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Bundestagsradar: Diese Abgeordneten stimmten gegen das Asylpaket II

Der Bundestag hat Verschärfungen in der Flüchtlingspolitik beschlossen. 429 Abgeordnete stimmten für das Asylpaket II, 147 waren dagegen. Wer wie entschieden hat, sehen Sie im Bundestagsradar.

Künftig können Flüchtlinge in Deutschland schneller abgeschoben werden. Nach langem Streit hat der Bundestag für das sogenannte Asylpaket II gestimmt. Der Gesetzesentwurf sieht unter anderem zügigere Verfahren für bestimmte Flüchtlingsgruppen in Registrierzentren und Einschränkungen beim Familiennachzug vor.

Die Abgeordneten stimmten mit der erwartet großen Mehrheit für die neuen Regelungen. 429 Abgeordnete votierten mit Ja, es gab 147 Nein-Stimmen und vier Enthaltungen. Die Reform ist trotzdem in der Koalition nicht unumstritten. Während es in der Union eine Nein-Stimme gab, sprachen sich 30 SPD-Abgeordnete gegen das Gesetz aus. Linke und Grüne stimmten geschlossen dagegen.

In der Debatte verteidigten Redner von Union und SPD das Gesetz gegen die Kritik aus der Opposition. Von der Aussetzung des Familiennachzugs für Flüchtlinge mit eingeschränktem Schutz würden nur sehr wenige Menschen betroffen sein, sagte die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung Aydan Özoguz (SPD). Über die Gesetze soll der Bundesrat bereits am Freitag entscheiden.

Wie haben die Bundestagsabgeordneten im Einzelnen abgestimmt? Alle Antworten finden Sie im Bundestagsradar:

kev/kal

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