Merkel und Schulz live im Wahlkampf Das Deutschland-Duell

Von Kappeln bis Rosenheim, von Aachen bis Finsterwalde - Angela Merkel und Martin Schulz gehen auf Wahlkampftour quer durch die Republik. Wo die Kandidaten in den kommenden Wochen auftreten.

Martin Schulz und Angela Merkel
REUTERS

Martin Schulz und Angela Merkel


Es gibt (fast) kein Entkommen. In den Wochen bis zum Wahltag schwärmt die Prominenz aller Parteien aus, um in ganz Deutschland um Stimmen zu werben. Allein Angela Merkel und Martin Schulz haben im Duell um das Kanzleramt Dutzende Auftritte überall in der Republik geplant.

Die Kanzlerin und CDU-Vorsitzende startete am Samstag in Dortmund, bis zum 24. September wird sie gut 50 Kundgebungen hinter sich haben. Der SPD-Spitzenkandidat hat angekündigt, im Wahlkampf 60 Städte in allen Bundesländern besuchen zu wollen und dabei 20.000 Kilometer zurückzulegen.

Unsere Karte zeigt, wo die Amtsinhaberin und ihr Herausforderer auftreten. Vermerkt sind klassische Wahlkampfkundgebungen mit Reden der Kandidaten. Weitere Termine wie Besuche in Unternehmen, sozialen Einrichtungen oder Auftritte in TV-Sendungen sind nicht berücksichtigt.

Wahlkampfkundgebungen

12. August bis 23. September

Angela Merkel
(CDU)
Martin Schulz
(SPD)

ako/phw



insgesamt 21 Beiträge
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Seite 1
hitd 15.08.2017
1. Wie wäre es schön, nur noch eingeschränkten Wahlkampf zuzulassen
Ein Ansatzpunkt wäre die Reduzierung der sog. Wahlkampfkostenerstattung. Immerhin bliebe dann wenigstens die Landschaft von sinnfreien Wahlplakaten verschont. Die inhaltsleeren Versprechen der Parteien, wie "Es soll gerechter ( besser usw. ) werden" oder "Wir vertrauen Mutti" kann sich doch jeder selbst aufsagen.
speedy 15.08.2017
2. Was soll das??
Eine Wahl kann nichts entscheiden! Wer an die Macht kommt wird die Unter- und Mittelschicht ausbeuten,das wird ihnen schon von den Lobbyisten gesagt. Schulz ist ein Zählkanditat um eine Scheinwahl durchführen zu können.Wir brauchen Alternativen aber das lässt das System nicht zu.Eine Wahl haben wir nicht wir können den Lokführer auswechseln die Richtung darf nicht gewechselt werden.Wer das will wird vom System bekämpft und so ein System will ich nicht mehr unterstützen und legitimieren.
speedy 16.08.2017
3. Sie wollen mir erzählen das Schulz nicht nach Nürnberg kommt??
Die SPD Hochburg Nürnberg oder auch Fürth sind für die SPD nicht wichtig das kann nur ein Fake sein.Das Schulz nicht zu Jung und naiv geht ist ein strategischer Fehler der besonders im Internetwahlkampf Schäden anrichten wird.Aber die SPD hört eh nicht auf Ratschläge die wohlwollend gemeind sind.
BettyB. 16.08.2017
4. Dumm gelaufen...
Bis vor Kurzem war klar, wer für ein starkes Europa war, konnte auf Schulz setzen, wer Europa als schwachen Anhängsel der USA wollte, konnte ohne Zweifel unserer Amitesse Merkel wählen. Und nun verweigert Schulz den Hinweis auf Europa und Merkel übernimmt. Wenn da nicht Schäuble wäre, könnte man denken, da hätte sich etwas an der Politik der CDU geändert...
michael.krispin 16.08.2017
5. nur eingeschraenkter Wahlkampf?
In Bezug auf diese hohlen Sprueche auf den Gross-Plakaten, die die Sicherheit im Strassenverkehr gefaehrden gebe ich Ihnen Recht. Aber ansonsten findet doch kein Wahlkampf statt. Merkel verweigert doch jede direkte Konfrontation. So schwurbelt sie sich durch. Keine Veraenderung an das Volk gerichtet, es koennte beunruhigt werden. Politik im Hinterzimmer und Gesetze in der HHalbzeitpause durchgewunken. Die Leute kriegen nichts mit und wundern sich erst wenn es teuerer oder weniger gibt. Das ist Merkels Politik. Die SPD kann aufstellen wen sie will. Alle nur gleichfalls Machtgeil. Es haette diese Legislatur eine linke Regierung geben koennen, oder eine getriebene Minderheitsregierung mit Merkel. Mehrheiten bilden durch Ueberzeugung. Aus der Opposition kokoennenauch Gesetze verabschiedet werden, und jedes Misstrauensvotum abgeblockt durch Zustimmung der Opposition bis Merkel weichgekocht aus gesundheitlichen Guenden zuruecktritt. Keine Neuwahlen zulassen. Dann zeigt sich wer gute Politik macht. Aber der gemeine Deutsche ist zu doof und braucht seinen Fuehrrerrr. Die Politiker sind zu feige und zu faul dafuer.
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