Atomkonflikt Merkel nennt geplanten Nordkorea-USA-Gipfel "Hoffnungsschimmer"

Das geplante Treffen zwischen US-Präsident Trump und Nordkoreas Diktator Kim Jong Un nennt Merkel einen "Hoffnungsschimmer". Sie hoffe auf eine Entspannung des Konflikts.

Angela Merkel
REUTERS

Angela Merkel


US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un wollen sich treffen. Bundeskanzlerin Angela Merkel nannte das geplante Gipfeltreffen einen "Hoffnungsschimmer". Gleichzeitig lobte sie die Sanktionen: Die Entwicklung zeige, welchen Erfolg eine geschlossene internationale Haltung, inklusive Sanktionen, haben könne.

"Es wäre wunderbar, wenn wir hier eine Entspannung erleben würden", sagte sie. Das Treffen soll bis Mai stattfinden. Südkoreas Präsident Moon Jae In bezeichnete das Treffen als Meilenstein. Wenn Trump und Kim nach dem im April geplanten innerkoreanischen Gipfeltreffen zusammenkommen, werde "die vollständige Denuklearisierung der Halbinsel auf den Weg gebracht", sagte er. (Eine Analyse der Entwicklung finden Sie hier).

Der Atomkonflikt mit Nordkorea hatte sich im vergangenen Jahr deutlich verschärft, nachdem das Land mehrfach Raketen sowie Anfang September eine weitere Atombombe getestet und damit gegen Uno-Resolutionen verstoßen hatte. Kim und Trump hatten sich im vergangenen Jahr immer wieder gegenseitig mit Beleidigungen und Spott überzogen.

Nordkorea - Die Chronik des Konflikts

höh/dpa



insgesamt 4 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
vantast64 09.03.2018
1. Auch Merkel sollte abrüsten,
sie hat mit ihren Waffenschiebereien genug Tod und Elend in die Welt gebracht. Abrüstung immer nur von anderen zu verlangen ist zu billig. Ehrbarkeit und Charakter sind nicht kostenlos, sie verlangen Bescheidenheit und Verzicht, warum nicht mit den vielen Waffenexporten anfangen? Sicher, Profite sind der höchste Wert der christlichen Parteien, aber wir sollten doch versuchen, den Tod, den Meister aus Deutschland, auf's Altenteil zu schicken, es wird uns dadurch nicht schlechter gehen.
AndreasKurtz 09.03.2018
2. Wurmfortsatz der USA
statt zu sagen: Wir werden alles tun um zu einem Erfolg zu kommen. Der sieht so aus dass Nordkorea keine Atomwaffen mehr hat und dafür Sicherheitsgarantien und Abrüstung auf der koreanischen Halbinsel bekommt. Statt dessen sondert Merkel wiedermal leeres Geschwafel ab. Mit Maas wird die Aussenpolitik der BRD weiterhin von den USA bestimmt sein.
remcap 09.03.2018
3. Ich empfehle der Bundeskanzlerin
doch bitte erstmal mal abzuwarten und ganz besonnen über das Thema nachzudenken, dann kann sie ungefähr in 3-4 Monaten diese Nachricht über BPK Sprecher Seibert gerne dem interessiertem Volk mitteilen. Nur nix überstürzen sag ich, die GroKo hat gerade erst angefangen und nach den üblichen 100 Tagen Einarbeitung wissen wir mehr. Große Veränderungen sind im Gange. Das verspreche ich euch im Zeichen der Raute.
nofreemen 09.03.2018
4. Trump gegen alle
Merkels Hoffnungschimmer ist Trumps Tat. Auch demente können etwas bewegen was Doktoranden verbockt haben. Ob Welthandel, Palästina oder Nord-Korea, es bewegt sich was.
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2018
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.