ARD-Deutschlandtrend: Rösler sackt auf Rekordtief

Er ist so unbeliebt wie nie zuvor: Gerade 16 Prozent der Bürger glauben noch, dass der FDP-Chef und Wirtschaftsminister Philipp Rösler gute Arbeit leistet. Es ist kurz vor Ende der Landtagswahlkämpfe in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen ein verheerendes Signal.

FDP-Chef Rösler: Bescheidene Bilanz
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dapd

Berlin - Ausgerechnet kurz vor den Urnengängen in Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein: FDP-Chef Philipp Rösler sinkt laut einer Umfrage in der Gunst der Wähler auf einen neuen Tiefpunkt. Mit seiner Arbeit sind nur noch 16 Prozent der Deutschen zufrieden, wie aus dem "Deutschlandtrend" der ARD hervorgeht, der am Donnerstag veröffentlicht wurde. Das sei der schlechteste Wert, der in der Erhebung je für ihn gemessen worden sei.

Der schleswig-holsteinische FDP-Spitzenkandidat Wolfgang Kubicki und Ex-Generalsekretär Christian Lindner in Nordrhein-Westfalen müssen nun Rösler davor bewahren, nicht nur als jüngster, sondern auch als FDP-Vorsitzender mit der kürzesten Amtszeit in die Parteigeschichte einzugehen. Am Tag der NRW-Entscheidung am 13. Mai jährt sich Röslers Wahl an die Bundesspitze.

Doch für Röslers politisches Überleben in Berlin kämpfen Kubicki und Lindner mitnichten. Die beiden Spitzenkandidaten haben sich inhaltlich und emotional längst von dessen Kurs distanziert.

Röslers Partei gewinnt in der ARD-Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap immerhin einen Prozentpunkt. Mit vier Prozent würde die FDP es aber immer noch nicht in den Bundestag schaffen. Die Union verliert einen Punkt und kommt auf 34 Prozent. Die SPD erreicht 28 Prozent (plus ein Prozent), die Grünen liegen unverändert bei 14 Prozent. Die Piraten klettern um einen Punkt auf elf Prozent, die Linke verliert einen Punkt und steht bei sechs Prozent.

Auf der Liste der beliebtesten Parteipolitiker belegte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) weiter den ersten Platz. Mit ihrer Arbeit waren 61 Prozent der Bundesbürger zufrieden, ein leichter Rückgang von zwei Punkten gegenüber dem Vormonat. Beliebter als alle Parteipolitiker ist der Umfrage zufolge Bundespräsident Joachim Gauck: 70 Prozent der Befragten fanden seine Arbeit gut, ein Anstieg von sechs Punkten gegenüber dem Vormonat. Für die Beliebtheitsskala wurden den Angaben zufolge mehr als tausend Wahlberechtigte befragt.

bos/dpa/AFP

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insgesamt 112 Beiträge
Tahlos 04.05.2012
für FDP-Mitglieder Traumergebnisse. Ich vermute, dass er sich durchaus über ein zweistelliges Ergebnis freut.
für FDP-Mitglieder Traumergebnisse. Ich vermute, dass er sich durchaus über ein zweistelliges Ergebnis freut.
_ab 04.05.2012
16% glauben das noch? Ja, sind die denn Meschugge?
16% glauben das noch? Ja, sind die denn Meschugge?
b.oreilly 04.05.2012
ehe sich nun alle FDP-Basher vor freude vorm PC auf die Schenkel klopfen sage ich ihnen nur eins: Rößler wird die beiden Landtagswahlen politisch nicht überleben. Und der neue Vorsitzende, wahrscheinlich Lindner, macht dass dann [...]
ehe sich nun alle FDP-Basher vor freude vorm PC auf die Schenkel klopfen sage ich ihnen nur eins: Rößler wird die beiden Landtagswahlen politisch nicht überleben. Und der neue Vorsitzende, wahrscheinlich Lindner, macht dass dann im Herbst 2013 mit links. Und bitte erklären sie uns FDP-Wähler nicht wieder für unmündig! ;-)
germanvirgin 04.05.2012
wer mit den Menschen so umgeht wie unsere Politiker, braucht sich ueber solche Werte nicht wundern. Aber immerhin 16% ( wahrscheinlich Neureiche, Hotelbesitzer und gute Freunde ) stehen noch zu ihm. Auf der anderen Seite [...]
Zitat von sysopEr ist so unbeliebt wie nie zuvor: Gerade 16 Prozent der Wähler glauben noch, dass der FDP-Chef und Wirtschaftsminister Philipp Rösler gute Arbeit leistet. Es ist kurz vor Ende der Landtagswahlkämpfe in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen ein verheerendes Signal. ARD-Deutschlandtrend: FDP-Chef Rösler auf Tiefpunkt in der Gunst der Wähler - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,831250,00.html)
wer mit den Menschen so umgeht wie unsere Politiker, braucht sich ueber solche Werte nicht wundern. Aber immerhin 16% ( wahrscheinlich Neureiche, Hotelbesitzer und gute Freunde ) stehen noch zu ihm. Auf der anderen Seite ist es eh immer wieder dasselbe. Man kann waehlen wen man will, man kommt immer vom Regen in die Traufe.
Silversurfer2000 04.05.2012
Rösler ist leider eine Fehlbesetzung für den Job. Wer ihn gestern im TV gesehen hat, wie er seine neue Tankstellen-Kartellamt-Truppe begründete, konnte sich nur fremdschämen. Meine tüdelige Großmutter kann klarer [...]
Zitat von sysopEr ist so unbeliebt wie nie zuvor: Gerade 16 Prozent der Wähler glauben noch, dass der FDP-Chef und Wirtschaftsminister Philipp Rösler gute Arbeit leistet. Es ist kurz vor Ende der Landtagswahlkämpfe in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen ein verheerendes Signal. ARD-Deutschlandtrend: FDP-Chef Rösler auf Tiefpunkt in der Gunst der Wähler - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,831250,00.html)
Rösler ist leider eine Fehlbesetzung für den Job. Wer ihn gestern im TV gesehen hat, wie er seine neue Tankstellen-Kartellamt-Truppe begründete, konnte sich nur fremdschämen. Meine tüdelige Großmutter kann klarer argumentieren. Ich glaub, der ist einfach nicht der Allerhellste. Dazu ohne Linie.
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  • Freitag, 04.05.2012 – 00:18 Uhr
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