AfD Euro-Gegner wollen Henkel als Spitzenkandidat bei Europawahl

Der Berliner Landesverband der Alternative für Deutschland will Hans-Olaf Henkel als Spitzenkandidaten bei der Europawahl aufstellen. Der Ex-BDI-Chef zeigt Interesse. Er wolle Europa vor dem Euro retten, sagte der 73-Jährige dem SPIEGEL.

Ex-BDI-Chef Henkel: "Europa vor dem Euro retten"
DPA

Ex-BDI-Chef Henkel: "Europa vor dem Euro retten"


Berlin - Die Anti-Euro-Partei "Alternative für Deutschland" (AfD) hofft auf den früheren BDI-Chef Hans-Olaf Henkel als Kandidaten für die Europawahl im kommenden Jahr. "Hans-Olaf Henkel wäre das ideale Aushängeschild für uns, kompetent und prominent", sagte Günter Brinker, Chef des Berliner Landesverbandes der AfD, dem SPIEGEL.

Eine Kandidatur auf der Wahlliste der AfD hält Henkel sich zwar noch offen, der 73-Jährige signalisiert aber Interesse. "Wenn ich für die AfD antrete, dann, um Europa vor dem Euro zu retten, politisch wie ökonomisch", sagte Henkel dem SPIEGEL.

Die AfD sei die einzige Partei, die in Europa für Wettbewerb und Eigenverantwortung eintrete. Die Euro-Kritiker werden ihre Bundesliste zur Europawahl am 25. Januar auf einem Bundesparteitag in Aschaffenburg aufstellen.

Weil bei der Europawahl am 25. Mai 2014 nur eine Dreiprozenthürde gilt, ist ein Einzug der Euro-Gegner ins Brüsseler Parlament wahrscheinlich.



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insgesamt 41 Beiträge
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petrasha 08.12.2013
1. warum eurogegner?
wieso wird die AfD immer als europagegner betitelt. es ist einfach falsch. nur, weil jemand eine andere auffassung vertritt, wie man den euro retten kann, ist er kein gegner. jeder der nicht mit dem kopf nickt und alles total gut findet, ist gleich gegner. darüber sollte man sich mal gedanken machen.
mhjduerr 08.12.2013
2. AfD
Die AfD ist kritisch gegenüber dem Euro und der EU in ihrer derzeitigen Form! Damit ist die Partei nicht gegen die EU oder hasst den Euro. Wäre schön wenn die Medien dies begreifen würden.
Badischer Revoluzzer 08.12.2013
3. Wenn ich mir wieder die
gegenwärtige Politik in Deutschland ansehe und den Koalitionsvertag lese, der ehrlich gesagt das Papier nicht Wert ist auf dem er gedruckt wurde, dann bleibt mir nur die Wahl zur AfD. Wirtschaftskompetenz und der Wille dieses Land voran zu bringen und nicht blind den Europhantasten zu folgen läßt nur diese Wahl zu. Ich habe die alte Lügen- und Versprechenspolitik satt. Ich will eine Erneuerung.
prologo1, 08.12.2013
4. Sie sagen es, die AfD ist kein Europagegner, sondern ein Gegner des.........
Zitat von petrashawieso wird die AfD immer als europagegner betitelt. es ist einfach falsch. nur, weil jemand eine andere auffassung vertritt, wie man den euro retten kann, ist er kein gegner. jeder der nicht mit dem kopf nickt und alles total gut findet, ist gleich gegner. darüber sollte man sich mal gedanken machen.
.....des Eurorettungswahnsinn, der Europa ins Verderben stürzt. Jeder, der noch drei Gehirnzellen in eine Reihe bringen kann, muss doch erkennen, dass der Eurorettungswahnsinn von Merkel und Schäuble Europa zerstört, mit Spaltung und Neid, und mit Armut und Reichtum. Das Ergebnis sehen wir doch schon alle, die Euroschuldenländer verarmen, und wir auch. Unsere gesamte Altersvorsorge geht doch allein schon wegen der Eurorettungszinspolitik total vor die Hunde!!! Und die Verschuldungen und Bürgschaften dafür von Merkel werden nicht einmal unsere Kinder bezahlen können. Henke ist der richtige Mann dafür, den Wahnsinn zu stoppen.
friedrich_eckard 08.12.2013
5.
Einem abhängig beschäftigten Gering- oder auch selbst Durchschnittsverdiener, der angesichts dieser Personalie die Wahl der Teebeutelz noch ernsthaft in Erwägung zieht, ist aber nun wirklich nicht mehr zu helfen... ein noch sozialreaktionäreres Magengeschwür wäre ja wohl auch bei äusserster Anstrengung nicht aufzutreiben gewesen. Aber auch wenn wohl bei der zu erwartenden niedrigen Wahlbeteiligung die Teebeutelz die benötigten 3% schon irgendwie zusammenkratzen werden: bei der allgemeinen öffentlichen Nichtbeachtung des EU-Parlaments werden sie da kein grösseres Unheil anrichten können, und dem Ruf Deutschlands, das an seinem Agendaunwesen die Welt oder doch EU-Europa genesen lassen will, ist ja ohnehin kaum mehr zu schaden. Wenn sie dazu noch dafür sorgen, dass die FDP, falls noch jemand weiss, wer oder was das war, nicht einmal mehr die 3% schafft und damit definitiv aus der politischen Landschaft verschwindet wäre ihrem Antreten sogar noch etwas Positives abzugewinnen.
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