Medienbericht Bundespolizei weist weniger Menschen an Grenze ab

Im vergangenen Jahr haben Bundespolizisten einem Bericht zufolge insgesamt 12.079 Menschen an deutschen Grenzen zurückgewiesen - ein leichter Rückgang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Kontrollstelle der Bundespolizei hinter der deutsch-österreichischen Grenze (Archivbild)
DPA

Kontrollstelle der Bundespolizei hinter der deutsch-österreichischen Grenze (Archivbild)


Im vergangenen Jahr sind an deutschen Grenzen etwas weniger Menschen zurückgewiesen worden als noch 2017. Das berichtet die "Rheinische Post" und beruft sich dabei auf Zahlen des Bundesinnenministeriums.

Demnach wies die Bundespolizei 2018 insgesamt 12.079 Menschen zurück, nachdem sie 42.478 unerlaubte Einreisen festgestellt hatte. Im Vorjahr seien es 12.370 Zurückweisungen bei 50.154 illegalen Einreisen gewesen.

Allein auf die deutsch-österreichische Grenze entfielen im vergangenen Jahr demnach 11.464 unerlaubte Einreisen und 6208 Zurückweisungen. Die Grenze zu Österreich wird als einzige kontrolliert. Die übrigen Grenzabschnitte sind offen.

Seit Juli 2018 gibt es rund 500 Grenzpolizisten in Bayern. Sie befassen sich - wie auch vor der Gründung der Einheit - primär mit der sogenannten Schleierfahndung, kontrollieren also auf den Hauptverkehrsstrecken Ein- und Ausreisende ohne konkreten Verdacht. Eine Vereinbarung zwischen Bund und Freistaat sieht vor, dass die Einheit Kontrollen an der deutsch-österreichischen Grenze durchführen darf, aber nur mit Erlaubnis oder auf Anforderung des Bundes.

aar/dpa/AFP



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