Unterwegs zu GroKo-Gesprächen Kramp-Karrenbauer nach Autounfall im Krankenhaus

Crash auf dem Weg zu den GroKo-Gesprächen: Saarlands Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer hatte einen Unfall. Sie wird im Krankenhaus untersucht.

Annegret Kramp-Karrenbauer, Dienstwagen
HAYOUNG JEON/ EPA-EFE/ REX/ Shutterstock

Annegret Kramp-Karrenbauer, Dienstwagen


Der Dienstwagen, in dem die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) nach Berlin unterwegs war, hatte einen Unfall.

Kramp-Karrenbauers Limousine sei gegen 4.30 Uhr auf der Autobahn A10 kurz vor dem Autobahndreieck Potsdam in Richtung Berlin auf einen Lastwagen aufgefahren, sagte eine Polizeisprecherin. Laut Polizei Brandenburg war der Unfallwagen nach dem Crash "nicht mehr fahrbereit".

Die Politikerin und drei weitere Insassen des Dienstwagens seien verletzt und zur Behandlung in ein Potsdamer Krankenhaus gebracht worden. Offenbar handelt es sich bei den weiteren Verletzten um Kramp-Karrenbauers Fahrer und die Personenschützer der Regierungschefin.

Die saarländische Regierungssprecherin Anne Funk sagte, Kramp-Karrenbauer sei leicht verletzt worden und wurde am Morgen noch in der Klinik untersucht. Die Ursache des Crashs sei noch unklar, die Ermittlungen liefen.

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Annegret Kramp-Karrenbauer: Steiler Aufstieg der Parteisoldatin

Kramp-Karrenbauer war auf dem Weg zur letzten Gesprächsrunde der Sondierungen für eine neue Große Koalition im Bund. Am Mittwochabend war die 55-Jährige in Saarbrücken Gastgeberin ihres Neujahrsempfangs mit rund 1800 Gästen gewesen.

Mehrere Bundespolitiker schickten am Vormittag Genesungswünsche in die Potsdamer Klinik. Der geschäftsführende Bundesjustizminister (SPD) und Saarländer Heiko Maas wünschte Kramp-Karrenbauer per Twitter gute Besserung:

Ähnlich machten es Christian Lindner (FDP), Armin Laschet (CDU), Simone Peter (Grüne) und die CDU/CSU im Bundestag:

cht/Reuters/dpa



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