Niedersachsen: Brandanschlag auf NPD-Transporter

Ein Kleintransporter der rechtsradikalen NPD ist in Niedersachsen ausgebrannt. Das Fahrzeug war vor einem Hotel in Schneverdingen abgestellt, in dem auch Parteiprominenz unterkam. Bislang ist unklar, wer hinter dem Brand steckt.

Ausgebrannter VW-Transporter: NPD klagt über Brandanschlag in Schneverdingen Zur Großansicht
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Ausgebrannter VW-Transporter: NPD klagt über Brandanschlag in Schneverdingen

Schneverdingen - Am frühen Mittwochmorgen sind im niedersächsischen Schneverdingen drei Fahrzeuge der NPD in Brand gesetzt worden. Ein VW-Transporter wurde durch das Feuer komplett zerstört, zwei weitere Fahrzeuge wurden nur leicht beschädigt. Der Schaden wird auf 25.000 Euro geschätzt.

Gegen halb vier Uhr morgens soll der Brandanschlag begangen worden sein. Der Kleinbus stand vor dem Hotel der NPD-Funktionäre. Auch der Parteivorsitzende Holger Apfel soll in dem Gebäude übernachtet haben. Die NPD vermutet politische Gegner hinter der Tat. Die Polizei betonte allerdings, dass noch völlig unklar sei, wer die Tat begangen habe.

Der Zentrale Kriminaldienst in Soltau hat die Ermittlungen aufgenommen. Zum Anschlagszeitpunkt habe sich auf den Fahrzeugen keine Parteiwerbung befunden, teilte die NPD mit.

Die NPD zieht derzeit auf ihrer "Niedersachsentour" durch das Bundesland, in dem am Sonntag ein neuer Landtag gewählt wird. Für den Mittwoch standen Kundgebungen in Soltau und Lüneburg auf dem Programm. Der Halt in Soltau wurde nun aber abgeblasen. In Lüneburg hat eine Gegendemonstration die Rechtsradikalen erwartet.

fab

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