Berlin - Horst Köhler ist offenbar nach einem Zusammenbruch in ein Berliner Krankenhaus eingeliefert worden. Der Vorfall habe sich beim Joggen im Stadtteil Grunewald ereignet, schreibt die "Bild"-Zeitung in der Donnerstagsausgabe. Der Altbundespräsident sei am Mittwochmorgen auf einem Sportplatz zusammengebrochen.
Ein Zeuge habe darauf hin den Notarzt benachrichtigt, so das Blatt. Offiziell bestätigt ist der Vorfall allerdings nicht.
20 Minuten später sei der Altbundespräsident mit einem Krankenwagen ins Bundeswehr-Krankenhaus gebracht worden. Dem Bericht zufolge soll ein Herzleiden den Schwächeanfall ausgelöst haben. Köhler gilt als leidenschaftlicher Sportler. Mehrfach habe er das Deutsche Sportabzeichen abgelegt, schreibt das Blatt.
Köhler war von Juni 2004 bis Mai 2010 als neunter Bundespräsident im Amt. Als Reaktion auf die Kritik am Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr war er zurückgetreten.
lei/dapd/Reuters
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