Augsburg - Es war ein schmerzhafter Spatenstich für den bayerischen Innenminister. Joachim Herrmann ist am Montag in Kempten mit einem Bagger umgekippt und hat sich dabei Schürfwunden im Gesicht und an der linken Hand sowie Prellungen am Bein zugezogen, wie die "Augsburger Allgemeine" berichtet.
Der CSU-Politiker sollte die symbolische erste Baggerschaufel für einen Straßenneubau ausheben. Dabei kippte das 40 Tonnen schwere Gefährt auf die Seite, der Minister war im Führerhaus eingeschlossen.
Seine Leibwächter befreiten Herrmann laut dem Zeitungsbericht durch die eingeschlagene Frontscheibe des Baggers. Anschließend wurde er in der Privatwohnung des Kemptener Oberbürgermeisters Ulrich Netzer (CSU) behandelt. Am Abend gab der Verletzte dann Entwarnung: "Mir geht's gut, der Schreck ist weg", sagte Herrmann dem Blatt.
Trotzdem hat der Unfall Folgen. "Der Minister wird seinen Terminkalender etwas ausdünnen, denn er humpelt etwas, er muss einen sogenannten Mondschuh tragen, der den verstauchten Knöchel fixiert", sagte sein Sprecher am Dienstag in München. "Aber ihm geht es den Umständen entsprechend sehr gut."
jok/dpad
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik Politik | Twitter | RSS |
| alles aus der Rubrik Deutschland | RSS |
| alles zum Thema Bayern | RSS |
© SPIEGEL ONLINE 2012
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH