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Botschaft an Flüchtlinge: CDU will Nationalhymne im Grundgesetz verankern

Merkel und der JU-Vorsitzende Ziemiak: Hymne im Grundgesetz gefordert Zur Großansicht
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Merkel und der JU-Vorsitzende Ziemiak: Hymne im Grundgesetz gefordert

Die Idee stammte von der Jungen Union, der CDU-Parteitag stellte sich dahinter: Die Nationalhymne soll ins Grundgesetz. In Zeiten, in denen "so viele Menschen zu uns kommen", soll ein Zeichen gesetzt werden, "was wir fühlen".

Es soll eine Mahnung in Zeiten der Flüchtlingskrise sein: Die CDU hat sich auf ihrem Parteitag in Karlsruhe dafür ausgesprochen, die Nationalhymne ins Grundgesetz aufzunehmen. Die Delegierten stimmten für einen entsprechenden Antrag der Jungen Union (JU). "Das ist ein Symbol, keine Frage", sagte der JU-Vorsitzende Paul Ziemiak. "Gerade jetzt, wo so viele Menschen zu uns kommen, sollten wir ein Zeichen setzen, dass unsere Nationalhymne das ausdrückt, was wir fühlen."

Dem Beschluss zufolge soll Artikel 22 des Grundgesetzes um diesen Passus ergänzt werden: "Die Nationalhymne der Bundesrepublik Deutschland ist die dritte Strophe des Liedes der Deutschen mit dem Text von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben und der Melodie von Joseph Haydn." Die CDU fordert damit die Bundesregierung auf, sich für die Ergänzung einzusetzen. Bisher besteht der entsprechende Artikel aus einem Satz: "Die Bundesflagge ist schwarz-rot-gold."

vek/AFP/dpa

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