Interaktive DeutschlandkarteWie wäre die Wahl ausgegangen, wenn...
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Wie jede Bundestagswahl folgte auch diese fünf Grundsätzen: Allgemein musste sie sein, unmittelbar, frei, gleich und geheim. Letzteres verhindert aber leider, mehr über die Wähler der einzelnen Parteien zu erfahren. Zu gern wüsste man, wie stark Faktoren wie Alter oder Bildung das Wahlergebnis beeinflussen. Abhilfe schaffen da höchstens Wahlumfragen, die von einer Stichprobe auf die Allgemeinheit schließen sollen. Doch diese Methode kann fehlerträchtig sein, insbesondere wenn kleine Teilmengen untersucht werden.
Wir haben stattdessen die Daten aller Wahlkreise ausgewertet und mit bestimmten Eigenschaften der Bevölkerung verknüpft. Damit wird ein spannendes Gedankenspiel möglich: Was wäre, wenn nur die Stimmen aus Wahlkreisen mit besonders junger oder alter Bevölkerung berücksichtigt würden? Wie unterscheiden sich dicht besiedelte von ländlichen Regionen? Und welchen Einfluss hat die Arbeitslosenquote?
Wählen Sie auf der rechten Seite aus, welche Eigenschaften die berücksichtigten Wahlkreise haben sollen. Unterteilt wurden sie jeweils nach dem bundesweiten Mittelwert in zwei gleich große Gruppen - die genauen Mittelwerte finden Sie unten auf dieser Seite. Im Balkendiagramm können Sie das erzeugte mit dem bundesweiten Zweitstimmenergebnis vergleichen. Und genaue Angaben zu den Faktoren erscheinen, sobald Sie einen Wahlkreis mit dem Mauszeiger berühren.
Zur Methodik: Die Kategorisierung der Wahlkreise basiert auf den vom Bundeswahlleiter veröffentlichten Strukturdaten für die Wahlkreise zum 18. Deutschen Bundestag. Quelle der Ergebnisdaten ist ebenfalls der Bundeswahlleiter; die Einfärbung der Wahlkreise richtet sich nach den Parteien, die dort ein Direktmandat errungen haben.
Mittlerer Wert aller Wahlkreise:
Anteil der unter 35-Jährigen in Prozent (Dezember 2011): 36,6 %
Anteil Schulabgänger mit allg. Hochschulreife (2011): 36,4 %
Geburtensaldo (2011): unterteilt in wachsende und schrumpfende Regionen
Einwohner je Quadratkilometer (Dezember 2011): 264
" Wie wäre die Wahl gelaufen, wenn nur bestimmte Regionen oder Wählergruppen gezählt hätten?"
Ich würde ja wirklich gerne mal sehen wie die Mehrheitsverhältnisse wären z.B. ohne Süddeutschland oder nur im Osten. Leider hält ihre interaktive Grafik nicht was sie verspricht. Oder bin ich nur zu blöd?
Wie wäre die Wahl ausgegangen, wenn...
wir 30 Millionen wahlberechtigte Teletubbies im Land gehabt hätten? Nun, ich schätze, daß dann die TTP (Teletubbypartei) den Kanzler gestellt hätte, also Tinky-Winky.
Sorry, aber man kann Wahlen auch kaputtanalysieren oder sinnfreie "was wäre wenn"-Artikel dazu schreiben. Ob das sinnvoll ist, das ist freilich anie andere Frage.
Wie sehr müssen doch die rot/grünen SPON Journalisten vom tatsächlichen Wahlergebnis traumatisiert sein, dass man sich an solchen politischen Masturbationsspielchen therapieren muss....
Wie wäre die Wahl ausgegangen, wenn ein größerer Teil der Bevölkerung ein politisches Bewusstsein entwickelt hätte und fähig wäre, kritisch die Macht-, Einfluss- und Vermögensverhältnisse im Lande zu beleuchten...?
Haben Sie wirklich nichts besseres zu tun ? Selten so etwas Nutzloses zur Wahlauswertung gesehen. Ich glaube, das Wahlergebnis hat andere und relevantere Fragen aufgeworfen, denen man sich hätte widmen können...
Wie wäre die Wahl ausgegangen, wenn das Ergebnis der Direktmandate entscheidend gewesen wäre?
Man erhält eine klare und eindeutige Aussage.
Das 'personalisierte Verhältniswahlsystem' führt aber zu der Situation, dass eine Partei, welch die absolute Mehrheit der Direktmandate gewinnt, nicht die absolute Mehheit der Parlamentssitze erhält.
Zeit unser Wahlsystem zu ändern. Entweder in ein klares Mehrheitswahlrecht (so wie in England oder in der Variante der Stichwahl in Frankreich) oder in ein klares Verhältiswahlrecht (wie in skandinavien). Je nachdem, ob klare Verhältnisse oder Der Zwang zu Koalitionen als ziel gesehen wird.
Zitat von Ihr5spieltjetzt4gegen2Wie wäre die Wahl ausgegangen, wenn das Ergebnis der Direktmandate entscheidend gewesen wäre?
Man erhält eine klare und eindeutige Aussage.
Nö. Denn dann hätten wir auch völlig andere Parteien mit anderen Programmen und Kandidaten.
Solche primitiven Wenn-Dann-Konstruktionen sind vollkommen sinnfrei. Etwa so, als würde man feststellen, dass das Kölner Trinkwasser aus dem Rhein entnommen wird, um daraus zu schließen, dass es in Köln heute keine Trinkwasserversorgung gäbe, wenn der Rhein 50km weiter östlich fließen würde.
Zitat von keinuntertanWie wäre die Wahl ausgegangen, wenn ein größerer Teil der Bevölkerung ein politisches Bewusstsein entwickelt hätte und fähig wäre, kritisch die Macht-, Einfluss- und Vermögensverhältnisse im Lande zu beleuchten...?
Mit "kritisch" meinen Sie aber , man soll Ihrer Meinung sein richtig?
Anderswo bedeutet "kritisch" übrigens, sich mit abweichenden Ansichten auseinanderzusetzen. Vielleicht sollten Sie das mal probieren...
Was wäre, wenn? Das ist doch keine Frage der Politik. Das ist eine Frage des Geldes. Eine Minderheitsregierung der CDU/CSU kann sich doch das halbe Dutzend Umfaller oder Krankfeierer aus der Portokasse leisten! 5% Windfahnen und käufliches Gesindel gibt es in jeder Gesellschaft. In der Rot/Rot/Grünen Parlaments-Mehrheit dürfte der Prozentsatz sogar höher liegen. Machen Sie endlich ernst mit der real existierenden Plutokratie, Frau Merkel, kaufen Sie sich die zur absoluten Mehrheit fehlenden Stimmen. Nicht offiziell, im "so tun als ob" sind Sie doch Meisterin. Also, wo ist das Problem?