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CDU-Streit JU-Chef Mißfelder will von konservativem Kreis nichts wissen

Mißfelder, Merkel (beim Deutschlandtag der JU 2011): Kritik an "Berliner Kreis"Zur Großansicht
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Mißfelder, Merkel (beim Deutschlandtag der JU 2011): Kritik an "Berliner Kreis"

Streit unter den Konservativen in der Union: JU-Chef Philipp Mißfelder hat der "Frankfurter Rundschau" gesagt, er halte "nichts von Parallelveranstaltungen" wie dem neuen "Berliner Kreis". Die Kritik ist pikant, schließlich hat Mißfelder selbst einmal versucht, eine ähnliche Gruppe zu etablieren. 

Frankfurt/Leipzig - Der Vorsitzende der Jungen Union, Philipp Mißfelder, hat die Bildung eines konservativen Flügels in der CDU als überflüssig bezeichnet. "Ich halte nichts von Parallelveranstaltungen zu Gremien wie Parteitagen, Fraktion und Vereinigungen", sagte Mißfelder der "Frankfurter Rundschau (FR)". Im CDU-Präsidium würden konservative Positionen bereits durch ihn selbst, Fraktionschef Volker Kauder und Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier vertreten.

Die Kritik an dem konservativen Zirkel ist allerdings pikant, weil Mißfelder selbst einmal versucht hat, eine solche Gruppe in der Partei zu etablieren. Im sogenannten "Einstein-Pakt" wollte Mißfelder zusammen mit CSU-Mann Markus Söder und Stefan Mappus einen "modernen Konservativismus" in der Union propagieren. Doch die Idee verpuffte, nicht zuletzt, weil sich Parteifreunde distanzierten, die die drei Initiatoren als festen Bestandteil des Paktes aufgeführt hatten.

Der sogenannte "Berliner Kreis", eine Gruppe konservativer und wirtschaftsliberaler CDU-Politiker, trifft sich am Dienstag mit CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe. Der Vorsitzende des Innenausschusses des Bundestags, Wolfgang Bosbach, sagte der "FR", die Parteispitze solle die Gruppe als Bereicherung begreifen. Es gehe darum, der CDU neue Themen zu erschließen und auch die Entscheidungsfindung in der Partei zu verbessern.

Der sächsische CDU-Landtagsfraktionschef Steffen Flath attestierte dem "Berliner Kreis" Einfluss auf das Verhalten von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Die CDU-Vorsitzende habe sich auf den jüngsten Parteitagen konservativer geäußert, als wenn es diesen Kreis nicht gegeben hätte. "Wir haben schon einige Mal erkennbar Einfluss auf die Erscheinung und die Ausstrahlung der CDU", sagte Flath der "Leipziger Volkszeitung". "Wenn es unseren Gesprächskreis nicht gäbe, dann würde vermutlich in der CDU deutlich weniger über Familie und über Werteerziehung gesprochen werden."

cte/dapd

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insgesamt 14 Beiträge
fatherted98 07.02.2012
...das überhaupt jemand ein Interview mit dem Rentner-Basher Mißfelder macht. Der Mann hat sich doch schon vor Jahren für jedes politische Amt und jede Aufgabe sowas von disqualifiziert, dass man es auch Jahre später noch in den [...]
...das überhaupt jemand ein Interview mit dem Rentner-Basher Mißfelder macht. Der Mann hat sich doch schon vor Jahren für jedes politische Amt und jede Aufgabe sowas von disqualifiziert, dass man es auch Jahre später noch in den Ohren hat. Warum Mißfelder sich als JU Chef über all die Jahre halten konnte ist wohl auch ein Geheimnis der CDU. Wie auch immer...jedes Nachdenken über eine Äußerung Mißfelders ist, auch in diesem Fall, nicht die Mühe wert.
rainer_daeschler 07.02.2012
Die Gründung der eigenen Wirtschafts-Kuschelgruppe war gescheitert, warum sollte er in einer anderen die Nebenrolle spielen? Philipp Mißfelder gilt allerdings als völlig unverdächtig dies mit der Gründung eines "sozialen [...]
Die Gründung der eigenen Wirtschafts-Kuschelgruppe war gescheitert, warum sollte er in einer anderen die Nebenrolle spielen? Philipp Mißfelder gilt allerdings als völlig unverdächtig dies mit der Gründung eines "sozialen Kreises" beantworten zu können. In sofern droht dem neuen Berliner Kreis aus dieser Richtung keinerlei Gefahr.
own_brain_user 07.02.2012
... stört mich mein Jeschwätz von jestern?
... stört mich mein Jeschwätz von jestern?
niska 07.02.2012
Ich dachte Missfelder sei mit dem 'Neoliberalismus' untergegangen. Ach so, den gibts ja leider auch noch.
Zitat von sysopStreit*unter den*Konservativen in der Union: JU-Chef Philipp Mißfelder hat der "Frankfurter Rundschau" gesagt, er halte "nichts von Parallelveranstaltungen" wie dem neuen "Berliner Kreis". Die Kritik*ist allerdings pikant, weil Mißfelder selbst einmal versucht hat, einen solche Gruppe zu etablieren.* CDU-Streit: JU-Chef Mißfelder will von konservativem Kreis nichts wissen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,813708,00.html)
Ich dachte Missfelder sei mit dem 'Neoliberalismus' untergegangen. Ach so, den gibts ja leider auch noch.
efa123 07.02.2012
nicht mal der Experte für Hüft-Prothetik bei Senioren (innen) ? Nachdem seine Idee mit Söder und Mappus unterging hält er nun nichts mehr von "konservativen" Kreisen da er sich selbst wohl als der beste [...]
nicht mal der Experte für Hüft-Prothetik bei Senioren (innen) ? Nachdem seine Idee mit Söder und Mappus unterging hält er nun nichts mehr von "konservativen" Kreisen da er sich selbst wohl als der beste Repräsentant des Konservativismus sieht. So, So. Liegt ein (neues) Angebot von Mutti vor ?
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