Wahl der CDU-Vizes Schlechtes Ergebnis für von der Leyen

Fünf CDU-Politiker wurden auf dem Parteitag als Stellvertreter wiedergewählt. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen bekam dabei die geringste Stimmenzahl.

Ursula von der Leyen
FOCKE STRANGMANN/EPA-EFE/REX

Ursula von der Leyen


Bei der Wahl der fünf Stellvertreter von CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer bekam Ursula von der Leyen die wenigsten Stimmen. Nur 57,47 Prozent votierten auf dem Hamburger Parteitag für die Verteidigungsministerin.

Alle bisherigen Vizechefs wurden in ihren Ämtern bestätigt. Am besten schnitt Volker Bouffier ab. Hessens Ministerpräsident erhielt 90,04 Prozent der gültigen Stimmen. Die rheinland-pfälzische CDU-Vorsitzende und Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner kam auf 86 Prozent.

Den nordrhein-westfälischen Landesvorsitzenden und Ministerpräsidenten Armin Laschet wählten knapp 76 Prozent. Der CDU-Vorsitzende in Baden-Württemberg, Thomas Strobl, kam auf rund 59 Prozent.

Gegenkandidaten zu den fünf Amtsinhabern gab es nicht.

als/AFP/Reuters



insgesamt 26 Beiträge
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kalypso3 07.12.2018
1. Weiter so
Fünf absolute Fehlbesetzungen... Vor allem v.d. Leyen ist für jeden Wähler eine Zumutung.
Criticz 07.12.2018
2. Das wundert doch nicht....
sie wankt von einem Skandal zum anderen, die BW ist in einem desolaten Zustand - eine Untersuchungsausschuss ist längst überfällig. Sie hätte abgewählt gehört.
hackee1 07.12.2018
3. Unfasslich und
unglaubbar das Frau Klöckner über 80 Prozent bekommen hat. Weniger Talent, Können und Taten geht nur noch bei Frau Verteidigungsministerin. Deren Ergebnis ist aber näher dran an der Wahrheit, wenn auch immer noch viel zu gut.
kalypso3 07.12.2018
4. Viele CDU-Wähler
sind nun heimatlos geworden, warum auch immer. Eine biedere Merkelkopie kann sie nicht fesseln. Man darf gespannt sein, wie der konservative und der Wirtschaftsflügel reagieren,. Noch länger sich von einem Küchenkabinett vorführen lassen werden sie sicherlich nicht wollen. Sie haben sicher schon ausgelotet, ob sie ein eigenes Gremium oder sogar Fraktion innerhalb der CDU bilden, evtl. sogar außerhalb.
diorder 07.12.2018
5. Stimmen im 50er Prozentbereich sind doch ausreichend
KK hat sogar weniger Stimmen erhalten. Es müssen nicht immer die 99,99 % sein. Politische Stimmenprozente sind keine Verkaufszahlen . Demokratie lebt vom Ausgleich von auch gegenläufigen Interessen über Kompromisse. Bei zu hohen Zahlen bin ich mißtrauisch. So perfekt ist der Mensch von Natur aus selten, schon gar nicht für die strapaziösen und komplizierten politischen Aushandlungsprozesse. Es sei denn man träumt von diktatorischen Alleinherrschenden, denen man kritiklos zujubeln kann.
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