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Lencke Steiner: Bremer FDP schmückt Spitzenkandidatin mit fremden Federn

Spitzenkandidatin Steiner: Drei Treffen in Berlin Zur Großansicht
DPA

Spitzenkandidatin Steiner: Drei Treffen in Berlin

Lencke Steiner ist noch keine 30, berät aber schon Kanzlerin und Bundespräsident: So stand es auf der Internetseite der Bremer FDP, für die Steiner bei der Bürgerschaftswahl antritt. Doch das war nach SPIEGEL-Informationen ein bisschen dick aufgetragen.

Die Bremer FDP gab nach Informationen des SPIEGEL ein bisschen zu sehr mit ihrer parteilosen Spitzenkandidatin zur Bürgerschaftswahl am 10. Mai an: Die 29-jährige Lencke Steiner berate Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundespräsident Joachim Gauck zur Corporate Governance für Familienunternehmer, hieß es auf der Partei-Homepage. In Wirklichkeit hat die Geschäftsführerin einer Verpackungsfirma lediglich an drei Berliner Treffen 2013 und 2014 teilgenommen.

Als Bundesvorsitzende der Jungen Unternehmer war sie einer von vier Gästen bei einem Gedankenaustausch mit Joachim Gauck über "Demografischen Wandel und Generationengerechtigkeit", und als Firmenchefin durfte sie an zwei Konferenzen zum Thema "Frauen in Führungspositionen" mit Angela Merkel teilnehmen, neben hundert anderen Gästen. Auf SPIEGEL-Nachfrage räumte die FDP ein, die Formulierung sei "vielleicht tatsächlich" missverständlich. Inzwischen wurde sie entschärft.

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insgesamt 106 Beiträge
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1. in meinen Augen...
omop 01.05.2015
eine eher unseriöse Darstellung? Was qualifiziert Sie für das Amt der Spitzenkandidatin..ausser Geschlecht und Aussehen? Die FDP hat scheinbar aus ihrer Boygroup-Zeit nichts gelernt..
2. Ich wünsche ...
michael.woehler 01.05.2015
... der jungen Dame viel Erfolg im Leben. Warum aber das Erben einer Firma eine Leistung sein soll und zu politischer Führung qualifizieren soll, das erschließt sich mir nicht.
3. Die Masche der FDP
WwdW 01.05.2015
Zitat von omopeine eher unseriöse Darstellung? Was qualifiziert Sie für das Amt der Spitzenkandidatin..ausser Geschlecht und Aussehen? Die FDP hat scheinbar aus ihrer Boygroup-Zeit nichts gelernt..
Die Masche haben sie jetzt schon mehrfach erfolgreich angewandt ...
4. Hohl
n.nixdorff 01.05.2015
wie die Partei, die sie präsentiert. Seit die FDP in Hamburg gemerkt hat, dass sie bei einigen Wählern mit T & A ankommt, scheint sie ihr Personal nach diesen Kriterien auszuwählen. Für die etwas anspruchsvolleren Wähler wird dann schnell noch etwas hinzu gedichtet. Wahrheit? Interessiert nicht. Die neoliberale Splitterpartei will mit aller Macht wieder an die Fleischtöpfe der Parlamente. Ich persönlich hoffe, dass das dieser Lobbyistenbande um den Pleitier Lindner (2 Millionen, davon 1,4 auf unsere aller Kosten, nämlich von der KfW) nicht gelingt. Die FDP ist überflüssig wie eine zweite Nase.
5. Lencke Steiner arbeitet,
charlybird 01.05.2015
und wird ihn wohl beerben, bei Pappi im Laden. Das ist per se nichts Schlechtes oder gar Schlimmes, aber da kenne ich in meinem Bekanntenkreis deutlich kreativere 'Unternehmer', die vor allem selbst was unternommen haben. Die Dame ist schlichtweg Absolventin eines Wirtschaftsstudiums mit automatischer Anstellung. Viel Rauch um Nichts. Wie immer bei der FDP.
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