Von Sebastian Fischer, Florian Gathmann, Veit Medick, Severin Weiland und Philipp Wittrock
Würde Ursula von der Leyen, 51, das höchste Amt im Staate bekommen, wäre es der zweite Wechsel in nur knapp einem halben Jahr. Im Herbst vergangenen Jahres konnte sie von der Spitze des Familien- an die des Arbeitsministeriums wechseln. Es ist ein Job, in dem die CDU-Bundesministerin Akzente setzen will und auch in Zeiten des Sparens gefordert sein wird.
Zwar würde ein Wechsel ins Bundespräsidialamt wohl auf breite Zustimmung stoßen - schließlich hat die Niedersächsin die Familienpolitik der Union in ihrer Amtszeit kräftig modernisiert, Widerspruch von Grünen und SPD war dagegen kaum zu hören.
Ihr großer Pluspunkt: Die Mutter von sieben Kindern weiß aus eigener Erfahrung, welche konkrete Herausforderungen das Leben stellt. Eines ihrer großen Projekte am Ende ihrer Amtszeit als Familienministerin war die Förderung der Mehrgenerationenhäuser. Sie selbst lebt es vor - und zog mit der Familie zu ihrem demenzkranken Vater, dem früheren niedersächsischen Ministerpräsidenten Ernst Albrecht.
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