Tübingens grüner Oberbürgermeister Laut Palmer funktioniert in Berlin gar nichts

Boris Palmer schimpft über Berlin. Tübingens grünem Oberbürgermeister zufolge herrscht dort eine Mischung aus Kriminalität, Drogenhandel und bitterer Armut, die ihn überfordere.

Boris Palmer (Grüne)
DPA

Boris Palmer (Grüne)


Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) fühlt sich nach eigenen Angaben in Berlin schwer verunsichert. "Wenn ich dort ankomme, denke ich immer: 'Vorsicht, Sie verlassen den funktionierenden Teil Deutschlands'", sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Seiner Ansicht nach klappt einfach gar nichts in dieser Stadt. "Ich komme mit dieser Mischung aus Kriminalität, Drogenhandel und bitterer Armut auf der Straße als spießbürgerliche baden-württembergische Grünen-Pflanze schlicht nicht klar. Ich will diese Verhältnisse in Tübingen nicht."

Zuletzt war Palmer in den Schlagzeilen, weil er in Tübingen mit einem Studenten aneinandergeriet. Als dieser sich weigerte, sich gegenüber dem Oberbürgermeister auszuweisen, soll Palmer den Studenten und dessen Begleiterin fotografiert haben. Die Begleiterin zeigte Palmer daraufhin wegen Nötigung an. (Lesen Sie hier eine Kolumne zu dem Thema)

aev/dpa



© SPIEGEL ONLINE 2018
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.