Umfrage: Union legt weiter zu, SPD verliert

41 Prozent - für CDU und CSU ist der jetzt im ARD-"Deutschlandtrend" gemessene Umfragewert der höchste seit November 2007. Für die SPD ging es dagegen wieder abwärts.

Berlin - CDU und CSU sind derzeit in Umfragen Spitze: In dem am Freitag veröffentlichten ARD-"Deutschlandtrend" gewinnt die Union im Vergleich zum 21. Dezember einen Punkt hinzu und erreicht 41 Prozent. Dies ist ihr höchster Wert seit November 2007.

Die SPD gibt einen Punkt ab und sinkt auf 29 Prozent. Die Grünen verlieren einen Punkt und kommen auf zwölf Prozent. Die FDP bleibt unverändert bei vier Prozent und wäre damit im Bundestag nicht mehr vertreten.

Die Linke verliert einen Punkt und kommt auf sechs Prozent. Die Piraten gewinnen zwar einen Punkt hinzu, erreichen aber trotzdem nur vier Prozent - zu wenig für den Einzug ins Parlament.

Für die Sonntagsfrage ("Wie würden Sie sich entscheiden, wenn am Sonntag Wahl wäre?") hat das Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap im Auftrag der ARD den Angaben zufolge am Mittwoch und Donnerstag dieser Woche 1000 Wahlberechtigte bundesweit telefonisch befragt.

hen/dapd

Diesen Artikel...
Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.
Auf anderen Social Networks teilen
  • Xing
  • LinkedIn
  • Tumblr
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • deli.cio.us
  • Digg
  • reddit
insgesamt 57 Beiträge
c++ 04.01.2013
Ja und? Wenn die CDU Niedersachsen verliert, nutzen ihr auch 50% im Bund nichts. Dann hat die Opposition die Mehrheit im Bundesrat.
Ja und? Wenn die CDU Niedersachsen verliert, nutzen ihr auch 50% im Bund nichts. Dann hat die Opposition die Mehrheit im Bundesrat.
tsitsinotis 04.01.2013
und sagt offen, dass sie mit Linken und Grünen koalieren möchte? In Berlin finden längst Gespräche zwischen Grünen und Linkspartei statt.
und sagt offen, dass sie mit Linken und Grünen koalieren möchte? In Berlin finden längst Gespräche zwischen Grünen und Linkspartei statt.
shokaku 04.01.2013
Die hat sie jetzt schon.
Zitat von c++JDann hat die Opposition die Mehrheit im Bundesrat.
Die hat sie jetzt schon.
localpatriot 04.01.2013
So lange sich die SPD auf 'Wir Auch' und das Schwabenthema als Wahlschlager verlaesst, sollte man ueberhaupt nicht ueberrascht sein. Zum ersten Kriterium ist die Ueberlegung einfach: Warum fuer eine Ersatzpartei stimmen [...]
Zitat von sysop41 Prozent - für CDU und CSU ist der jetzt im ARD-"Deutschlandtrend" gemessene Umfragewert der höchste seit November 2007. Für die SPD ging es dagegen wieder abwärts. CDU und CSU erreichen in Umfrage 41 Prozent - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/cdu-und-csu-erreichen-in-umfrage-41-prozent-a-875858.html)
So lange sich die SPD auf 'Wir Auch' und das Schwabenthema als Wahlschlager verlaesst, sollte man ueberhaupt nicht ueberrascht sein. Zum ersten Kriterium ist die Ueberlegung einfach: Warum fuer eine Ersatzpartei stimmen die ohnehin stark der Regierungspartei aehnelt macht keinen grossen Sinn. Und zum Schwabenthema: Tja, wie ungeschickt kann man als Politiker nur werden. Auch eingefleischte SPD Waehler muessen sich dabei ein paar Fragen stellen - und das bedeuted man geht nicht zur Wahl. Abwesenheit ist auch eine Stimmabgabe.
mps58 04.01.2013
Es wundert mich nicht, dass immer mehr Arbeitnehmer realisieren, dass sie mit der Steuererhöhungs Partei Deutschlands und ihrem Banken-Peer weniger Geld in der Tasche haben werden, und sich dann noch von Dosenpfand-Jürgen in ihrem [...]
Es wundert mich nicht, dass immer mehr Arbeitnehmer realisieren, dass sie mit der Steuererhöhungs Partei Deutschlands und ihrem Banken-Peer weniger Geld in der Tasche haben werden, und sich dann noch von Dosenpfand-Jürgen in ihrem täglichen Leben bevormunden lassen müssen.
News verfolgen

HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:

alles aus der Rubrik Politik
alles aus der Rubrik Deutschland
alles zum Thema Bundestagswahl 2013

© SPIEGEL ONLINE 2013
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH



  • Freitag, 04.01.2013 – 19:56 Uhr
  • Drucken Versenden Feedback
  • Kommentieren | 57 Kommentare

Das Wahljahr 2013
Die Niedersachsen haben entschieden - allerdings sehr knapp. Ein hauchdünner Vorsprung von einem Mandat für eine rot-grüne Koalition ermöglicht es dem SPD-Herausforderer Stephan Weil, den erst seit 2010 amtierenden David McAllister (CDU) als Regierungschef abzulösen. Nach dem anstehenden Machtwechsel zu Rot-Grün wird Schwarz-Gelb nur noch über 15 der 69 Stimmen im Bundesrat verfügen. Die schwächelnde FDP erreichte mit 9,9 Prozent der Stimmen ein sehr starkes Ergebnis - profitierte dabei aber von vielen strategisch wählenden CDU-Anhängern. Dennoch: Durch den Erfolg bleibt Philipp Rösler vorerst Parteichef, Fraktionschef Rainer Brüderle übernimmt lediglich die Spitzenkandidatur für die Bundestagswahl.





TOP



TOP