werden! Die Fraktionsgemeinschaft hat juritisch keinen Bestand.
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