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Brüssel: Demonstranten besetzen deutsche Botschaft

Demonstranten sind in Brüssel in die deutsche Botschaft eingedrungen. Sie protestierten damit kurz vor Beginn des EU-Gipfels gegen die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung. Die Aktivisten kündigten weitere Aktionen an.

Brüssel - Rund 20 Aktivisten drangen am Mittwochmorgen in die deutsche Botschaft in der belgischen Hauptstadt Brüssel ein. Anschließend besetzten sie einen Teil des Gebäudes. Mit der Aktion wollten sie gegen die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung protestieren. Im Eingangsbereich der Botschaft skandierten sie auf Englisch: "Hört auf, Flüchtlinge zu töten".

Die belgische Polizei war mit rund einem Dutzend Beamten vor Ort und begann, die Demonstranten aus dem Gebäude abzuführen. Dabei kam es zu einem Handgemenge. Einer der Demonstranten sagte zu Reuters, dass in den kommenden Tagen weitere Aktionen in Brüssel geplant seien.

Auf dem am Donnerstag beginnenden EU-Gipfel wollen die Staats- und Regierungschef auch über die EU-Flüchtlingspolitik sprechen.

ler/Reuters

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Forum - Diskussion über diesen Artikel
insgesamt 11 Beiträge
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1.
cxcx386 25.06.2014
"Hört auf Flüchtlinge zu töten". Also alle Sinne können die Jungs & Mädels ja nicht mehr beisammen haben. Aber aus Brüssel ist man ja mittlerweile einiges an Blödsinn gewöhnt.
2. Äusserst
ornitologe 25.06.2014
nebulöse Aktion. Der Sinn dieser "Demonstration" eröffnet sich mir nicht wirklich. Flüchtlinge werden in Deutschland im Gegensatz zu anderen europäischen Staaten bestens versorgt.
3. totaler Blödsinn..
lupo44 25.06.2014
oder Hass auf Deutschland-anders kann man diese Action nicht beschreiben.Gerade Deutschland tut doch für die Flüchtlinge dieser Welt sehr,sehr viel.
4. Geistiger Horizont
taglöhner 25.06.2014
1. Die Probleme müssen in den Herkunftsländern gelöst werden. 2. Tut man das nicht, lässt gleichzeitig ungehindert alle einreisen und versorgt sie adäquat, so werden sich recht schnell gesellschaftliche und soziake Verhältnisse einstellen, die denen gleichen, vor denen diese Menschen gerade flüchten.
5. @ornitologe
mka1983 25.06.2014
So ist es. Südeuropa holt die Leute vor der afrikanischen Küste mit ihrem "Fährdienst" ab und lässt sie dann nach Nordeuropa reisen, um anschließend das Märchen zu verbreiten, Südeuropa müsse die Last allein schultern. Abgesehen davon, wäre es sinnvoll, durch fairen Handel mit Afrika und auch Asien und dem umgehenden Rücktransport der betreffenden "Flüchtlinge" das ausbluten anderer Staaten zu Gunsten eigener Gewinne vorzubeugen. Aus den Staaten Afrikas flüchten immer die, welche am dringendsten gebraucht würden um diesen Ländern eine Zukunft zu geben. Ein gutes Bsp. sind Staaten wie Botswana oder Ghana.
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