Tagesvorschau Was heute wichtig wird

Die entscheidenden Themen am Montag - hier ist der schnelle Überblick.


Steinmeier: Visite im Nahen Osten
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Steinmeier: Visite im Nahen Osten

Steinmeier in Saudi-Arabien

Nach einem Kurzaufenthalt auf einer Gaza-Geber-Konferenz in Kairo ist Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) am Montag in Saudi-Arabien. Thema dort wird unter anderem die Lage im Irak und in Syrien sein. Saudi-Arabien gilt als einer der Länder, die nach Ansicht des Außenministers im Fokus der radikalislamistischen IS sind. Die Extremisten hätten einen ideologischen Anspruch, der weit über den Irak hinausgehe, sagte Steinmeier kürzlich. Unter anderem seien Saudi-Arabien und Jordanien in Gefahr. Thema in dem streng islamischen, monarchisch regierten Land dürfte auch die anhaltenden Verhandlungen auf internationaler Bühne über das iranische Atomprogramm sein. Die Herrscher des Königshauses in Riad befürchten seit langem, dass Teheran auch die militärische Nutzung des Atomprogamms anstrebt.

Wirtschaftsnobelpreis wird verliehen

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Heft 42/2014
Hilferuf aus Kobane: "Sie kommen zu Tausenden, es werden immer mehr!"

Die Bekanntgabe der diesjährigen Nobelpreise geht am Montag mit der Auszeichnung in der Kategorie Wirtschaftswissenschaften zu Ende (13 Uhr). Der Nobelpreis für Wirtschaft geht nicht direkt auf das Testament des Preisstifters Alfred Nobel zurück. Er wurde 1968 von der Schwedischen Reichsbank in Gedenken an Alfred Nobel ins Leben gerufen und wird seit 1969 verliehen. Im vergangenen Jahr waren die drei Ökonomen Lars Peter Hansen, Eugene Fama und Robert Shiller von der Universität Chicago für ihre Methoden zur empirischen Analyse von Vermögenswerten ausgezeichnet worden. Überreicht werden die Nobelpreise am 10. Dezember, dem Todestag von Stifter Nobel.

Treffen der Koalition im Kampf gegen IS

Die Militärchefs der internationalen Koalition im Kampf gegen den "Islamischen Staat" wollen in der kommenden Woche in Washington über ihre Strategie in Syrien und im Irak beraten. Der US-Generalstabschef Martin Dempsey hat mehr als 20 Kollegen eingeladen. Die Gespräche sollen am Abend mit einem gemeinsamen Abendessen beginnen und am Dienstag am Militärstützpunkt Andrews bei Washington fortgesetzt werden. Es ist das erste Treffen auf dieser Ebene seit Beginn der Luftschläge im Irak Anfang August.

Die Debatte des Tages

Die Positionen der Ukip werden in Großbritannien salonfähig. Laut der Erhebung für die "Mail on Sunday" käme Ukip auf 25 Prozent der Stimmen, wenn am Sonntag ein neues Parlament gewählt würde - in Schlagweite zu Tories und Labour. Ukip-Chef Nigel Farage würde dann "zum Königsmacher in Westminster". Mit ihren ausländer- und EU-feindlichen Positionen treiben die Unabhängigen vor allem Premier Cameron vor sich her. Was die Ursachen für dieses Umfrageergebnis sind und wie damit in Zukunft umgegangen werden soll, wird im SPIEGEL-ONLINE-Forum kontrovers diskutiert.

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