Podcast "Stimmenfang" "Merkel ist geschwächt, egal wie sie jetzt diese Situation löst"

Horst Seehofer will Asylbewerber künftig an der Grenze zurückweisen können, Angela Merkel blockiert den Plan. Im Podcast analysieren wir, wie aus einem "Bömbchen" der CSU eine Zerreißprobe für die Regierung geworden ist.


Stimmenfang #55: Asyl-Streit zwischen Seehofer und Merkel: Wie der Konflikt eskalierte

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insgesamt 57 Beiträge
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rolantik 14.06.2018
1. Merkel eher gestärkt
Die Geradlinigkeit von Frau Merkel hälte ich für eine positive Vorgehensweise gegenüber Herrn Seeehofer, dem es nur um den Effekt wegen der Wahlen geht. Welcher Unsinn einen deutschen Alleingang zu machen, der am Ende nichts bringt. Herr Seehofer schafft nicht den Blick über den Tellerrand hinaus, das ist das wirkliche Problem und will unbedingt der Kanzlerin ein Bein stellen, aber da ist sie erfolgreicher als er!
Mogli3 14.06.2018
2. "Merkel geschwächt"
Wollen wir vernünftigen Menschen in Deutschland das wirklich? Im Gegenteil - Frau Merkel geht (wie so oft) eher gestärkt aus dieser Situation. Sie steht zum Koalitionsvertrag, unseren demokratischen Werten und dem Völkerrecht. CSU und Söder gehen geschwächt aus dieser Situation und die Mehrheit in Bayern geht flöten!
Fürstengruft 14.06.2018
3. Es geht um bereits registrierte Asylbewerber ...
nicht registrierte Asylbewerber sollen gem. Seehofer-Plan nicht abgewiesen werden. Da viele bereits z. B. in Italien registrierte Asylbewerber wissen, dass es in Deutschland höhere Sozialleistungen gibt, wollen sie natürlich weiter nach Norden, sich also das Asylland innerhalb Europas selbst aussuchen, ist doch auch verständlich. Erst wenn es einheitliche, europäische Standards gibt, würde sich wahrscheinlich das Problem auflösen. Frau Merkel will einen einheitlichen europäischen Ansatz, Seehofer glaubt aber nicht daran, weil es in den letzten 3 Jahren nie zu einem europäischen Konsens kam, warum sollte er jetzt kommen.
Emderfriese 14.06.2018
4. Nutzen
Zitat von Fürstengruftnicht registrierte Asylbewerber sollen gem. Seehofer-Plan nicht abgewiesen werden. Da viele bereits z. B. in Italien registrierte Asylbewerber wissen, dass es in Deutschland höhere Sozialleistungen gibt, wollen sie natürlich weiter nach Norden, sich also das Asylland innerhalb Europas selbst aussuchen, ist doch auch verständlich. Erst wenn es einheitliche, europäische Standards gibt, würde sich wahrscheinlich das Problem auflösen. Frau Merkel will einen einheitlichen europäischen Ansatz, Seehofer glaubt aber nicht daran, weil es in den letzten 3 Jahren nie zu einem europäischen Konsens kam, warum sollte er jetzt kommen.
Tatsächlich sind es die uneinheitlichen Standards in Europa überhaupt, die den europäischen Gedanken und den Zusammenhalt der EU-Länder gefährden. Tatsächlich ist die Uneinigkeit auf ökonomischer, fiskalischer und sozialer Ebene aber vor allem auch von Deutschland gewollt, denn Einheitlichkeit bedeutete auch Ausgewogenheit, und das wäre nicht im Sinne der Nutznießer der Exportüberschüsse. Und diese Nutznießer sind nicht in der Mehrheit des deutschen Volkes zu finden, sondern nur bei einigen wenigen...
g.raymond 14.06.2018
5. Keep calm and carry on
Das ist die vorzügliche Leistung von Angela Merkel. Alle populistischen Schreier machen meistens eine Bauchlandung. Ich bin sicher, dass die logisch denkende Merkel auch mit Seehofer einen cleveren Kompromiss finden wird.
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