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EU-Mission: Kabinett verlängert Bundeswehreinsatz in Somalia

Sitzung des Bundeskabinetts (Archiv): Bundeswehr soll somalische Armee stärken Zur Großansicht
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Sitzung des Bundeskabinetts (Archiv): Bundeswehr soll somalische Armee stärken

Deutsche Soldaten sollen in Somalia stationiert bleiben. Die Bundeswehr soll ein weiteres Jahr dabei helfen, die somalische Armee auszubilden - und das Land für die anstehenden Wahlen zu stabilisieren.

Berlin - Die Bundeswehr soll weiterhin somalische Streitkräfte ausbilden. Das Bundeskabinett beschloss, die Beteiligung von bewaffneten deutschen Soldaten an der EU-geführten Ausbildungs- und Beratungsmission um ein Jahr zu verlängern.

Aktuell halten sich acht deutsche Soldaten zur Ausbildung der Streitkräfte in der Hauptstadt Mogadischu auf. Maximal 20 dürfen es laut dem Beschluss sein. Die Bundeswehr leiste damit einen Beitrag zur Stabilität des Landes, heißt es in einem Schreiben von Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) und Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU).

An dem Einsatz unter Führung Italiens beteiligen sich insgesamt 146 Soldaten aus elf europäischen Nationen. Die Soldaten bemühen sich, die reguläre somalische Armee auszubilden und zu stärken. In dem ostafrikanischen Staat terrorisiert die islamistische Schabab-Miliz die Bevölkerung und hat weite Teile des Landes in ihrer Gewalt. 2016 sind in Somalia Wahlen vorgesehen.

epe/dpa/kry

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insgesamt 5 Beiträge
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1. Herr
braamsery 04.03.2015
wirf Hirn vom Himmel ... oder Steine, hauptsache du triffst... - Warum zum Teufel bringt man diese Stationierung nicht mit einem größeren Infrastrukturaufbau zusammen? Es gibt so viel wofür man Geld zur Verfügung stellen müsste, wir tun es mal wieder nur für Krieg, damit die am Ende unsere Waffen kaufen statt für positive Dinge die in so armen Ländern wirklich Veränderung bringen...
2.
NauMax 04.03.2015
Zitat von braamserywirf Hirn vom Himmel ... oder Steine, hauptsache du triffst... - Warum zum Teufel bringt man diese Stationierung nicht mit einem größeren Infrastrukturaufbau zusammen? Es gibt so viel wofür man Geld zur Verfügung stellen müsste, wir tun es mal wieder nur für Krieg, damit die am Ende unsere Waffen kaufen statt für positive Dinge die in so armen Ländern wirklich Veränderung bringen...
Und was nützen Investitionen in Infrastruktur, wenn sie schon nach wenigen Monaten von marodierende Piraten- und Terrormilizen abermals zerstört wird? Grundsätzlich muss man erst einmal sicherheitstechnisch die Grundlage dafür schaffen, dort zivile Arbeiter einigermaßen gefahrlos einsetzen zu können, ohne Angst vor Anschlägen, Entführungen, etc.
3. Somalia
Peter Eckes 04.03.2015
ist ein vollkommen verlorenes Land. Jeder Euro der dort hinfließt ist rausgeschmissen. Wenn unsere Marine dort etwas sinnvolles tun will, soll sie unsere Handelsschiffe eskortieren und nebenbei an den Piratenbooten ein paar Zielschießen veranstalten. Aber das dürfen sie mit dem lächerlichen Mandat das sie haben ja alles nicht. Von daher abziehen! Wie man solch einen durch und durch sinnlosen Einsatz noch verlängern kann...
4. Verfassungsauftrag
nightwarrior 05.03.2015
Der Verfassungsauftrag der BW lautet Landesverteidigung! Es ist nicht Aufgabe der deutschen Politik für das Wohlergehen anderer Völker zu sorgen, weder mit deutschen Steuergeldern, noch mit deutschen Soldaten!
5.
taglöhner 05.03.2015
Zitat von nightwarriorDer Verfassungsauftrag der BW lautet Landesverteidigung! Es ist nicht Aufgabe der deutschen Politik für das Wohlergehen anderer Völker zu sorgen, weder mit deutschen Steuergeldern, noch mit deutschen Soldaten!
Erstens gehen von Somalia bekanntlich Angriffe auf den Schiffsverkehr einer gewissen nicht ganz unbedeutenden Exportnation aus. Zweitens ist es wenig konstruktiv, dort Lager entstehen zu lassen in denen deutsche Mitbürger ausgebildet werden andere Völker zu massakrieren oder in heimischen Verlagshäusern um sich zu schießen. Drittens sollte Sicherheit endlich mal als humanitäre Grundversorgung begriffen werden.
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