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Irakischer Geheimdienst: BND wusste von Waffenkäufen

Vor gut drei Jahren waren neun Männer des umstrittenen irakischen Geheimdienstes in Deutschland, unter anderem um bei der Waffenfirma Schmeisser einzukaufen. Der BND wusste nach SPIEGEL-Informationen davon, nicht aber die Bundesregierung.

Die rätselhafte Deutschlandreise einer Delegation irakischer Geheimdienstler bringt die Bundesregierung in Erklärungsnot. Vor gut drei Jahren hatten neun Männer des Iraqi National Intelligence Service unter anderem die Krefelder Waffenfirma Schmeisser besucht. Sie interessierten sich dort für Sturmgewehre. Schmeisser machte ihnen später ein Angebot zum Kauf von Waffen im Wert von 40 Millionen Dollar (SPIEGEL 41/2014).

Wie ein Sprecher der Bundesregierung jetzt sagt, wusste der Bundesnachrichtendienst von der Shoppingtour des umstrittenen Geheimdienstes. Das Bundeskanzleramt, das für den Export von Rüstungsgütern zuständige Wirtschaftsministerium und das Auswärtige Amt hätten davon jedoch keine Kenntnis gehabt – was verwunderlich ist, denn die Visa für die Geheimdienstler wurden in der deutschen Botschaft in Bagdad beantragt.

Jan van Aken, der Rüstungsexperte und Bundestagsabgeordnete der Linken, ist irritiert: "Welche schmutzige Rolle spielt eigentlich der BND bei Waffenkäufen fremder Geheimdienste?"

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Forum - Diskussion über diesen Artikel
insgesamt 32 Beiträge
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1.
wolfi55 12.10.2014
Der BND ist Teil der Bundesregierung, sogar des Kanzleramtes. Der Leiter des Bereichs ist der Kanzleramtsminister, in dem Fall Pofalla.
2. sehen sie
fritze28 12.10.2014
die deutschen Geheimdienste und die Politik die sie steuert sind hier korrupt bis aufs blut. illegales abhören, aktenvernichtung, zeugensterben, waffen und Sprengstoff beschaffung und alles mit wissen der Politiker. berichten sie die wahrheit und die Regierung hier wird sich nicht halten können. aber das wisses auch sie, da auch sie kontrolliert werden und gewisse Dinge nicht schreiben dürfen. armes deutschland
3. abschaffen
logabjörk 12.10.2014
die schaden nur. Unnützes Volk.
4. Staat im Staate
marxtutnot 12.10.2014
Sollte dies so zutreffen,ist die BND_Führungsspitze sofort aus dem Dienst zu entlassen.Der Laden gehört erst einmal komplett auf Eis gelegt und von Grundauf neu aufgebaut.Insofern sich die Berliner GroKo dafür überhaupt interessiert,muß sie dafür sorgen,daß diese Pappnasen im BND sich an rechtsstaatliches und GG-kompatibeles Verhalten zu gewöhnen haben.Wenn natürlich die Regierung weiterhin darauf besteht,Politik geschehen zu lassen anstatt zu gestalten,gilt der alte Spruch: Wenn die Katze aus dem Haus ist,tanzen die Mäuse auf dem Tisch.
5. die gesellschaft will diese
harry099 12.10.2014
unsere "dienste" dienen der gesellschaft nicht, sondern sie sind zu einer aussergesellschaftlichen behörde geworden. sie wurden zum eiter in unserem sozialen körper.
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