• Drucken
  • Senden
  • Feedback
 

Bundespräsidenten-Kandidaten Schloss sucht Boss

Foto: dpa

Ursula von der Leyen - Die Pragmatische

Würde Ursula von der Leyen, 51, das höchste Amt im Staate bekommen, wäre es der zweite Wechsel in nur knapp einem halben Jahr. Im Herbst vergangenen Jahres konnte sie von der Spitze des Familien- an die des Arbeitsministeriums wechseln. Es ist ein Job, in dem die CDU-Bundesministerin Akzente setzen will und auch in Zeiten des Sparens gefordert sein wird.

Zwar würde ein Wechsel ins Bundespräsidialamt wohl auf breite Zustimmung stoßen - schließlich hat die Niedersächsin die Familienpolitik der Union in ihrer Amtszeit kräftig modernisiert, Widerspruch von Grünen und SPD war dagegen kaum zu hören.

Ihr großer Pluspunkt: Die Mutter von sieben Kindern weiß aus eigener Erfahrung, welche konkrete Herausforderungen das Leben stellt. Eines ihrer großen Projekte am Ende ihrer Amtszeit als Familienministerin war die Förderung der Mehrgenerationenhäuser. Sie selbst lebt es vor - und zog mit der Familie zu ihrem demenzkranken Vater, dem früheren niedersächsischen Ministerpräsidenten Ernst Albrecht.

Mehr über Ursula von der Leyen auf der Themenseite.

SPIEGEL ONLINE stellt die möglichen Kandidaten für das höchste Amt im Staat vor:

Zurück zum Hauptartikel

Diesen Artikel...
Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

Auf anderen Social Networks posten:

  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • deli.cio.us
  • Xing
  • Digg
  • Google Bookmarks
  • reddit
  • Windows Live
insgesamt 199 Beiträge
Akka 01.06.2010
Der Reihe der bildlich dargestellten Kandidaten zeigt deutlich und überzeugend in welchem Dilemma sich unser Staat befindet.
Der Reihe der bildlich dargestellten Kandidaten zeigt deutlich und überzeugend in welchem Dilemma sich unser Staat befindet.
sophistson 01.06.2010
die Reden würden alle in die Geschichtsbücher eingehen. Also Edmund for President
die Reden würden alle in die Geschichtsbücher eingehen. Also Edmund for President
cha cha 01.06.2010
In der Spiegel-Liste fehlt der Heiner Geißler. Der wäre mein Top-Favorit.
Zitat von sysopEr soll prägnant reden können, mehr politisches Gewicht entwickeln als sein Vorgänger, aber unparteiisch sein: Das Anforderungsprofil für den neuen Bundespräsidenten ist hoch. In Berlin kursieren zahlreiche Namen - SPIEGEL ONLINE zeigt die Kandidaten mit den größten Chancen. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,697986,00.html
In der Spiegel-Liste fehlt der Heiner Geißler. Der wäre mein Top-Favorit.
readme74 01.06.2010
Über Ursula von der Leyen steht im Artikel: ---Zitat--- Die Mutter von sieben Kindern weiß aus eigener Erfahrung, welche konkrete Herausforderungen das Leben stellt. Eines ihrer großen Projekte am Ende ihrer Amtszeit als [...]
Über Ursula von der Leyen steht im Artikel: ---Zitat--- Die Mutter von sieben Kindern weiß aus eigener Erfahrung, welche konkrete Herausforderungen das Leben stellt. Eines ihrer großen Projekte am Ende ihrer Amtszeit als Familienministerin war die Förderung der Mehrgenerationenhäuser. ---Zitatende--- Frau von der Leyens Kinder bekommen ihre Mutter eher selten zu Gesicht, und sie werden überwiegend von Kindermädchen versorgt. Und mit einem Gehalt als Ministerin oder vorher schon als Ärztin, und nicht zuletzt als privilegierte Albrecht-Tochter weiß man wohl kaum, "welche konkreten Herausforderungen das Leben stellt" an normale Familien mit vielen Kindern und ohne elterlichen Beziehungs- und Karrierebonus. Und wo wir schon bei "großen Projekten" zum Ende ihrer Amtszeit als Familienministerin sind... lieber Spiegel, das Projekt das am meisten Erwähnung verdient ist doch wohl der kläglich gescheiterte (Anti-)Kinderporno-Wahlkampf. Schon merkwürdig, wie hier ausgerechnet diese völlig unfähige und talentfreie Frau so hochgelobt wird - gerade SPON war ja eher auf Seiten der Netzsperren-Gegner, aber das scheint man wohl in den eigenen Redaktionsräumen schon wieder vergessen zu haben.
dayo 01.06.2010
den stoiber habt ihr doch nur auf die liste gesetzt, weil vorher so oft der name lübke gefallen ist.
den stoiber habt ihr doch nur auf die liste gesetzt, weil vorher so oft der name lübke gefallen ist.
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge! zum Forum...
News verfolgen

HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:

alles aus der Rubrik Politik
alles aus der Rubrik Deutschland
alles zum Thema Bundespräsidentenwahl 2010

© SPIEGEL ONLINE 2010
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH




Vote
Köhler-Nachfolge

Wer soll als Bundespräsident ins Schloss Bellevue einziehen? Stimmen Sie ab!

Die Abstimmung ist beendet. Klicken Sie hier, um das Ergebnis zu sehen.

Procedere nach Köhlers Rücktritt
dpa
Der Nachfolger von Bundespräsident Horst Köhler wird am 30. Juni gewählt. In Artikel 54 Absatz 4 des Grundgesetzes ist festgehalten, dass die Bundesversammlung bei vorzeitiger Beendigung einer Amtszeit des Bundespräsidenten spätestens 30 Tage nach diesem Zeitpunkt zur Wahl zusammentritt.


"Mir wird sein Rat fehlen"

Zitate starten: Klicken Sie auf den Pfeil

Der deutsche Bundespräsident
AFP
Der Bundespräsident ist das Staatsoberhaupt der Bundesrepublik Deutschland. Das Grundgesetz weist dem obersten Repräsentanten zwar viele Aufgaben zu, aber deutlich weniger politische Befugnisse als etwa in Präsidialdemokratien wie Frankreich oder den USA. Er soll sein Amt unparteiisch führen, ist jedoch nicht auf repräsentative Aufgaben beschränkt.

Seit 2001 führt der Westen Krieg in Afghanistan. Doch das Land ist weder politisch stabil, noch wird es ordentlich regiert. Bei Politikern und in der Bevölkerung in Deutschland wachsen die Zweifel an der Mission. Es gibt gute Gründe für die Fortführung des Krieges, es gibt aber auch gute Gründe für den Rückzug der Bundeswehr.

Zur Themenseite



TOP



TOP