Minutenprotokoll zu Protesten Das war der Tag der Blockupy-Proteste in Frankfurt

Dutzende Verletzte, ausgebrannte Autos, zertrümmerte Scheiben: Bei den Blockupy-Demonstrationen kam es am Morgen in Frankfurt zu Krawallen. Am Abend nahmen Tausende Menschen an einem Protestzug durch die Stadt teil. Die Ereignisse im Minutenprotokoll.

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  • Proteste in Frankfurt: Tausende Anhänger der kapitalismuskritischen Blockupy-Bewegung haben seit dem Morgen die Bankenmetropole lahmgelegt. Anlass dafür war die Einweihung des neuen Gebäudes der Europäischen Zentralbank und die damit verbundene Kritik an der EZB-Rettungspolitik.
    Hier sind die Fakten im Überblick:
    • Die Blockupy-Bewegung spricht von 20.000 Teilnehmern bei ihrer Kundgebung, die Polizei meldet rund 17.000 Teilnehmer. Ein Demonstrationszug  führte am Abend zum Opernplatz. Gegen Ende der Kundgebung kam es zu Steinwürfen auf Polizisten - es blieb weitgehend friedlich.
    • Die Proteste eskalierten am Morgen zeitweise, die Polizei beklagt 94 verletzte Beamte, es brannten Autos, Reifenstapel und Mülleimer. Das Blockupy-Bündnis meldet 130 Verletzte.
    • Die Polizei setzte Wasserwerfer, Tränengas und Schlagstöcke gegen Randalierer ein.
    • Am Nachmittag versammelten sich rund 10.000 Demonstranten friedlich auf dem Rathausplatz bei einer Kundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbunds.
    • Die Polizei nahm mindestens 19 Menschen fest.
  • 3/18/15 6:57 PM
    Wir beenden unseren Liveblog. Vielen Dank für Ihr Interesse. Unsere Kollegen halten Sie auf SPIEGEL ONLINE weiterhin auf dem Laufenden. Auf Wiedersehen.
  • 3/18/15 6:43 PM
    Unser Korrespondent Frank Patalong berichtet, dass die Menschen auf dem Opernplatz nun ein Fest mit lauter Musik und Bengalos feiern. Obwohl dies ohne Genehmigung stattfindet, stehen sie unter strenger Bewachung durch die Polizei.
    Zudem versucht die Polizei, die Menschen kontrolliert vom Platz wegzuleiten in Richtung Bahnhof. Die Innenstadt soll gemieden werden. Im Moment scheint die Lage friedlich.
  • 3/18/15 6:39 PM
    Noch immer kreisen Hubschrauber über der Stadt, berichten mehrere Medien.
  • 3/18/15 5:46 PM
    "Genossinnen und Genossen, was für ein Tag"  - die Blockupy-Leiter beenden die Demo. Die Kundgebung löst sich langsam auf. 
  • 3/18/15 5:43 PM
  • 3/18/15 5:42 PM
    "Menschen über Banken" - eines der Schilder auf der Kundgebung. Foto: AFP
  • 3/18/15 5:26 PM
    Die Polizei meldet, dass Demonstranten bengalische Feuer zünden - es gibt erste Zwischenfälle:
  • 3/18/15 5:14 PM
    Die Polizei spricht nun auf Twitter von 17.000 Teilnehmern, Blockupy meldet 20.000 Demonstranten.
  • 3/18/15 5:07 PM
    Die Rede ist von Tausenden Teilnehmern, noch gibt es keine Zahlen der Polizei. Foto: dpa
  • 3/18/15 5:05 PM
    Teilnehmer des Blockupy-Zuges in Frankfurt. Foto: AFP
  • 3/18/15 5:03 PM
    Von den 94 verletzten Polizeibeamten hätten 80 Reizgas abbekommen, seien aber nach kurzer Zeit wieder dienstfähig gewesen, sagt die Frankfurter Polizei. 14 weitere Beamte hätten durch Steine oder Tritte unter anderem Platzwunden erlitten.
  • 3/18/15 4:54 PM
    Rauchbomben werden gezündet, aber alles ist friedlich.
  • 3/18/15 4:49 PM
  • 3/18/15 4:44 PM
  • 3/18/15 4:44 PM
    Alle guten Wünsche für #Blockupy . Bin auch gegen die Schuldenpolitik der EZB, die dem Süden das Durchwurschteln auf unsere Kosten erlaubt.
  • 3/18/15 4:41 PM
    Der bisherige  Protest in Zahlen:
    Laut Polizei:
    94 verletzte Polizisten,
    15 Festnahmen,
    3000 Demonstranten, die das EZB-Gelände stürmen wollten, aber von Beamten gestoppt wurden,
    6000 Aktivisten unterwegs, davon 1000 aus dem Ausland.
    Laut Blockupy-Bündnis:
    130 verletzte Demonstranten,
    6000 Aktivisten unterwegs, davon 1000 aus dem Ausland.
  • 3/18/15 4:12 PM
    Die "Frankfurter Rundschau" schreibt, es sei die wohl größte Demonstration, die Frankfurt seit Langem gesehen hat. (Foto: dpa)
  • 3/18/15 4:09 PM
  • 3/18/15 4:06 PM
    Ein Eindruck vom Demozug: Wummernde Bässe dominieren.
  • 3/18/15 3:53 PM
    Auf dem Römerberg beginnen die Vorbereitungen für die Blockupy-Kundgebung, die Menschen sammeln sich.
  • 3/18/15 3:26 PM
    Auch Grünen-Bundestagsfraktionschef Anton Hofreiter kritisiert die Gewalt der Proteste in Fankfurt: "Wenn man Bilder von brennenden Polizeiautos sieht, ist das einfach nur beschämend für diejenigen, die in der Form protestieren."
  • 3/18/15 3:24 PM
  • 3/18/15 3:22 PM
    ++++ "#Brennpunkt: Krawalle um die #EZB" um 20:15 Uhr im Ersten ++++ daserste.de/information/na… #Blockupy #PrDasErste
  • 3/18/15 3:21 PM
    Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hat die Ausschreitungen verurteilt. "Alle, die sich hier missbräuchlich auf Freiheitsrechte berufen, müssen mit der vollen Härte des Rechtsstaats rechnen", sagte de Maizière. "Das Ausmaß der Gewalt spricht dafür, dass solche Aktionen seit Langem geplant waren."
  • 3/18/15 3:20 PM
    Bei den Protesten in Frankfurt brennen Autos und zersplittern Fenster.
    Auch das Kolpingwerk Deutschland beklagt in einem Facebook-Post, dass Fenster im Kolpinghaus an der Lange Straße (zwischen Römer und EZB) eingeworfen worden seien. "Es ist nicht hinzunehmen, dass unbeteiligte Menschen bedroht und eine Unterkunft von minderjährigen, unbegleiteten Flüchtlingen mit Pflastersteinen beschädigt wird", wird der Bundessekretär des Kolpingwerkes Deutschland, Ulrich Vollmer, dort zitiert. Demnach werden in dem Haus zwanzig teils traumatisierte jugendliche Flüchtlinge betreut.
  • 3/18/15 2:17 PM
    Was die Kritik an der EZB angeht, schlagen sich die Grünen auf die Seite der Blockupy-Bewegung. "Protest gegen die Austeritätspolitik in Europa ist mehr als berechtigt", heißt es in einer Pressemitteilung der Fraktion. Die einseitige Sparpolitik habe Europa tiefer in die Krise hinein- statt aus ihr herausgeführt. Innerhalb der Troika habe die EZB eine unrühmliche Rolle gespielt. Für die Lösung brauche es jedoch vielmehr "eine andere Wirtschaftspolitik und realwirtschaftliche Investitionen". Der Protest müsse "statt in Frankfurt vor der EZB in Berlin vor dem Kanzleramt stattfinden", fordern die Grünen - und er müsse gewaltfrei bleiben. "Brennende Autos und Ausschreitungen gegen Polizisten sind kein akzeptables politisches Mittel und dürfen in der Protestbewegung keinen Platz finden."
  • 3/18/15 2:17 PM
    Bei den Krawallen fielen nach Informationen von SPIEGEL ONLINE besonders Störer aus anderen EU-Ländern und aus Linksextremistenkreisen auf. Was das für die Planungen des G7-Gipfels im Juni bedeutet, hat der Kollege Jörg Diehl zusammengefasst.
  • 3/18/15 2:07 PM
    Aufräumen, wo vier Polizeiautos ausgebrannt sind. #blockupy #frankfurt
  • 3/18/15 2:06 PM
    Auch die britische Nachrichtenseite "Guardian" berichtet über die Blockupy-Proteste in Frankfurt. Die Kollegen in London haben sogar einen Aufruf gestartet, Fotos und Berichte von vor Ort unter GuardianWitness zu teilen.
  • 3/18/15 2:03 PM
    Eine Verschnaufpause für die Aktivisten auf dem Römer. Für den Nachmittag ist ein Demonstrationszug vom Römer zur alten Oper geplant. Foto:Reuters
  • 3/18/15 1:56 PM
    Hier noch einmal das Video von einem Angriff auf ein Polizeirevier, das die Polizei via Twitter verbreitet hat.
  • 3/18/15 1:49 PM
    Die Frankfurter Polizei betont, die Krawalle gingen "eindeutig auf das Konto gewaltsuchender Chaoten": „Die brutalen Angriffe sogenannter Kapitalismuskritiker auf meine Kolleginnen und Kollegen haben ein kaum noch erträgliches Maß erreicht", wird der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Oliver Malchow, in einer Pressemitteilung zitiert. 88 Polizisten seien verletzt worden. Das zeige, dass die Gewalttäter sehr gezielt gegen die Einsatzkräfte vorgegangen sind. "An solche brutalen Auseinandersetzungen kann ich mich in jüngster Zeit hier in Deutschland nicht erinnern“, erklärte Malchow. „Bürgerkriegsähnliche Zustände", wie sie die Demonstranten bezeichneten, seien "in keiner Weise von der Polizei provoziert“ worden.
  • 3/18/15 1:43 PM
    Die Kundgebung auf dem Römer. Anhänger des sogenannten Schwarzen Blocks scheinen sich hier bislang zurückzuhalten. Bild: afp
  • 3/18/15 1:37 PM
    Die FDP-Jugend bezeichnet die Krawalle in Frankfurt als Beispiel für "gefährlichen Extremismus in Deutschland": Die "Gewaltexzesse von Blockupy" hätten nichts mit politischer Meinungsäußerung zu tun, wird JuLi-Bundesvorsitzender Konstantin Kuhle in einer Pressemitteilung zitiert. "Die Ausschreitungen zeigen deutlich, wie gefährlich es ist, den Linksextremismus zu verharmlosen – und das geschieht innerhalb der Großen Koalition sogar in höchsten Regierungskreisen." Damit bezieht er sich auf die Aussage von SPD-Familienministerin Manuela Schwesig, dass Linksextremismus ein aufgebauschtes Problem sei.
  • 3/18/15 1:34 PM
    Die DGB-Kundgebung auf dem Rathausplatz läuft friedlich. Zeit, den kreativen Kopfschmuck anzuschauen. Hier das Modell Konsumkraken.
  • 3/18/15 1:00 PM
    Die Linken-Fraktion erklärt ihre Präsenz bei den Blockupy-Protesten auf Facebook:
    Was macht die Fraktion DIE LINKE eigentlich bei #Blockupy in Frankfurt? Unsere MdB Christine Buchholz, Sabine Leidig, Katja Kipping und Nicole Gohlke bringen es auf den Punkt:
    Click to view Facebook VideoFraktion DIE LINKE. ...via Facebook am 12:53
  • 3/18/15 12:59 PM
    Frankfurt erlebt seit dem frühen Morgen eine Welle der Gewalt. Unser Korrespondent Stefan Röttele berichtet hier ausfühlrich über die "Bürger in Angst".
  • 3/18/15 12:49 PM
  • 3/18/15 12:48 PM
    Bislang gab es beim Zugverkehr wegen eines Großeinsatzes der Polizei keine Einschränkungen - jetzt meldet die "Frankfurter Rundschau", dass eine Ebene des Hauptbahnhofs gesperrt ist. Womit die Sperrung zusammenhängt, ist offenbar noch unklar.
  • 3/18/15 12:45 PM
    Skurrile Atmosphäre. #blockupy #frankfurt
  • 3/18/15 12:44 PM
    Eingekesselte Demonstranten: Die Polizei hat eine Sitzblockade im Zentrum von Frankfurt aufgelöst und die Personalien Dutzender Aktivisten aufgenommen. (Foto: dpa)
  • 3/18/15 12:39 PM
    Ein brennendes Einsatzfahrzeug, fliegende Gegenstände: Die Polizei Frankfurt hat ein Video getwittert, das Angriffe auf eine Polizeistation zeigt:
  • 3/18/15 12:38 PM
    Unser Reporter Stefan Röttele meldet sich mit weiteren Stimmen aus Frankfurt:
    Alexander Schnappenberger, Sprecher der Piraten in Hessen: „Wir distanzieren uns von jeder Gewalt und lehnen sie für den politischen Diskurs ab. Ich bedaure, dass es heute morgen ein soIches Ausmaß an Zerstörung gegeben hat. Ich schäme mich für meine Stadt Frankfurt, dass der Protest so eskalieren konnte. Ich glaube, die Kriminalisierung der Proteste vor dem eigentlichen Termin waren ein Auslöser für die Gewalt. Die EZB muss man natürlich kritisieren für die unwürdige Verarmungspolitik der Troika in Griechenland und ganz Südeuropa. Wir fordern ein transparentes und sozialeres Europa.“
    Ältere Frau (Mitte 50) aus Österreich, spricht für die autonome Frauen- und Lesbenbewegung: „Der Protest und der Zorn gegen die terroristische EZB ist berechtigt, er darf und muss auch vielfältig sein. Wir kritisieren prekäre Arbeitsverhältnisse und Mehrarbeit in den kapitalistischen Staaten, die insbesondere die Frauen betreffen. Europaweit verschlechtern sich gerade die Lebensbedingungen, und die EZB ist eine der Organisationen, die die neoliberale Politik brutal durchsetzen.“
    David Nowak (26), Soziologie-Student aus Ingolstadt: „Wir sind erst später in die Stadt gekommen, weil wir uns den Stress der Blockaden nicht geben wollten. Ich dachte mir schon, dass das Stress gibt. Andererseits zeigen die Medien ja auch immer die Extreme. In Wirklichkeit ist das Kindergarten. Ich will dazu nichts sagen, weil ich nicht für andere sprechen kann. Wichtig ist mir, dem aus dem Ruder laufenden Konsumdenken etwas entgegen zu setzen. 1,2 Milliarden für diesen Bau passen einfach nicht zu den aktuellen Krisen in dieser Welt. Ich finde, man muss dem aktiv etwas entgegensetzen. Man sollte sich aber auch genau überlegen, was."
  • 3/18/15 12:38 PM
    Friedlich statt gewalttätig: Die Demonstration des Gewerkschaftsbundes verläuft derzeit offenbar ohne größere Zwischenfälle. (Foto: dpa)
  • 3/18/15 12:35 PM
    Die Lage in der Innenstadt bleibt offenbar chaotisch: Der Protestzug des DGB muss laut "Frankfurter Rundschau" verlegt werden. Die Demonstranten warten demnach an der Altstadtbrücke "Eisernen Steg" nahe des Rathauses und bekommen eine neue Route zugewiesen. Die "FAZ" meldet hingegen, dass der Zug die geplante Route nehme.
  • 3/18/15 12:28 PM
    Eine Krise namens Kapitalismus: Viele Menschen in Frankfurt demonstrieren gewaltfrei gegen die Politik der EZB. (Foto: dpa)
  • 3/18/15 12:24 PM
    Ein Kessel, in dem die Polizei Hunderte Demonstranten in Schach gehalten hatte, ist der "Frankfurter Rundschau" zufolge nahezu aufgelöst. Dabei seien die Personalien von etwa 200 italienischen Teilnehmern der Proteste erfasst worden.
  • 3/18/15 12:23 PM
    Die Bundestagsabgeordnete der Linken, Christine Buchholz, twittert Bilder vom Römer, dem Frankfurter Rathaus. Um 14 Uhr beginnt dort die Kundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB):
  • 3/18/15 12:22 PM
    Hektische Szenen in der Innenstadt: Um 14 Uhr soll die nächste Kundgebung der Blockupy-Bewegung auf dem Römerberg in der Frankfurter Altstadt beginnen. (Foto: dpa)
  • 3/18/15 12:19 PM
    Vizerkanzler Sigmar Gabriel hat auf einer Pressekonferenz in Berlin deutliche Worte gewählt: Die Gewalt sei "durch nichts, aber auch gar nichts zu rechtfertigen", sagte der Wirtschaftsminister. "Ausgerechnet die EZB zum Verantwortlichen zu machen, zeugt auch von einem ganz erheblichen Unverständnis darüber, was die EZB derzeit für den Zusammenhalt in Europa leistet." Das sei eine "intellektuelle Fehlleistung", so der SPD-Vorsitzende: "Die ist aber verzeihlich, nicht verzeihlich ist Gewalttätigkeit."
  • 3/18/15 12:18 PM
    Pressekonferenz des Blockupy-Bündnisses, Kleine sagt weiter, für die Teilnehmer sei der Vormittag eine Erfahung von massiver Politzeibrutalität , Tränengasangriffen, Drangsalierungen, Einsatzen von Schlagstöcken und Einkesselungen.
    Trotzdem lobt er den Mut der Menschen, die sich der "hochgerüsteten Polizei" entgegenstellt.
  • 3/18/15 12:17 PM
    Pressekonferenz des Blockupy-Bündnisses, es spricht Christoph Kleine, der die Situation auf der Straße beobachtet hat:
    "Es ist uns gelungen, die Einweihungsfeier zu einer Randerscheinung zu machen."
    Nach seinen Informationen seien 6000 Aktivisten in Frankfurt beteiligt.
    Er habe einen guten Einblick in die Zahlen, denn das Gelände sei in Bereiche aufgeteilt und so gut überschaubar. Mehr als tausend intenationale Aktivisten seien dabei gewesen.
  • 3/18/15 12:13 PM
    Wilken weiter:
    "Aber ich habe großes Verständis für die Wut der Menschen, die von Verelendungspolitk betroffen sind, wie die Menschen in Griechenland."
    "Wir wollen heute Nachmittag einen Kontrapunkt zu den Bildern des Vormittags setzten und unseren Konsens durchsetzen: eine bunte, laute, aber friedliche Manifestation für ein soziales und demokratisches Europa." 
    "Es geht nicht, dass Polizei und Feuerwehr angegriffen werden. Das darf nicht deutsche Demontrationskultur werden. Aber wir haben mit der EZB auch die europäischen Proteste in der Stadt."
  • 3/18/15 12:10 PM
    Die Pressekonferenz des Blockupy-Bündnisses läuft. Ulrich Wilken, der Anmelder der Aktion, gibt eine Einschätzung der Lage:
    "Ich hätte mir diesen Vormittag ganz anders gewünscht. Ich bin teilweise sehr betrübt und teilweise  auch entsetzt gewesen über das, was ich erlebt habe und was ich gesehen habe.
    Das ist nicht das, was wir geplant und vereinbart haben."
  • 3/18/15 12:09 PM
    Hier mein Text vom #Blockupy-Morgen in Frankfurt: "Und aus der Mitte fliegen Steine." zeit.de/gesellschaft/z…
  • 3/18/15 11:58 AM
    Die Nachrichtenagentur dpa meldet, dass etwa tausend Menschen dem DGB-Aufruf  gefolgt sind. Die Frankfurter Rundschau berichtete vor rund 50 Minuten noch von 1500 Teilnehmern.
  • 3/18/15 11:34 AM
    blockupy hat sich als ansprechpartner erledigt. hirnlose, dumpfe gewalt ist durch nix zu entschuldigen. demonstrationsrecht wird mißbraucht.
  • 3/18/15 11:33 AM
    (1228) Am Kessel Uhlandstraße gibt die Polizei durch, dass noch rund 100 Personen im Kessel sind. 13h gibt #Blockupy eine Pressekonferenz.
  • 3/18/15 11:33 AM
    Erste Aufräumarbeiten am EZB-Neubau in Frankfurt: Die Proteste sollen noch den ganzen Tag lang andauern. (Foto: Reuters)
  • 3/18/15 11:28 AM
    Vor dem DGB-Haus versammeln sich nach übereinstimmenden Medienberichten mehrere hundert Demonstranten, sie wollen später in Richtung EZB marschieren.
  • 3/18/15 11:23 AM
    Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (l.) und EZB-Chef Draghi haben vom Chaos auf den Straßen wohl wenig mitbekommen: Der Italiener beim Zerschneiden des blauen Bandes im EZB-Neubau. (Foto: Reuters)
  • 3/18/15 11:21 AM
    Nach Medienberichten stürmten Beamte kurz in die Menge, sprühten auch Pfefferspray. Es flogen Flaschen.
  • 3/18/15 11:19 AM
    Die Polizei zur Lage in der Uhlandstraße:
  • 3/18/15 11:19 AM
  • 3/18/15 11:14 AM
    EZB-Präsident Draghi hat in seiner Eröffnungsrede die umstrittene Politik der Notenbank verteidigt: Als eine Institution der Europäischen Union, die eine zentrale Rolle in der Krise gespielt hat, sei die EZB in den Fokus der Frustrierten geraten, so Draghi - aber: "Möglicherweise ist dieser Vorwurf nicht fair. Denn unser Handeln zielt genau darauf ab, die wirtschaftlichen Schocks abzufedern."
  • 3/18/15 11:11 AM
    Ein Abklingen der Proteste ist dem TV-Sender Phoenix zufolge so bald nicht zu erwarten: Um 14 Uhr soll ein Demonstrationszug des Deutschen Gewerkschaftsbundes an der EZB-Zentrale eintreffen, zeitgleich plant auch die Blockupy-Bewegung eine Kundgebung am Römerberg. Von dort aus soll dann ein weiterer Protestumzug starten und bis in den frühen Abend andauern.
  • 3/18/15 11:10 AM
  • 3/18/15 11:10 AM
    Rettungsdienst: Das ist es, was so viele Menschen wütend macht. Die Gewalt - und besonders die Gewalt gegen jene, die helfen wollen. Die Feuerwehr wurde nach eigenen Angaben bei Rettungsarbeiten behindert und mit Steinen beworfen.
  • 3/18/15 11:08 AM
    Die Eröffnungsfeier ist nach drei kurzen Reden und dem Durchschneiden des Bandes schon vorbei, auf den Straßen in der Innenstadt herrscht weiter Ausnahmezustand.
  • 3/18/15 11:08 AM
    Wer steht eigentlich hinter der Blockupy-Bewegung? Was sind deren Ziele? Und was ist ein Blockadefinger? Die wichtigsten Fragen haben wir hier beantwortet.
  • 3/18/15 11:05 AM
    Unser Reporter Stefan Röttele ist nun an der Uhlandstraße, wo rund 350 schwarz und grün gekleidete, teils auch vermummte, insbesondere italienische Demonstranten, eingekesselt sind.
  • 3/18/15 11:04 AM
    Im 14. Stock des EZB-Gebäudes durchschneidet Mario Draghi jetzt das blaue Band und übergibt das Gebäude damit den Mitarbeitern und der Öffentlichkeit - die allerdings nur einen sehr beschränkten Zugang zum Gebäude haben wird, wie der Phoenix-Reporter feststellt.
  • 3/18/15 7:18 AM
  • 3/18/15 7:05 AM
    Hier nochmal eine Zusammenfassung der aktuell wichtigsten Themen:
    - In Frankfurt kommt es bei Blockupy schon am frühen Morgen zu Ausschreitungen, Autos brennen, Tränengas wurde verschossen. Die Polizei meldet Verletzte.
    - Lufthansa-Piloten streiken, insgesamt fällt die Hälfte aller Flüge aus. Worauf betroffene Passagiere achten müssen, lesen Sie hier.
    - In Israel hat Netanyahus Likud-Partei die Wahl ganz knapp gewonnen. Die Regierungsbildung wird aber noch dauern.
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insgesamt 75 Beiträge
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Seite 1
sepp08 18.03.2015
1. Polizei überrascht
da kann man nur den Kopf schütteln. Jeder wusste es nur die Polizei nicht.
Peter Boots 18.03.2015
2. Ortszeit?
Warum wird hier meine NYC Ortszeit angezeigt, und nicht die in DE? Das ist doch vollkommener Unsinn und verwirrt.
grabenkaempfer 18.03.2015
3.
Aktivisten? na sicher doch das sind einfach nur Randalierer
heatronic 18.03.2015
4. Sonderzug
Wenn 900 europäische Aktivisten per Sonderzug nach Frankfurt anreisen, dann kommen die nicht zum Laterne laufen - warum weiß SPON davon und begleitet die Randalierer auch noch und die Polizei weiß nix?? Sehr merkwürdig...
thunderstorm305 18.03.2015
5. Sinnlose Gewalt!
Über die Erklärung dieser sogenannten "Blockupy" kann man nur den Kopf schütteln. Was wäre denn passiert wenn überhaupt keine Polizei vor Ort wäre? Dann hätte diese Gruppe das EZB Gebäude gestürmt und vermutlich angezündet. Diesen Gruppen geht es vor allem um Gewalt gegen Polizei und wie man gesehen hat auch gegen die Feuerwehr. Damit hat die ganze Veranstaltung heute einen fahlen Beigeschmack erhalten. Und angesichts der Bilder gehören die Demonstrationen eigentlich verboten. Das hat mit einer Demonstration nichts mehr zu tun. Und bei über 350 Festnahmen kann man auch nicht von Einzeltätern sprechen.
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