Tagesvorschau Was heute wichtig wird

Die entscheidenden Themen am Freitag - hier ist der schnelle Überblick.


Merkel und Li Keqiang (Archivaufnahme): Deutsch-chinesische Regierungskonsultationen
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Merkel und Li Keqiang (Archivaufnahme): Deutsch-chinesische Regierungskonsultationen

Das Riesenreich China wird als Partner für Deutschland immer wichtiger: Am Freitag gibt es schon zum dritten Mal in diesem Jahr politische Begegnungen auf höchster Ebene. Zu den deutsch-chinesischen Regierungskonsultationen bringt Ministerpräsident Li Keqiang gleich 14 Minister und eine über hundertköpfige Delegation mit nach Berlin. Für die chinesische Seite steht die immer intensivere Wirtschaftskooperation im Vordergrund. Doch Angela Merkel wird zum Ärger ihrer Gäste auch die Menschenrechtslage und die schwierige Situation in Hongkong ansprechen. Zu deutlich darf die Gastgeberin öffentlich aber nicht werden - schließlich will man am Abend ja noch gemeinsam die auch in China wohl bekannte Königliche Porzellan-Manufaktur (KPM) ansehen und dann gemeinsam Essen gehen.

Nobelpreismedaille: Wer gewinnt die Auszeichnung in diesem Jahr?
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Nobelpreismedaille: Wer gewinnt die Auszeichnung in diesem Jahr?

Einmal im Jahr richten sich die Augen der Welt auf eine Tür in Oslo. Aus dieser Tür tritt ein norwegischer Abgeordneter und verkündet den Gewinner des Friedensnobelpreises. An diesem Freitag ist es wieder so weit. Als aussichtsreichster Kandidat wird Papst Franziskus gehandelt. Doch auch ein Arzt aus dem Kongo und ein südamerikanischer Präsident haben Chancen auf die Auszeichnung. Oder wird es doch Helmut Kohl, 25 Jahre nach dem Mauerfall?

Bundestrainer Löw: In Polen ohne verletzte Stammspieler
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Bundestrainer Löw: In Polen ohne verletzte Stammspieler

Ohne Özil, Schweinsteiger, Khedira, Reus und Höwedes: Gleich fünf Leistungsträger fehlen Joachim Löw im EM-Qualifikationsspiel in Polen (Samstag, 20.45 Uhr; Liveticker SPIEGEL ONLINE). Vor der Partie in Warschau stellt sich der Bundestrainer den Fragen der Journalisten.

Debatte des Tages: Der Nobelpreis für Literatur ging überraschenderweise an den Franzosen Patrick Modiano. Modiano zählt zwar zu den bedeutendsten Schriftstellern der Gegenwartsliteratur in Frankreich, als Favoriten für den Preis wurden bei den Buchmachern allerdings andere Namen gehandelt. In Deutschland ist Modiano eher unbekannt, was sich jetzt aber ändern könnte, denn er schreibt Bücher, die begeistern können. Auch in unseren Foren wird kontrovers darüber diskutiert, warum der Preis an den unbekannten Franzosen ging.

Korrektur: In einer früheren Fassung hieß es, Ministerpräsident der Volksrepublik China sei Xi Jinping. Regierungschef ist jedoch Li Keqiang. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen.



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bertholdalfredrosswag 10.10.2014
1.
Die Chinesen sind zurückhaltend in der Kritik gegen den Westen. Was treibt uns nur, immer den Lehrer für andere herauszukehren? Hätten in Wahrheit nicht die Chinesen mehr Grund die westliche Demokratie in ihren Widersprüchen zu kritisieren? Man muss schon ein blindes Auge haben und das andere trübe wenn man seine eigenen Widersprüchlichkeiten nicht wahrnimmt und selbst bei einem kleinen Aufstand gegen Umweltzerstörung Wasserwerfer und Tränengas einsetzt. Wäre unsere Moral in Ordnung hätte es auch keinen Konflikt in der Ukraine gegeben und Russland nicht als Feind von uns behandelt werden. China kann sich ganz unmöglich leisten die Zügel schleifen zu lassen. und Idealisten Saltos schlagen lassen, was schnell zu Anarchie führen könnte und das schon ereichte wieder zerschlagen wird.
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