EU-Mission Kabinett verlängert Bundeswehreinsatz in Somalia

Deutsche Soldaten sollen in Somalia stationiert bleiben. Die Bundeswehr soll ein weiteres Jahr dabei helfen, die somalische Armee auszubilden - und das Land für die anstehenden Wahlen zu stabilisieren.

Sitzung des Bundeskabinetts (Archiv): Bundeswehr soll somalische Armee stärken
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Sitzung des Bundeskabinetts (Archiv): Bundeswehr soll somalische Armee stärken


Berlin - Die Bundeswehr soll weiterhin somalische Streitkräfte ausbilden. Das Bundeskabinett beschloss, die Beteiligung von bewaffneten deutschen Soldaten an der EU-geführten Ausbildungs- und Beratungsmission um ein Jahr zu verlängern.

Aktuell halten sich acht deutsche Soldaten zur Ausbildung der Streitkräfte in der Hauptstadt Mogadischu auf. Maximal 20 dürfen es laut dem Beschluss sein. Die Bundeswehr leiste damit einen Beitrag zur Stabilität des Landes, heißt es in einem Schreiben von Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) und Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU).

An dem Einsatz unter Führung Italiens beteiligen sich insgesamt 146 Soldaten aus elf europäischen Nationen. Die Soldaten bemühen sich, die reguläre somalische Armee auszubilden und zu stärken. In dem ostafrikanischen Staat terrorisiert die islamistische Schabab-Miliz die Bevölkerung und hat weite Teile des Landes in ihrer Gewalt. 2016 sind in Somalia Wahlen vorgesehen.

epe/dpa/kry



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