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17. Februar 2013, 20:38 Uhr

Wahl in Leipzig

SPD-Politiker Jung bleibt Oberbürgermeister

Leipzig bleibt rot: Oberbürgermeister Burkhard Jung ist für weitere sieben Jahre im Amt bestätigt worden. Der SPD-Politiker siegte mit großem Vorsprung vor seinem Herausforderer von der CDU. Seit der Wende wird die Messestadt durchgehend von Sozialdemokraten regiert.

Leipzig - Burkhard Jung bleibt für weitere sieben Jahre Oberbürgermeister von Leipzig. Der Amtsinhaber von der SPD setzte sich am Sonntag im zweiten Wahlgang gegen vier Konkurrenten durch. Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis sicherte sich Jung 45 Prozent der Stimmen. Der CDU-Herausforderer und ehemalige Leipziger Polizeipräsident Horst Wawrzynski kam auf 28,7 Prozent der Stimmen.

Barbara Höll (Die Linke) holte 14,2 Prozent. Felix Ekardt (Grüne) erreichte 6,9 Prozent und der unabhängige Einzelbewerber Dirk Feiertag 5,2 Prozent. Die Stichwahl war nötig geworden, weil im ersten Wahlgang am 27. Januar keiner der Kandidaten die absolute Mehrheit erreicht hatte. Diesmal genügte die einfache Mehrheit zum Sieg. Der FDP-Bewerber René Hobusch, der im ersten Wahlgang nur 1,8 Prozent geschafft hatte, war beim zweiten Wahlgang nicht mehr angetreten. Die Wahlbeteiligung lag bei 34,2 Prozent.

Der gebürtige Siegener Jung war 1991 als Lehrer nach Sachsen gekommen und ist seit März 2006 Leipziger Oberbürgermeister. Vor Jung standen die Sozialdemokraten Wolfgang Tiefensee und Hinrich Lehmann-Grube an der Spitze der Messestadt. Seit der Wende wird Leipzig damit durchgängig von SPD-Politikern regiert.

syd/dpa/AFP

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