Alkohol am Steuer: Betrunkener Grünen-Funktionär randaliert bei Festnahme

Der Landesgeschäftsführer der Berliner Grünen, André Stephan, ist offenbar betrunken Auto gefahren. Einem Zeitungsbericht zufolge wurde er am Morgen von der Polizei festgenommen. Dabei soll er sich erheblich gewehrt haben. Die Partei entband ihn von seinen Aufgaben.

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André Stephan: Von seinen Aufgaben entbunden

Berlin - Knapp drei Monate vor der Berliner Abgeordnetenhauswahl haben sich die Grünen von ihrem Wahlkampfmanager, André Stephan, getrennt. Er sei von seinen Aufgaben entbunden worden, teilten die Grünen ohne Angabe von Gründen mit. Hintergrund sind aber vermutlich die Berichte darüber, dass der Landesgeschäftsführer der Grünen betrunken Auto gefahren ist.

Laut "Bild"-Zeitung war der Wahlkampfmanager der Grünen in der Nacht zum Mittwoch stark alkoholisiert mit dem Wagen unterwegs gewesen. Dabei wurde er offenbar von der Polizei in Berlin-Mitte erwischt - und festgenommen. Die Polizei bestätigte nur die Festnahme eines 31-Jährigen, ohne dessen Namen zu nennen. Es sei ein Ermittlungsverfahren eingeleitet worden.

Aufmerksam wurde die Polizei eigenen Angaben zufolge auf den Wagen des Mannes, der an einer Ampel stand und nicht losfuhr, als diese auf Grün sprang. Die Zivilstreife hupte den Fahrer zunächst an. Da er nur kurz anfuhr, dann aber wieder stehenblieb, kontrollierte sie ihn. Die Beamten stellten fest, dass der Fahrer alkoholisiert war. Offenbar war er am Steuer eingeschlafen.

Nach Angaben der Polizei wollte der 31-Jährige zunächst flüchten, als die Beamten ihn ansprachen. Bei seiner Festnahme habe er dann um sich getreten, Beamte beleidigt und erheblichen Widerstand geleistet. Ein Beamter sei leicht verletzt worden.

Vier Polizisten überwältigten den "erheblich alkoholisierten" Mann und legten ihm eine Handfessel an, wie ein Polizeisprecher sagte. Der Mann wurde dann zur Blutentnahme in die Gefangenensammelstelle gebracht. Das Testergebnis lag noch nicht vor. Der 31-Jährige wurde nach Hause geschickt.

Ein Grüner aus Stephans Umfeld äußerte sich auf SPIEGEL ONLINE verwundert über den Vorfall. "Betrunken Auto fahren und sich auch noch gegen die Festnahme zur Wehr setzen - das passt überhaupt nicht zu ihm." Der 31-jährige Stephan sei erst am späten Dienstagabend beim Hoffest aufgetaucht, "er wirkte aber völlig normal, wie immer", sagt der Vertraute, wobei er einräumte: "Auf den Hoffesten wird für gewöhnlich immer einiges getrunken." Noch Stunden vorher habe Stephan einen Auftrag als Gastredner absolviert. Innerhalb der Berliner Grünen sei der Rauswurf Stephans abgesehen von einer knappen Mitteilung der Grünen-Landesvorsitzenden Bettina Jarasch und Daniel Wesener bislang nicht weiter kommuniziert worden. "Ich warte auch noch auf Einzelheiten." Die Partei will sich zu Details wegen des laufenden Ermittlungsverfahrens momentan nicht äußern.

Der Landesgeschäftsführer war im November 2010 zum Wahlkampfmanager für die Berliner Abgeordnetenhauswahl im Herbst 2011 berufen worden. Für das Amt der Regierenden Bürgermeisterin kandidiert Grünen-Bundestagsfraktionschefin Renate Künast.

ler/dpa/dapd

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insgesamt 208 Beiträge
UlliK 29.06.2011
... so sind diese Öko-Diktatoren nun einmal: Wasser predigen und Wein (?) trinken. Ich weiß schon, warum ich sie lange nicht mehr wähle! Dann lieber, (nach dem altbekannten Motto: Lieber das kleinere Übel) : die Linke :-)
Zitat von sysopDer Landesgeschäftsführer der Berliner Grünen, André Stephan, ist offenbar betrunken Auto gefahren. Einem Zeitungsbericht zufolge wurde er am Morgen von der Polizei festgenommen. Dabei soll er sich erheblich gewehrt haben. Die Partei entband ihn von seinen Aufgaben. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,771339,00.html
... so sind diese Öko-Diktatoren nun einmal: Wasser predigen und Wein (?) trinken. Ich weiß schon, warum ich sie lange nicht mehr wähle! Dann lieber, (nach dem altbekannten Motto: Lieber das kleinere Übel) : die Linke :-)
myanus 29.06.2011
aber so kriegen die Grünen sich keine Käßmann gebastelt.
aber so kriegen die Grünen sich keine Käßmann gebastelt.
Hardliner 1 29.06.2011
Auch Bio-Wein hat Alkohol.
Zitat von sysopDer Landesgeschäftsführer der Berliner Grünen, André Stephan, ist offenbar betrunken Auto gefahren. Einem Zeitungsbericht zufolge wurde er am Morgen von der Polizei festgenommen. Dabei soll er sich erheblich gewehrt haben. Die Partei entband ihn von seinen Aufgaben. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,771339,00.html
Auch Bio-Wein hat Alkohol.
drspieler 29.06.2011
Damit war er kaum betrunkener als die sonstigen Grünen-Politiker in der BRD, welche ihren Multi-kulti-Träumen hinterher torkeln und an Wohlstand-für-Alle Seifenblasen glauben.
Damit war er kaum betrunkener als die sonstigen Grünen-Politiker in der BRD, welche ihren Multi-kulti-Träumen hinterher torkeln und an Wohlstand-für-Alle Seifenblasen glauben.
t.o`malley 29.06.2011
So ein Ärger: da wurde doch in bester Käßmannscher Manier der nächste Moralapostel und Gesellschaftsarchitekt entzaubert. Mal schauen, was die Bundes-Betroffenheitsbeauftragte Claudia Roth dazu melden wird. Offensichtlich sind [...]
Zitat von sysopDer Landesgeschäftsführer der Berliner Grünen, André Stephan, ist offenbar betrunken Auto gefahren. Einem Zeitungsbericht zufolge wurde er am Morgen von der Polizei festgenommen. Dabei soll er sich erheblich gewehrt haben. Die Partei entband ihn von seinen Aufgaben. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,771339,00.html
So ein Ärger: da wurde doch in bester Käßmannscher Manier der nächste Moralapostel und Gesellschaftsarchitekt entzaubert. Mal schauen, was die Bundes-Betroffenheitsbeauftragte Claudia Roth dazu melden wird. Offensichtlich sind mehr und mehr Grünlinge "Machttrunken".....
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  • Mittwoch, 29.06.2011 – 13:50 Uhr
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Die Geschichte der Grünen
Ende der siebziger Jahre schließen sich Bürgerinitiativen wie die Anti-Atomkraft-Bewegung und Splitterparteien wie "Grüne Liste Umweltschutz", "Grüne Aktion Zukunft" und die "Aktionsgemeinschaft Unabhängiger Deutscher" zusammen. Bei der Europawahl 1979 tritt das Sammelsurium als "Sonstige politische Vereinigung Die Grünen" erstmals zur Wahl an - und holt mit ihren Spitzenkandidaten Petra Kelly und Herbert Gruhl immerhin 3,2 Prozent der Stimmen. Bei der Bürgerschaftswahl in Bremen gelingt der Formation am 7. Oktober 1979 mit 5,1 Prozent der Einzug in das erste Länderparlament.




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