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Tätowierungen bei der Bundeswehr: Soldaten dürfen wieder Tattoos zeigen

Bundeswehr-Rekruten (im April 2010): Veranstaltung mit "bundeswehrfremder Medienbegleitung" Zur Großansicht
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Bundeswehr-Rekruten (im April 2010): Veranstaltung mit "bundeswehrfremder Medienbegleitung"

Tätowierungen gehören im Dienst abgedeckt - diese Vorschrift hat sich bei der Bundeswehr erledigt. Nach SPIEGEL-Informationen gilt der Bann für Soldatentattoos ab Januar nur noch in Ausnahmefällen.

Hamburg - Nach zahlreichen Protesten erlaubt die Führung der Bundeswehr ihren Soldaten in Zukunft wieder grundsätzlich, im Dienst ihre Tätowierungen offen zu tragen. Dies geht aus einem internen Schreiben der Bundeswehr hervor, das dem SPIEGEL vorliegt. (Lesen Sie den ganzen Artikel hier im aktuellen SPIEGEL).

Demnach hat Bundeswehr-Generalinspekteur Volker Wieker entschieden, dass ab dem 1. Januar 2015 die Regel, Tattoos im Dienst abzudecken, abgeschwächt wird. Die Verpflichtung gelte nicht mehr "innerhalb militärischer Bereiche, militärischer Sicherheitsbereiche, auf Schiffen und Booten der Marine sowie an Bord von Luftfahrzeugen des Bundes".

Lediglich bei Veranstaltungen "mit Außenwirkung/öffentlichem Charakter" und "bundeswehrfremder Medienbegleitung" ändere sich nichts, heißt es in dem Schreiben. Die ursprüngliche Regel war erst im Februar in Kraft getreten. Beim Wehrbeauftragten des Bundestags waren zahlreiche Eingaben von Soldaten eingegangen.

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insgesamt 13 Beiträge
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1. Tolle Meldung
Leser1000 28.12.2014
Ich schätze in der Praxis ändert sich nichts. Nur die wenigsten Soldaten laufen mit extensiver Tätowierung rum. Ist ja auch gut so. Aber auch die ZDV will modern sein -:).
2. Diese Armee reitet sich immer mehr
ayberger 28.12.2014
in einen Sumpf der Lächerlichkeit hinein, man kann vor ihr keinen Respekt mehr aufbringen, schade nur für Diejenigen, die sich noch aufrecht und diszipliniert redlich bemühen ...
3. Bei Anbruch der Dämmerung ...
Biberschwanz 28.12.2014
Die Dienstvorschriften der BW sind Realsatire erster Güte. Möchte unbedingt mal eine Ausschreibung für den Job eines DV-Verfassers sehen. Da müssen sich doch alle Dumpfbacken-Talente vereinigt finden.
4. statt über den sinn
hirzer68 28.12.2014
der Vorschriftenlockerung zu diskutieren, wäre es sinnvoller ueber den Schwachsinn von Tattoos zu diskutieren. besser wäre es das geld für die Tattoos in die eigene Altersversorgung zu investieren.
5. O, ja, wenn man
alexxa2 28.12.2014
ihnen keine gute Hubschraubern anbieten kann , sollen sie zumindest ihre Tattoos zeigen können. Sonst will ja bald keiner mehr den Job machen.
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