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Rechtspopulisten: Umfrage sieht AfD bundesweit bei 7,5 Prozent

Der Ärger mit rechten Hardlinern in den eigenen Reihen hat der AfD anscheinend nicht geschadet: Einer aktuellen Allensbach-Umfrage könnte sie bundesweit 7,5 Prozent schaffen, wenn am kommenden Sonntag gewählt würde. 

Hamburg - Die Alternative für Deutschland (AfD) könnte sich in Deutschland etablieren, jedenfalls hat sie nicht nur bei den letzten Landtagswahlen gut abgeschnitten, sondern auch in aktuellen Umfragen.

Trotz des Ärgers um rechte Hardliner in der Partei, sehen Meinungsforscher sie im Aufwind: Würde am kommenden Sonntag der Bundestag gewählt, erhielte die rechtskonservative Partei 7,5 Prozent der Stimmen. Das habe eine repräsentative Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach ergeben, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Bei der Bundestagswahl im September 2013 hatten 4,7 Prozent der Wähler für die AfD gestimmt.

Demnach kann die Partei offenbar mit ihren beiden wichtigsten Themen, Europaund Zuwanderung, bei den Wählern punkten. So sammelten sich in der Partei Wähler, denen die europäische Integrationzu weit geht und denen die Zuwanderung teilweise Unbehagen bereitet.

Die AfD feierte in den vergangenen Monaten mehrere Wahlerfolge. Sowohl in Sachsen als auch in Thüringen und Brandenburg zog die Partei in den Landtag ein. Zudem holte sie bei der Europawahl im Mai aus dem Stand sieben Prozent.

Der Erfolg schlägt sich auch bei den Mitgliederzahlen nieder. Seit ihrer Gründung vor eineinhalb Jahren hat sich die Zahl der Parteimitglieder mehr als vervierfacht. Das berichtete jüngst das "Handelsblatt" unter Berufung auf den AfD-Bundesschatzmeister. Am 30. März 2013 zählte die Partei 4589 Mitglieder, zum Zeitpunkt der aktuellen Zählung gehörten 19.885 Menschen der AfD an.

Kritik an den rechten Tendenzen der AfD kam vor einigen Tagen vom Bundesfinanzminister: Wolfgang Schäuble hatte die Partei als "Schande für Deutschland" bezeichnet. Die AfD schüre Vorurteile gegen Ausländer und Minderheiten. Bereits im September hatte Schäuble die AfD mit den rechtsextremen Republikanern verglichen, die in den Neunzigerjahren bei manchen Wahlen erfolgreich waren

brk

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Forum - Diskussion über diesen Artikel
insgesamt 41 Beiträge
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1. Medien
holzbocki 22.10.2014
Es scheint den Medien trotz großer Anstrengung nicht zu gelingen die AfD in die Schmuddelecke zu schreiben oder zu senden. Erstaunlich wie es trotzdem mit Verbissenheit versucht wird nach dem Motto was uns mit den Piraten gelungen ist (Tenor unwählbare Chaoten ) muss doch auch hier gelingen.
2. Das hält die Demokratie in Deutschland aus
onkel1810 22.10.2014
Es ist zwar erschreckend, dass so viele Wähler sich von diesen rechtspopulistischen Rattenfängern angesprochenen fühlen, aber 7,5% hält unsere Demokratie aus. Die AfD wird sich im Bundestag selbst zerlegen.
3. Ausgleichende Gerechtigkeit :-)
adal_ 22.10.2014
Die AfD ist für die Union, was die Linke für die SPD ist: Ein "Wählerstimmenräuber". Ansonsten ist sie ebenso irrelevant wie die Linke.
4. Dieser SpOn-Artikel verdient auch inhaltlich Zustimmung
fuxxifux 22.10.2014
Ich bin begeistert ob dieser Nachricht! Dieser SpOn-Artikel verdient auch inhaltlich Zustimmung, denn tatsächlich gibt es nun in Deutschland endlich eine wählbare Alternative für diejenigen, die mit der Europa- und Zuwanderungspolitik der etablierten Parteien nicht einverstanden sind. Weiter so, AfD!
5. Absehbar
elfenlied 22.10.2014
Und es wird keine Sekunde dauern bis die ersten extrem empörten AfD Spammer sich darüber aufregen werden, dass sie in die rechte Ecke gestellt werden, und dass die Mainstreammedien einen bitterbösen Feldzug gegen die einzige sinnvolle Partei starten. Sehr durchschaubar und langweilig. Wäre mir lieber, wenn die Partei mal irgendeinen Inhalt abseits von Ausländern hätte, der es wert wäre drüber zu reden.
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